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Sonnenenergie für über 1.100 Pankower Haushalte

Großanlage fertig: berlinStrom fließt von 14 weiteren Dächern

Andreas Irmer, Geschäftsführer der Berliner Stadtwerke GmbH, Stadtentwicklungssenatorin Katrin Lompscher und Jörg Franzen, Vorstandsvorsitzender der GESOBAU AG (v.l.), auf dem Dach des GESOBAU-Hauses im Pankeviertel.

Berlin, 30. Juni 2017. Im Pankower Pankeviertel haben die Berliner Stadtwerke auf Gebäuden der landeseigenen Wohnungsbau- gesellschaft GESOBAU AG eine der größten Mieterstrom-Photovoltaikanlagen Deutschlands errichtet. Das Projekt besteht aus 24 Einzelanlagen auf 14 Dächern in fünf benachbarten Straßen. Mit 4.800 m² entspricht die Modulfläche der Größe eines Fußballplatzes. Die Anlage wurde seit 2015 in mehreren Schritten installiert und kann die 1.120 Haushalte der Siedlung künftig mit rund 520.000 kWh Strom im Jahr versorgen. Damit können rund 50 Prozent des Bedarfs der Mieterstromkunden mit klimafreundlichem Strom vom Dach gedeckt und 290 Tonnen CO2 pro Jahr eingespart werden.

"Mieterstromprojekte sind wichtig, weil sie die Energiewende für die Bürgerinnen und Bürger konkret und mitgestaltbar machen", sagt Stadtentwicklungssenatorin Katrin Lompscher. "Nur so lässt sich das anspruchsvolle Ziel der Klimaneutralität Berlins bis 2050 erreichen."

"Wir steuern gerne die Dachflächen zur klimaschonenden und kostengünstigen Energieerzeugung für Mieterstromprojekte bei", sagt Jörg Franzen, Vorstandsvorsitzender der GESOBAU AG. "So können wir unseren Mietern, ganz im Sinne unserer Nachhaltigkeitsstrategie, ein hervorragendes Angebot für hausgemachten Öko-Strom machen."

"Wir werden mit den Stadtwerken die Energiewende in Berlin nach vorn bringen", sagt Jörg Simon, Vorstandsvorsitzender der Stadtwerke-Muttergesellschaft Berliner Wasserbetriebe. "Dazu setzen wir vor allem auf Quartiers- und Mieterstromprojekte sowie auf Energieeffizienzprojekte für das Land Berlin", sagt Jörg Simon, Vorstandsvorsitzender der Stadtwerke-Muttergesellschaft Berliner Wasserbetriebe.

"Das Pankeviertel ist beispielhaft für eine erfolgreiche Umsetzung der Energiewende in den Bezirken Berlins. Trotz der erst kurzen Betriebszeit der Solarstromanlage nutzen bereits ein Viertel der GESOBAU-Bewohner den Strom vom eigenen Dach", sagt Andreas Irmer, Geschäftsführer der Berliner Stadtwerke GmbH. "Aber natürlich können auch alle anderen Berlinerinnen und Berliner mit unserem berlinStrom umweltfreundlich sparen."

Aktuelle Fotos können Sie hier kostenfrei herunterladen:
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Berliner Stadtwerke GmbH
Die Berliner Stadtwerke GmbH ist eine 100-prozentige Tochter der Berliner Wasserbetriebe. Sie engagiert sich für eine verbrauchernahe Energieerzeugung und umweltfreundliche Versorgungskonzepte auf Basis erneuerbarer Energien. Der umweltfreundliche "berlinStrom" der Stadtwerke ist bereits für alle Berliner Haushalte verfügbar: Anmeldung und Informationen auf www.berlinerstadtwerke.de oder unter 0800-537 1000.

GESOBAU AG
Als städtisches Wohnungsunternehmen leistet die GESOBAU aktiv ihren Beitrag, um in der dynamisch wachsenden Stadt Berlin auch in Zukunft bezahlbaren Wohnraum für breite Schichten der Bevölkerung bereitzustellen und lebendige Nachbarschaften zu erhalten. Seit 2014 baut die GESOBAU wieder neu und erweitert durch Neubau und Ankauf ihren Wohnungsbestand, der bis 2026 auf ca. 52.000 Wohnungen anwachsen wird. Derzeit bewirtschaftet das landeseigene Unternehmen mit Tochtergesellschaften einen Bestand von rund 41.000 eigenen Wohnungen, vornehmlich im Berliner Norden. Die 60er-Jahre-Großsiedlung „Märkisches Viertel“ ist ihre markanteste Einzelbestandsmarke, deren Umbau zur Niedrigenergiesiedlung Ende 2015 nach acht Jahren termingerecht abgeschlossen wurde. Die GESOBAU engagiert sich nachhaltig für gute Nachbarschaften in ihren Quartieren, unterstützt Bildungsinitiativen und Schulen und wirkt auf die sozialräumliche Integration aller Menschen hin, die in ihren Beständen leben.

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