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Förderwettbewerb der GESOBAU-Stiftung: Preisträger 2026 stehen fest

Pressemitteilung | Berlin, 21. Juli 2026
Unter dem Titel „Im Quartier. Im Gespräch.“ suchte die GESOBAU-Stiftung in ihrem Förderwettbewerb 2026 praxisnahe Projekte, die das Miteinander in Berliner Quartieren stärken, den Dialog fördern und Menschen in ihrem Wohnumfeld zusammenbringen. Bewerben konnten sich gemeinnützige Organisationen, Einrichtungen sowie Kirchengemeinden, die in Berliner Stadtteilen und Quartieren agieren, in denen die GESOBAU Wohnungsbestände bewirtschaftet. Preisgelder in Höhe von 35.000 Euro standen zur Verfügung. Nun stehen die Preisträger fest: Die Ostkreuz-Jugendhilfe mit dem Projekt „Machbarschaft Hansa", die AWO mit dem AktivMobil sowie der Sport- und Kultur-Klub Salem e.V. mit dem Projekt „Brückenbauer im Alter".

Platz 1 – Ostkreuz-Jugendhilfe Nord gGmbH: Mit dem Projekt „Machbarschaft Hansa“ gewann die Ostkreuz- Jugendhilfe Nord gGmbH den Förderwettbewerb der GESOBAU-Stiftung und erhält ein Preisgeld in Höhe von 20.000 Euro. Seit 2024 engagiert sich der Träger im Hansaviertel mit einem offenen Nachbarschaftstreff. Aufbauend auf einer gemeinsam mit der GESOBAU initiierten Dialogveranstaltung im Frühling 2026, bei der Wünsche und Bedarfe der Anwohnenden ermittelt und nachbarschaftliche Vernetzung gefördert wurden, sollen die gewonnenen Erkenntnisse nun in langfristige Projekte und Angebote für das Quartier überführt werden.

Platz 2 – AWO: Das AWO AktivMobil bringt Begegnung, Bewegung und Gemeinschaft direkt zu älteren Menschen in Berliner Kiezen. Mit dem umgebauten Kleinbus kommen Spiele, Bewegungsangebote und Gelegenheiten zum Austausch auf Innenhöfe, Plätze und in Wohnanlagen. Das Angebot richtet sich besonders an Senior*innen, die bisher wenig Zugang zu Freizeit- oder Nachbarschaftsangeboten haben. Begleitet von Ehrenamtlichen und Übungsleiter*innen schafft das AktivMobil niedrigschwellige Treffpunkte und fördert soziale Teilhabe. Dank des Preisgeldes der GESOBAU-Stiftung von 10.000 Euro können 25 zusätzliche Einsätze des AktivMobils in Berliner Kiezen stattfinden.

Platz 3 – Sport- und Kulturklub Salem e.V.: Der Sport- und Kulturklub Salam e.V. plant mit seinem Projekt „Brückenbauer im Alter“ in Mitte und Reinickendorf regelmäßige Treffen für Senior*innen mit und ohne Migrationshintergrund (Preisgeld: 5.000 Euro). In einem offenen Rahmen informieren Expert*innen über Themen wie Gesundheit, Pflege, Bewegung, digitale Angebote und Unterstützungsmöglichkeiten im Kiez. Gleichzeitig bieten die Treffen Raum für Austausch, persönliche Fragen und neue Kontakte. Ziel ist es, soziale Teilhabe zu stärken, Einsamkeit vorzubeugen und das nachbarschaftliche Miteinander zu fördern.

 

 

Portrait Helene Böhm
Helene Böhm
Vorstandsvorsitzende der GESOBAU-Stiftung

„Viele gute Ideen scheitern nicht an fehlendem Engagement, sondern daran, dass sie in kein Förderraster passen – zu klein für die großen Programme, zu unkonventionell für die üblichen Zuständigkeiten, zu neu, um in bestehende Strukturen zu passen. Genau hier setzt die GESOBAU-Stiftung an: Wir verstehen uns als Ermöglicher. Damit gute Ideen für das Miteinander nicht in der Schublade verschwinden, sondern eine Chance zur Umsetzung bekommen. Diese Kriterien erfüllen alle drei Preisträgerprojekte, und wir freuen uns sehr, deren Verwirklichung unterstützen zu können.“

Die GESOBAU-Stiftung

Die GESOBAU-Stiftung wurde 1997 ins Leben gerufen, um schnell und unbürokratisch helfen zu können und die Lebens- und Wohnqualität in den Quartieren zu verbessern. Ihr Ziel ist die Förderung von Jugend-, Familien- und Seniorenarbeit in den Beständen der GESOBAU und ihrer Tochtergesellschaften. Neben Schulen, Kindergärten, Senioreneinrichtungen, Sportvereinen und Jugendeinrichtungen leistet die Stiftung finanzielle Einzelfallhilfe für in Not geratene Mieterinnen und Mieter, vor allem ältere Menschen und Familien in individuellen Notlagen.