Daten & Fakten
| Adresse Wohnhausgruppe | Dannenwalder Weg 156 - 186; Tramper Weg 1-3 |
| Architekt | Werner Düttmann |
| Baujahr / Fertigstellung | 1968-1969 |
| Anzahl Wohnungen | 821 |
| Anzahl Gewerbe | 7 |
| Hauseingänge | 17 |
| Wohnfläche | 64.072 m² |
| maximale Anzahl Geschosse | 16 |
| Jahr der Modernisierung | 2014-2015 |
| Generalplaner Modernisierung | DAHM Architekten |
Der Architekt
Werner Düttmann (1921–1983) war einer der einflussreichsten Architekten und Stadtplaner des westdeutschen Nachkriegsberlins. Geboren in Berlin und ausgebildet an der Technischen Hochschule Charlottenburg, prägte er mit seinen Bauten, seinem städtebaulichen Denken und seinem kulturellen Engagement das Gesicht der Stadt nachhaltig.
Zu seinen bekanntesten Werken zählen die Hansabücherei, das Brücke‑Museum, das Studiogebäude der Akademie der Künste, das Bürohaus an der Urania sowie zahlreiche Wohnanlagen und öffentliche Gebäude in West‑Berlin. Düttmanns Architektur verbindet funktionale Klarheit mit einer starken räumlichen Präsenz und einem ausgeprägten Sinn für Materialität.
Als Senatsbaudirektor von Berlin gestaltete er zentrale Bereiche der Stadtentwicklung, darunter den Wiederaufbau des Hansaviertels und die Modernisierung öffentlicher Infrastrukturen. Später wurde er Präsident der Akademie der Künste, wo er die kulturelle Landschaft Berlins entscheidend mitprägte.
Mit seinem vielseitigen Werk und seiner Rolle als Lehrer, Planer und Kulturpolitiker zählt Werner Düttmann zu den prägenden Figuren der Berliner Nachkriegsmoderne.
Galerie WHG 928
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GESOBAU AG / Thomas Bruns
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GESOBAU AG / Thomas Bruns
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GESOBAU AG / Thomas Bruns
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GESOBAU AG / Thomas Bruns
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GESOBAU AG / Thomas Bruns
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GESOBAU AG / Thomas Bruns
Entlang des Verlaufs der Heidekrautbahn südlch des Wilhelmsruher Damms ersteckt sich eine der größeren Wohnahusgruppen des Märkischen Viertels. Die Außenwände sind in zahlreiche Vor- und Rücksprünge aufgegliedert, wodurch eine Ausrichtung der Wohnräume in verschiedene Himmelsrichtungen und dadurch maximaler Lichteinfall in die Wohnungen möglich ist.
Die in den 1980er Jahren errichtete Vorhangfassade in den Farbtönen braun, beige und violett wurde bei der Modernisierung komplett zurückgebaut.
Modernisierungsmaßnahmen
Auf das Dach wurde zusätzlich zur Bestandsdämmung eine weitere Dämmung aufgebracht um unseren energetischen Ansprüchen gerecht zu werden. Anschließend wurden Dachbahnen aufgebracht.
In den 80er Jahren erhielt die WHG eine Vorhangfassade die Wärmebrücken aufwies. Diese wurde demontiert und es wurde ein WDVS aufgebracht. Die Balkone/Loggien und Dachterrassen wurden saniert. Alle Fenster wurden nach energetischen Gesichtspunkten erneuert.
Die Eingangsbereiche und Treppenhäuser wurden komplett umgestaltet, sie sind jetzt hell und einladend. Die Aufzüge wurden bedarfsgerecht modernisiert und erhielten eine neue Kabinenauskleidung. Die Müllschlucker wurden geschlossen. Müllräume wurden errichtet und so eine zeitgemäße Möglichkeit der Mülltrennung geschaffen. Im Zuge der Umgestaltung der Eingangsbereiche konnten ebenfalls große Fahrradräume und Kinderwagenabstellplätze geschaffen werden.
Die vierzig Jahre alte Heizungsanlage wurde komplett erneuert. Die Wohnungen erhielten neue Radiatoren, im Bad wurden Handtuchheizkörper montiert. Es wurden die Steigestränge Trinkwasser kalt, warm und Zirkulation einschließlich zugehöriger Dämmung sowie die Schmutzwasserfallleitungen und innenliegende Regenwasserleitungen erneuert. Ebenfalls wurden alle Druckerhöhungsanlagen, die Lüftungsanlage und die betagte E-Anlage erneuert. Die Elektrozähler wurden zentralisiert, Kalt- und Warmwasserzähler wurden montiert. Im Zuge der Strangerneuerung wurden die Bäder komplett erneuert.