Märkisches Viertel

Deutschlands größte Niedrigenergiesiedlung

Als im August 1964 die ersten Mieterinnen und Mieter ihre Wohnungen im Märkischen Viertel bezogen, waren sie Teil eines spannenden städtebaulichen Experiments. Am Nordrand (West-)Berlins wollte die Mauerstadt zeigen, wie die moderne, komfortable Großsiedlung der Zukunft aussehen sollte. Zahlreiche Architekten entwarfen ein Viertel mit gut 17.000 Wohnungen, das für rund 40.000 Menschen zur neuen Heimat werden sollte. Moderne Bäder und Küchen, Loggien, Fernheizung und Aufzugsanlagen gewährleisteten einen Wohnkomfort, der für die oftmals aus unsanierten Gründerzeithäusern zuziehenden Bewohner alles andere als selbst verständlich war. Mit rund 15.000 Wohneinheiten gehört der Großteil der Wohnungen im Märkischen Viertel der GESOBAU.

 

Energetische Modernisierung

Zwischen 2008 und 2015 baute die GESOBAU das Märkische Viertel zur Niedrigenergiesiedlung um und hat damit Deutschlandweit ein Exempel statuiert. Die Wohnhäuser waren baulich in die Jahre gekommen und entsprachen den heutigen Anforderungen an Energieeffizienz in keiner Weise. 4,4 Tonnen CO2 (Kohlenstoffdioxid) verursachte die Versorgung mit Wärme und Warmwasser einer 60m2-Wohnung. Alle 15.000 Wohnungen im Märkischen Viertel zusammen erzeugten einen Kohlendioxid-Ausstoß von rund 43.000 Tonnen im Jahr. Das barg eine Menge Einsparpotenzial – sowohl bei den Treibhausgas-Emissionen als auch bei den Kosten, die die Bewohner tragen mussten. Aufgrund steigender Energiepreise und eines ungezügelten Energieverbrauchs durch schlecht gedämmte Fassaden, durchlässige Fenster und der veralteten Heizungsanlage waren die Bewohner des MV überdurchschnittlich stark mit hohen Mietnebenkosten belastet.

Mit umfassenden Modernisierungsmaßnahmen investierte die GESOBAU 560 Millionen Euro in Wärmedämmung und moderne Standards von 13.500 Wohnungen. Die sukzessive Komplettmodernisierung zahlt sich für die Mieterinnen und Mieter und deren Wohnungen im Märkischen Viertel aus: Die Modernisierung erfolgte annähernd warmmietenneutral und auch der  CO2-Ausstoß in der Großwohnsiedlung verringerte sich um mehr als zwei Drittel auf nur noch 11.000 Tonnen CO2 im Jahr. Der verbleibende Energiebedarf des Viertels wird seit 2014 durch ein Biomasse-Heizkraftwerk geliefert, so dass die Siedlung als erste Großwohnsiedlung in Deutschland eine CO2-neutrale Energiebilanz aufweist.

Treffpunkt VIERTEL BOX

Die VIERTEL BOX am Wilhelmsruher Damm ist ein zentraler Veranstaltungsort und Ausstellungsraum für alle Märker und Gäste aus ganz Berlin. Und auch sonst hat das Viertel einiges zu bieten. Informieren Sie sich über kommende Veranstaltungen und lernen Sie Menschen im Viertel kennen, die wir in ihrem Alltag portraitiert haben. 

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