So klingt Erfolg: Das sind die Gewinner*innen des GESOBAU Jazz & Soul Awards 2026!
Rund 40 junge Jazz- und Soulmusiker*innen bzw. Bands aus ganz Berlin haben sich beworben – nun hat die vierköpfige Jury des GESOBAU Jazz & Soul Awards drei Künstler*innen bzw. Bands ausgewählt, die besonders hervorstachen. Sie überzeugten mit ihrer individuellen musikalischen Handschrift, künstlerischer Ausdruckskraft und Kreativität:
1. Platz: Savannah Hauskeller (Solokünstlerin)
Dirk Broszka
Savannah Hauskeller wurde am 6. Juli 2003 in Kinshasa, der Hauptstadt der Demokratischen Republik Kongo, geboren und als Baby von einem deutschen Ehepaar adoptiert. Schon früh entdeckte Savannah ihre Leidenschaft für Musik. Mit fünf Jahren begann sie Cello zu spielen und im Alter von acht Jahren schrieb sie ihren ersten eigenen Song.
Der Jazz wurde für Savannah zu einem Ort der Freiheit – musikalisch wie persönlich. Als schwarze Frau in Deutschland fand sie in dieser Musikform einen Ausdruck für ihre Erfahrungen und ihre Identität. Sie begann, ihre Stimme mit dem Cello zu verbinden und entwickelte einen intuitiven, eigenständigen Stil, geprägt von sogenannten Odd-Rhythmen, also ungeraden Taktarten.
Savannahs Musik ist emotional, experimentell und tief in ihrer Biografie verwurzelt. Themen wie Herkunft, Privileg, Selbstakzeptanz und Verantwortung ziehen sich durch ihre Songs.
2. Platz: Purse (Band)
Purse / John Cobi
Die Band Purse besteht aus Duke Jason Katatumba, Nick Felino Niehaus und Callum Kees Christensen-Bosua. Alle drei sind genrefluide Multiinstrumentalisten, die das Experiment lieben und facettenreiche Kompositionen erschaffen. Irgendwo zwischen Soul, Jazz, Rap und RnB. Ihre Debüt EP - Electronic Point of View hat ihnen den 2. Platz beim GESOBAU Jazz & Soul Award verschafft.
3. Platz: Akari (Band)
Akari
Die in Berlin ansässige Band Akari verbindet in eigenem Stil die Klänge des Soul, Neo-Jazz und R&B miteinander und schafft dabei einen facettenreichen und lebendigen Sound. Sowohl Live als auch im Studio fließen hier musikalische Welten ineinander und erzeugen eine Erfahrung, die Eindruck hinterlässt.
Mitglieder: Natalia Reichert, Felix Löhr, Friedrich Peters, Jose Carlos Galvis,
Declan Ward
Die Sieger*innen des GESOBAU Jazz & Soul Awards werden am Samstag, 13. Juni 2026, im Rahmen der Eröffnung des Kunstfests Pankow geehrt. Auf der Bühne werden sie am 13. bzw. 14. Juni außerdem ihre Musik zum Besten geben und neben Jazz- und Soulgrößen wie der britischen Band „Incognito“ oder dem Soulsänger Omar das Publikum begeistern.
Darüber hinaus ist den Gewinner*innen ein Preisgeld in Höhe von 4.000 Euro (1. Platz), 2.500 Euro (2. Platz) und 2.000 Euro (3. Platz) sowie ein exklusives Fotoshooting mit Fotograf Sven Marquardt sicher. Als Erstplatzierte wird Künstlerin Savannah Hauskeller zudem mit einem Live-Gig im legendären Berliner Jazz-Club „A Trane“ zu sehen sein.
Teil der Jury waren in diesem Jahr Kim Sanders, Sängerin und Komponistin, Torsten Goods, Jazz- und Soul-Musiker, Martin Laurentius, Jazz thing-Redakteur, sowie Jörg Franzen, bis Ende 2025 Vorstandsvorsitzender der GESOBAU AG.
Torsten Goods, Jazz- und Soul-Musiker: „Die vielen bemerkenswerten Einsendungen haben uns als Jury wirklich gefordert – im besten Sinne. Doch gerade diese Vielfalt zeigt, wie engagiert junge Musiker*innen daran arbeiten, Soul und insbesondere Jazz als Nischengenres lebendig und relevant zu halten.“
Kim Sanders, Sängerin und Komponistin, ergänzte: „Der GESOBAU Jazz & Soul Award trägt dazu bei, die Arbeit der Nachwuchskünstler*innen sichtbar zu machen, in die Berliner Kieze zu tragen und ihnen die verdiente Aufmerksamkeit zu verschaffen.“
Lars Holborn, Vorstandsmitglied der GESOBAU AG: „Als landeseigene Wohnungsbaugesellschaft setzen wir uns dafür ein, dass Berliner Kieze lebendig bleiben und sich positiv entwickeln. Mit dem GESOBAU Jazz & Soul Award haben wir einen Wettbewerb ins Leben gerufen, der genau das fördert – er stärkt lokale Talente, setzt kulturelle Impulse und trägt zur Vielfalt unserer Stadt bei.“
Zum GESOBAU Jazz & Soul Award
Mit dem GESOBAU Jazz & Soul Award fördert die landeseigene Wohnungsbaugesellschaft GESOBAU AG bunte Berliner Kieze, deren fester Bestandteil insbesondere die facettenreiche Kultur- und Musikszene ist. Ziel ist es, Nachwuchskünstler*innen ein Sprungbrett zu bieten, das sie für ihren weiteren Weg in Richtung einer professionellen musikalischen Karriere nutzen können. Veranstaltet wird der GESOBAU Jazz & Soul Award in diesjähriger Kooperation mit Jazz thing, dem Berliner Jazz-Club „A Trane“ sowie dem Kunstfest Pankow. Weitere Informationen unter www.gesobau.de/jazzsoulaward