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Die WHG 914 in strahlendem Sonnenschein
Senftenberger Ring 54-70 (gerade); Finsterwalder Straße 72-102 (gerade)

Wohnhausgruppe 914

Lage der Wohnhausgruppe 914 im Märkischen Viertel.

Daten & Fakten

Adresse WohnhausgruppeSenftenberger Ring 54-70 (gerade); Finsterwalder Straße 72-102 (gerade)
ArchitektHeinz Schudnagis
Baujahr / Fertigstellung1969-1971
Anzahl Wohnungen980
Anzahl Gewerbe1
Hauseingänge25
Wohnfläche68.049 m²
maximale Anzahl Geschosse17
Jahr der Modernisierung2014-2015
Generalplaner ModernisierungCANDOR

Der Architekt

Heinz Schudnagies (1925–1997) war ein deutscher Architekt, der vor allem durch seine organisch geprägten Wohnhäuser in Berlin bekannt wurde. Geboren in Berlin, studierte er ab 1946 Architektur an der Technischen Hochschule Berlin und machte sich 1956 als Architekt selbstständig. 

Schudnagies orientierte sich an den Ideen von Hugo Häring und Hans Scharoun und entwickelte daraus eine eigene, freie Formensprache. Seine Bauten zeichnen sich durch polygonale Grundrisse, fließende Raumfolgen und eine starke Einbindung in den jeweiligen Ort aus. 

Mit seinem sensiblen Umgang mit Raum, Landschaft und Wohnbedürfnissen zählt Schudnagies zu den eigenständigen Architektenpersönlichkeiten der Berliner Nachkriegsmoderne.

Quelle: 
Wikipedia

Galerie WHG 914

Modernisierungsmaßnahmen

Die Fassade wurde entfernt und ein Wärmedämmverbundsystem angebracht, die Balkone instandgesetzt. Die WHG verfügte bereits größtenteils über moderne Fenster, so mussten im Projekt nur wenige Fenster ausgetauscht werden. Das Flachdach wurde überarbeitet und gedämmt. Die Decke des Erdgeschosses erhielt ebenfalls eine Dämmung.
Die Eingangsbereiche wurden komplett neu gestaltet, vergrößert und individualisiert. Die Flure erhielten ebenfalls eine individuelle Gestaltung, die sich am Aussehen des Eingangsbereiches orientiert.
Die Heizungsanlage in dieser WHG war bereits als Zweirohrsystem ausgelegt. An den Strängen wurden lediglich kleinere Reparaturarbeiten ausgeführt. Die Heizkörper wurden ausgetauscht und mit Thermostatventilen ausgestattet, die Bäder erhielten Handtuchheizkörper. Die Fernwärmeübergabestation wurde komplett erneuert, ebenso die Wasser- und Abwasserstränge und die Regenwasserleitungen.  Die veraltete Lüftungsanlage wurde gegen eine moderne Anlage ausgetauscht.  Die Elektroanlage wurde erneuert und größer dimensioniert. Die Wohnungen erhielten neuer Unterverteilungen, die Bäder und Küchenkreisläufe sind nun über FI-Schutzschalter abgesichert. Die Wohnungen erhielten Waschmaschinen- und Geschirrspülanschlüsse.
Im Zuge der Modernisierung der Stränge wurden die Bäder und Küchen erneuert, die weitgehend noch die originale Gestaltung der 70er-Jahre aufwiesen. 
Nach Abschluss der Modernisierung wurden die Außenanlagen wiederhergestellt und Müllplätze geschaffen, die durch die Schließung der Müllschlucker erforderlich wurden.

Außenanlagen WHG 914