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Fassadenansicht WHG 917
Quickborner Straße 69-77; Treuenbrietzener Straße 29-31

Wohnhausgruppe 917

Lage der Wohnhausgruppe 917 im Märkischen Viertel.

Daten & Fakten

Adresse WohnhausgruppeQuickborner Straße 69-77; Treuenbrietzener Straße 29-31
ArchitektenVolker Theißen / René Gagès
Baujahr / Fertigstellung1971-1972
Anzahl Wohnungen750
Anzahl Gewerbe0
Hauseingänge7
Wohnfläche51.475 m²
maximale Anzahl Geschosse10
Jahr der Modernisierung2013-2104
Generalplaner ModernisierungSENATOR

Die Architekten

René Gagès (1921–2008) war ein französischer Architekt der Moderne, dessen Werk die Nachkriegsarchitektur in Frankreich und darüber hinaus prägte. Er studierte an der École des Beaux-Arts in Paris und entwickelte ab den 1950er‑Jahren ein vielseitiges architektonisches und städtebauliches Œuvre, das von Wohnungsbau über Infrastrukturen bis zu alpinen Projekten reicht.

Volker Theißen (1934-2000) war Architekt und Stadtplaner aus Berlin. 
Für den Bauauftrag im Märkischen Viertel tat sich der französiche Unversitätsprofessor und Corbusier-Schüler mit dem jungen Berliner Architekten zu einer Arbeitsgemeinschaft zusammen.

Galerie WHG 917

neuer Hausflur Eingang WHG 917
Alter Hauseingang mit Fahrstühlen WHG 917

Modernisierung: Vorher/Nachher Eingangsbereich Hausflur in der WHG 917

Modernisierungsmaßnahmen

Die Dächer wiesen durch vorangegangene Instandsetzungen bereits gute energetische Werte auf, hier wurden lediglich kleinere schadhafte Stellen ausgebessert. Die Gebäudehülle erhielt ein WDVS, 150 Balkone wurden instandgesetzt, die nicht Bestandteil des Vorprojekts waren.
Die Eingangsbereiche wurden komplett neu gestaltet, die Flure erhielten eine helle, je nach Etage unterschiedliche Gestaltung. Die Müllschlucker wurden geschlossen und Müllstandplätze im Außenbereich geschaffen.

Die alte Einrohrheizung wurde komplett erneuert, ebenfalls die Warmwasserversorgung. Die WHG verfügt nun über eine moderne Heizstation mit Pufferspeichern für das Warmwasser und ein Zweirohrsystem. Die Stränge für das Kalt- und Abwasser wurden im Zuge der Strangerneuerung ebenfalls erneuert. Die Wohnungen erhielten funkablesbare Kalt- und Warmwasserzähler. Alle Wohnungen erhielten moderne Bäder mit wandhängenden WCs. Die Küchen erhielten neue Fliesenspiegel.
Gekocht wurde bisher mit Gas, aus Sicherheitsgründen wurde auf E-Herde umgestellt. Die Elektrosteigleitungen wurden stärker ausgelegt und die Stromkreise in Bädern und Küchen dreiadrig ausgeführt. Die Elektrozähler wurden zentralisiert.

In einem vorausgegangenen Projekt wurden bereits die meisten Balkone und die Fenster erneuert.

Außenanlagen WHG 916 + 917