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Mein Azubi-Austausch bei der wbg Nürnberg GmbH

Außenaufnahme zeigt die Kaiserburg in Nürnberg.

Wohnen bei Kaisers: Die Kaiserburg ganz in der Nähe meines Apartments.

Erfahrungsbericht von Hanna Töwe, Auszubildende im 3. Lehrjahr

Zwei Wochen voller Eindrücke und fränkischer Genüsse

Portraitfoto zeigt Hanna Töwe.

Ich bin Hanna Töwe, 21 Jahre alt und im dritten Lehrjahr zur Immobilienkauffrau. In unserem Azubi-Ranking habe ich den dritten Platz ergattert – und nein, dafür gab’s keinen Pokal, aber etwas viel Besseres: die Chance auf einen deutschlandweiten Azubi-Austausch. Zwei Wochen raus aus dem Berliner Großstadttrubel? Da musste ich nicht lange überlegen. Für mich war sofort klar: Raus aus der pulsierenden Metropole und eine Stadt erleben, die etwas ruhiger, aber dennoch lebendig ist. Meine Wahl fiel auf Nürnberg – eine Stadt, die für mich nicht nur „irgendwo in Bayern“ ist, sondern ein Stück Heimat. Dort und im Umland von Schwäbisch Hall habe ich Familie und Freunde, die ich sonst viel zu selten sehe. Also: Koffer gepackt, Berlin tschüss gesagt und ab nach Franken!

Ankommen in Nürnberg – Mittelalter trifft Moderne
Nürnberg ist eine Stadt, die Geschichte atmet. Zwischen Kaiserburg, Fachwerkhäusern und den engen Gassen fühlt man sich fast wie im Mittelalter. Gleichzeitig ist Nürnberg modern und lebendig. Und das Beste? Das Verkehrsnetz funktioniert! Keine ausgefallenen Bahnen, keine Dauerbaustellen, und die U-Bahn fährt sogar ohne Fahrer. In Berlin wäre das wahrscheinlich ein Science-Fiction-Film.

Meine Unterkunft war eine Gästewohnung der wbg Nürnberg, nur drei Minuten vom Kaspar-Hauser-Platz entfernt. Die Lage war ideal: mitten im Herzen der Stadt, umgeben von Cafés, kleinen Läden und einer lebendigen Atmosphäre. Schon am ersten Abend wurde ich von den Azubis und der Ausbildungsleiterin herzlich zum Essen im „Pinsano“ eingeladen. Die Offenheit und das große Interesse an meinem Leben in Berlin haben mich sofort willkommen fühlen lassen.

Die wbg Nürnberg – Mehr als nur Wohnungen
Die wbg Nürnberg GmbH ist das größte Wohnungsunternehmen der Region und betreut über 20.000 Wohnungen. Wie die GESOBAU AG in Berlin sorgt sie dafür, dass bezahlbarer Wohnraum nicht nur ein Traum bleibt. Was mich beeindruckt hat: Die wbg ist nicht nur ein Immobilienverwalter, sondern auch ein Stadtgestalter. Von Neubauten über Sanierungen bis hin zu großen Projekten wie Schulen, Feuerwehr- und Polizeistationen – hier passiert richtig was.

Mein Arbeitsalltag – Von Vermietung bis Sportelite
Die erste Woche war spannend: drei Tage in der Vermietungsabteilung. Dort habe ich gesehen, wie Interessenten beraten werden und Besichtigungen laufen. 

Danach ging’s zu wbg kommunal – und hier kam das Highlight: Baustellenbesuche! Ich durfte mir das ehemalige Großprojekt der Berthold-Brecht-Sporteliteschule anschauen. Die Schule ist ein architektonisches Meisterwerk: lichtdurchflutete Räume, moderne Sportanlagen und eine Ausstattung, die ihresgleichen sucht. Ich war beeindruckt – im Vergleich dazu wirkte meine eigene Schule plötzlich wie aus einer anderen Zeit.

Die zweite Woche war genauso abwechslungsreich: ein Tag im Forderungsmanagement, zwei Tage in der WEG-Verwaltung und zwei Tage im Kundencenter Südwest inkl. persönliche Sprechstunde und Kontakt mit Mieter*innen.

Freizeit – Scheuferle im Keller und Blaukraut-Überraschung
Natürlich habe ich nicht nur gearbeitet. Nürnberg hat einiges zu bieten: die Kaiserburg mit ihrem Wahnsinns-Ausblick, die Altstadt mit den kleinen Läden und, ganz wichtig, das Essen! Mit meinen Freunden war ich in einem Keller in Erlangen, und dort habe ich mich in den fränkischen Gaumenschmaus Scheuferle verliebt. Das nennt man dort „herzhaftes Frühstück“ – für mich war es eher eine Mahlzeit für den ganzen Tag. 

Und ich habe sogar was Neues gelernt: Blaukraut ist Rotkohl. Für mich war das eine kleine kulinarische Bildungslücke, die jetzt geschlossen ist. 
Außerdem konnte ich endlich wieder Zeit mit meiner Familie und meinen Freunden verbringen die in Nürnberg leben. Das war für mich fast das Schönste an diesem Austausch.

Mein Fazit – Zwei Wochen, die sich gelohnt haben 
Was nehme ich mit? Nürnberg ist eine Stadt, die Ruhe und Lebensqualität bietet, ohne langweilig zu sein. Die Menschen dort sind herzlich, offen und nehmen einen schnell ins Herz. Beruflich habe ich viel gelernt – wie vielfältig die Immobilienbranche ist und wie unterschiedlich die Arbeitsweisen in verschiedenen Städten sein können. Beruflich habe ich nicht nur neue Fachkenntnisse gewonnen, sondern auch meine Kommunikationsfähigkeit und Selbstständigkeit gestärkt.

Zum ersten Mal allein in einer fremden Stadt zu leben, war eine Herausforderung, aber auch eine Erfahrung, die mich wachsen ließ. Der Austausch war eine unvergessliche Erfahrung, die ich jedem Azubi nur empfehlen kann.

Vielen, vielen Dank an die GESOBAU – für diese Chance, für die Förderung und für das Gefühl, dass Engagement und Leistung gesehen und belohnt werden.

Diese zwei Wochen werde ich nicht vergessen – und ich bin stolz, Teil eines Unternehmens zu sein, das seinen Azubis solche Möglichkeiten eröffnet.