Eine aufregende und wertvolle Zeit stand bevor: Vom 5. Oktober bis zum 1. November 2025 durfte ich ein Auslandspraktikum in Irland absolvieren – genauer gesagt in Dublin, der lebendigen Hauptstadt. Gemeinsam mit anderen Auszubildenden starteten wir früh am Sonntag. Nach einem 2,5‑stündigen Flug landeten wir auf irischem Grund und wurden von unserer Partnerorganisation Twin in unsere Gastfamilien gebracht.
Unsere Unterkünfte lagen über verschiedene Stadtteile verteilt. Ich selbst durfte vier Wochen bei einer herzlichen irischen Familie wohnen – einem älteren Ehepaar und ihrem English Springer Spaniel – im freundlichen, eher wohlhabenden Stadtteil Clontarf.
Mein Praktikumsbetrieb „move home“, ein kleines Maklerbüro mit etwa acht Mitarbeitenden, empfing mich am ersten Tag ebenfalls sehr warm. Im Laufe der Wochen begleitete ich Termine zur Wertermittlung von Wohnungen und Häusern, nahm an anschließenden Fotoshootings für Verkaufsanzeigen teil und durfte diese später selbstständig erstellen und online veröffentlichen. Darüber hinaus erhielt ich Einblicke in die Vermietung und Verwaltung von Immobilien: Ich begleitete Inspektionen, organisierte und führte Besichtigungen durch, legte Mietverträge an und stellte sicher, dass vor Mietbeginn alle Zahlungen pünktlich eingegangen waren.
Meine Arbeitszeiten lagen montags bis freitags meist zwischen 10 und 17 Uhr. Danach trafen wir uns häufig, um gemeinsam Billard zu spielen, durch die Stadt zu schlendern oder mit unseren Gastfamilien zu Abend zu essen.
Auch an den Wochenenden wurde es nicht langweilig. Einige Programmpunkte waren bereits organisiert, wie eine „Celtic Night“ mit traditionell-irischem Tanz und Essen, sowie eine Hop-on-Hop-off-Stadtrundfahrt. Darüber hinaus unternahmen wir eigene Ausflüge, zum Beispiel nach Howth mit einer typischen Klippenwanderung und einem wunderschönen Blick über die Irische See (Muir Éireann) – inklusive Fischbrötchen als krönendem Abschluss. Wir feierten Geburtstage, sangen Karaoke, erkundeten auch weiter entfernt gelegene Orte wie Galway und Belfast und lernten viele Facetten der irischen Kultur kennen.
Wusstet ihr, dass in Irland neben Englisch auch Irisch bzw. Gälisch Amtssprache ist? Diese ist auf allen Straßenschildern zu sehen.
Die Iren pflegen einen sehr humorvollen, herzlichen Umgang, welcher einen umgehend in den Bann zieht.
Eine unvergessliche Zeit – eine Reise voller persönlicher und beruflicher Weiterentwicklung, die ich jedem von Herzen empfehlen kann.
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Der Muir Èireann.
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