Unternehmenskommunikation und Marketing

Birte Jessen

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Birte Jessen
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Märkisches Viertel: GESOBAU-Nachbarschaftsetage feiert Bestehen

Die GESOBAU-Nachbarschaftsetage lud am 24. Mai zum festlichen Jubiläum ein. Mit der Einrichtung der GESOBAU-Nachbarschaftsetage am Wilhelmsruher Damm 124 im Mai 2007 wurde ein wichtiger Bestandteil des Integrationsprojektes "Gut miteinander wohnen!" umgesetzt.

Berlin, 08. Juni 2017. Wohnquartiere sind Integrationskerne. Das Bedürfnis nach Respekt, Abgrenzung und Besonderheit prägt oft die Beziehungen der Bewohner, auch soziale und kulturelle Konflikte, unterschiedliche Lebensstile kommen mit gesellschaftlichen Veränderungen stärker zum Tragen. Die GESOBAU AG setzt hier seit 2007 mit dem Integrationskonzept „Gut miteinander wohnen!“ wichtige Impulse für ein gutes Gemeinwesen bzw. im Kontext des Wohnens für gute Nachbarschaften. Sie verfolgt dabei einen integrativen Ansatz im Umgang mit wachsender Vielfalt: Weg vom Ausblenden, hin zum Gestalten. Die Förderung von Partizipation, von Kompetenzerwerb in vielfältigen Bereichen, wie z. B. Konfliktbewältigung, Bildung, Spracherwerb, die Mieteraktivierung und die integrationsbezogene Zusammenarbeit zwischen der Kommune, der Wohnungswirtschaft und den Stadtteilakteuren bestimmen das Projekt „Gut miteinander wohnen!“ seither in besonderem Maße. Das gilt nicht nur für die Umsetzung der Projekte, sondern bereits für die Ausarbeitung von Projektideen. Wer sein Wohnumfeld mitgestaltet identifiziert sich stärker damit, fühlt sich darin wohler und auch dafür verantwortlich. Hinter dem Integrationsprojekt „Gut miteinander wohnen!“ steht die Idee, dass eine gute Nachbarschaft die Voraussetzung für eine erfolgreiche Integration ist.

Ein zentraler Bestandteil des Integrationsprojektes der GESOBAU war im Mai 2007 die Eröffnung der GESOBAU-Nachbarschaftsetage im Märkischen Viertel in Kooperation mit der Albatros gGmbH. Heute steht der Nachbarschaftstreffpunkt im Märkischen Viertel für eine nachhaltige und gelungene Entwicklung der guten Beziehungen aller Kulturen und Generationen – und nicht nur in den Beständen der GESOBAU. Nachbarschaftsarbeit, freiwilliges Engagement, Partizipation und kleinräumliche Netzwerke stärken und fördern bestehende Strukturen des Miteinanders im Quartier.

Dies wird durch vielfältige Angebote in den Bereichen Beratung, Freizeitaktivität und Selbsthilfe möglich gemacht. Insbesondere das Engagement der Mitarbeiter und Freiwilligen der GESOBAU-Nachbarschaftsetage ist weit über die Quartiergrenzen hinaus bekannt und geschätzt.

Von der Eröffnung der Nachbarschaftsetage im Mai 2007 bis zum heutigen Zeitpunkt wurden ca. 28.000 Anträge ausgefüllt, 20.000 Briefe geschrieben und 43.000 weitere Anliegen betreut und bearbeitet. Herausragend ist das muttersprachliche Angebot: Sprachmittlung ist neben Deutsch möglich in Englisch, Französisch, Polnisch, Türkisch, Arabisch, Kroatisch, Ungarisch, Russisch und Senegalesisch.
Neben der Nachbarschaftsetage fördert die GESOBAU viele kleinteilige Maßnahmen und Projekte durch finanzielle Zuwendungen wie Projektmittel, Mietnachlässe oder die kostenfreie Überlassung von Räumlichkeiten und fördert damit das gute nachbarschaftliche Miteinander, denn „ohne Nachbarschaft ist alles nichts“.

Weitere Informationen finden sie unter: Öffnet externen Link in neuem Fensterwww.gut-miteinander-wohnen.de.

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