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Hochhäuser im Märkischen Viertel
Wilhelmsruher Damm 103-157

Wohnhausgruppe 907

Die Wohnhausgruppe 907 erstreckt sich entlang des südlichen Wilhelmsruher Damms und ist aufgrund der zentralen Lage das Herzstück des Märkischen Viertels. Mit 700 m Länge ist das markante weisse Gebäude das längste zusammenhängende Wohnhaus Deutschlands. 

 

Lage der Wohnhausgruppe 907 im Märkischen Viertel.

Daten & Fakten

Adresse WohnhausgruppeWilhelmsruher Damm 103-157
ArchitektenRené Gagès / Volker Theißen / Werner Weber
Baujahr / Fertigstellung1965-1968
Anzahl Wohnungen977
Anzahl Gewerbe3
Hauseingänge26
Wohnfläche67.769 m²
maximale Anzahl Geschosse18
Jahr der ModernisierungFrühjahr 2010 - Herbst 2011
Generalplaner ModernisierungDAHM Architekten

Die Architekten

René Gagès (1921–2008) war ein französischer Architekt der Moderne, dessen Werk die Nachkriegsarchitektur in Frankreich und darüber hinaus prägte. Er studierte an der École des Beaux-Arts in Paris und entwickelte ab den 1950er‑Jahren ein vielseitiges architektonisches und städtebauliches Œuvre, das von Wohnungsbau über Infrastrukturen bis zu alpinen Projekten reicht.

Volker Theißen (1934-2000) war Architekt und Stadtplaner aus Berlin. 
Für den Bauauftrag im Märkischen Viertel tat sich der französiche Unversitätsprofessor und Corbusier-Schüler mit dem jungen Berliner Architekten zu einer Arbeitsgemeinschaft zusammen.

Galerie WHG 907

Modernisierungsmaßnahmen

Die Modernisierung erfolgte unter starker Beachtung energetischer und klimapolitischer Prämissen. Der Energiebedarf des Hauses unterschreitet die hohen Anforderungen der EnEV 2009 um 30 % und wurde somit zum KfW-Effizienzhaus 70 mit besonderen Förderbedingungen.
Um die o. g. Parameter zu erreichen wurden im Projekt viele der üblichen Maßnahmen der Modernisierung im Märkischen Viertel maximiert und optimal aufeinander abgestimmt.
Die Dämmung von Fassaden, Kellerdecken und Treppenhausköpfen, die Erneuerung der Heizungsanlage inklusive Warmwasserversorgung sowie aller Fenster durch neue Kunststoffisolierglasfenster, der Einbau von Abluftanlagen zur Wärmerückgewinnung in innenliegenden Bädern, die Erneuerung der Elektroinstallation und der Steigestränge, die Neugestaltung von Eingangsbereichen, Treppenhäusern, Müllräumen und Gemeinschaftsflächen sowie viele andere Einzelmaßnahmen fügten sich so zu einem komplexen Gesamtwerk zusammen.

Außenanlagen der WHG 907