Auf dem Grundstück am Senftenberger Ring entstand eine Modulare Unterkunft für Flüchtlinge (MUF).
Der Berliner Senat hat die sechs kommunalen Wohnungsbaugesellschaften beauftragt, Wohnhäuser in modularer Bauweise zu errichten, um schnellstmöglich geflüchteten Menschen eine würdiges Zuhause zur Verfügung zu stellen. Diese Unterkünfte sind mit einer normalen Lebensdauer für Neubauten als Wohnhäuser konzipiert, können aber aufgrund der modularen Bauweise in einem schnelleren Zeitraum sowie mit höherer Flexibilität innerhalb der Wohnungsgrundrisse errichtet werden. Sinkt mittelfristig der Bedarf an Unterbringungsplätzen für Geflüchtete, können die Wohnungen dem regulären Wohnungsmarkt zugeführt werden und stehen dann der gesamten Bevölkerung zur Verfügung.
Daten & Fakten
| Adresse Wohnhausgruppe | Senftenberger Ring 37, 39 |
| Architekt | BE Architekten Berlin |
| Baujahr / Fertigstellung | 2017-2018 |
| Anzahl Wohnungen | 109 |
| Anzahl Gewerbe | 0 |
| Hauseingänge | 1 |
| Wohnfläche | 5.817 m² |
| maximale Anzahl Geschosse | 8 |
Galerie WHG 929
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GESOBAU AG / Thomas Bruns
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GESOBAU AG / Thomas Bruns
Die Unterkunft besteht aus zwei Gebäudeteilen auf einer Grundstücksfläche von 11.590 m². Insgesamt wurden 109 Wohnungen errichtet, die zunächst von Geflüchteten bewohnt werden. Zu einem späteren Zeitpunkt stehen die Wohnungen als normaler Wohnraum allen Bevölkerungsgruppen zur Verfügung. Eine langfristige Nachnutzung ist also ausdrücklich erwünscht.
Gebaut wurde die Unterkunft von der Ed. Züblin AG im Auftrag der GESOBAU. Die GESOBAU vertritt als Bauherrin das Land Berlin. Als landeseigenes Wohnungsbauunternehmen hat sie einen verfassungsrechtlichen Versorgungsauftrag, die Berliner Bevölkerung mit angemessenem Wohnraum in Berlin zu versorgen – so auch geflüchtete Menschen.