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Nothilfeprojekt #hierspieltdiemusik – Förderanträge weiterhin möglich

Pressemitteilung | Berlin, 07.06.2021
Gruppenfoto: das Vergabe-Gremium des Nothilfe-Projekts #hierspieltdiemusik
Noch bis zum 13. Juni 2021 können professionelle Berliner Musikschaffende im Rahmen von #hierspieltdiemusik Nothilfe beantragen. Die entsprechenden Anträge können unter www.hierspieltdiemusik.berlin eingereicht werden, mehr als 400 Anfragen sind bereits eingegangen. Insgesamt fördert das von VBKI, GESOBAU und Engel & Völkers initiierte Nothilfeprojekt die Berliner Musikszene mit 436.000 Euro.

Mit der warmen Jahreszeit und sinkenden Inzidenzen kehrt auch das kulturelle Leben mehr und mehr zurück in unsere Stadt und ihre Kieze. Doch die Existenznot aufgrund der Corona-Pandemie ist unter Kulturschaffenden weiterhin groß. Besonders stark betroffen sind Musikschaffende, die sich aufgrund ausbleibender Auftritte nach wie vor in finanzieller Notla​ge befinden. Die Unterstützung der professionellen Berliner Musikszene bleibt daher dringend und wichtig. 

Gemeinsam mit dem Verein Berliner Kaufleute und Industrieller (VBKI) haben Unternehmen der Berliner Immobilienwirtschaft auf Initiative von GESOBAU und Engel & Völkers das Nothilfeprojekt #hierspieltdiemusik ins Leben gerufen, um professionelle Berliner Musiker:innen aller Sparten in der schweren Zeit zu unterstützen und damit die kreative Vielfalt unserer Stadt zu erhalten. 

Seit dem Auftakt des Projekts am 10. Mai 2021 haben bereits rund 400 Berliner Musikschaffende einen Antrag auf Förderung gestellt, insgesamt stehen. Fördergelder in Höhe von 436.000 Euro zur Unterstützung bereit. Anträge auf eine Förderung können weiterhin bis zum 13. Juni 2021 online eingereicht werden. Ein prominentes Vergabe-Gremium wird nach Ablauf der Frist gemeinsam mit den Initiatoren die geförderten Musiker:innen auswählen und je nach Bedürftigkeit mit 1.000 bis maximal 2.000 Euro unterstützen.  

Claudia Große-Leege, VBKI-Geschäftsführerin: „Die Berliner Musikszene trägt in erheblichem Maß zu dem Ruf bei, den unsere Stadt in der Welt genießt. Umso wichtiger ist es, die Musikerinnen und Musiker in dieser schwierigen Zeit zu unterstützen. Wir im VBKI sind froh und dankbar, dass #hierspieltdiemusik auf so viel Resonanz gestoßen ist, sowohl bei Spendern und Unterstützern als auch in der Musikszene selbst. Die Rückmeldungen zeigen eindrücklich: Die Initiative hilft substanziell.“ 

Jörg Franzen, Vorstandsvorsitzender GESOBAU AG: „Es freut mich persönlich sehr zu sehen, dass unsere Stadt sich nach langer Zeit langsam mit Leben füllt und kulturelle Angebote teilweise wieder möglich werden. Doch die Krise ist noch nicht vorbei und zahlreiche Musikschaffende leiden noch immer unter den Einschränkungen der Corona-Pandemie. Lassen Sie uns deshalb noch einmal gemeinsam auf das Nothilfeprojekt #hierspieltdiemusik aufmerksam machen.“

Rackham F. Schröder, Geschäftsführer Engel & Völkers Commercial Berlin: „Dass wir seit dem Auftakt des Projekts nicht nur rund 400 Anträge zur Unterstützung, sondern auch zusätzliche Spenden von Privatpersonen und Unternehmen erhalten haben zeigt die Wichtigkeit unseres Nothilfeprojekts #hierspieltdiemusik – nicht nur für die Musikschaffenden selbst, sondern auch für die Menschen dieser Stadt. Wir alle haben ein Bedürfnis nach Kunst und Kultur und sind daher dankbar einen Beitrag zum Erhalt der einzigartigen Berliner Kulturszene leisten zu dürfen.“

Zum Nothilfe-Projekt #hierspieltdiemusik
Das Nothilfeprojekt #hierspieltdiemusik wurde initiiert, um Berliner Musikschaffende, die aufgrund der Pandemie unverschuldet in finanzielle Notlage geraten und hilfsbedürftig sind, zu erreichen und konkret zu unterstützen. Mit dem Verein Berliner Kaufleute und Industrieller (VBKI) konnte das Projekt einen passenden und engagierten Partner gewinnen, der operativ Sorge für die Umsetzung trägt sowie die Fördergelder verwaltet und ausschüttet. Hauptkriterien für die Vergabe der Gelder sind: 1. Berliner Erstwohnsitz, 2. Professionelle Musiker:innen sowie 3. finanzielle Notlage aufgrund der Corona-Pandemie. In einem mehrstufigen Auswahlprozess wird anhand dieser Kriterien im Vergabe-Gremium über die Höhe und Vergabe der Förderung entschieden (1.000 bis maximal 2.000 Euro). Das Vergabe-Gremium ist besetzt mit prominenten Vertreter:innen der Berliner Musikszene wie Pat Appleton (De-Phazz), Alec Völkel und Sascha Vollmer (The BossHoss), Prinz Pi, Thomas Schmidt-Ott (Orchestermanager Deutsches Symphonie Orchester Berlin), Ingo Malter (Geschäftsführer Stadt und Land Wohnbauten-Gesellschaft) sowie den Initiatoren von #hierspieltdiemusik Claudia Große-Leege, Jörg Franzen und Rackham F. Schröder.  

Zu den Förderern des Projektes gehören neben GESOBAU AG, Engel & Völkers und Stadt und Land Wohnbauten-Gesellschaft auch die Groth Gruppe, die Berlinovo Immobilien Gesellschaft, die Berliner Volksbank und Taurecon Real Estate Consulting sowie weitere private Spender.

Eine Antragsstellung zur Förderung ist über die Webseite www.hierspieltdiemusik.berlin möglich.