Impressionen

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Pressemitteilungen

Landeseigene Wohnungsbaugesellschaften präsentieren Leitlinien für Partizipation

17.01.2018

Zur Entwicklung verbindlicher Leitlinien haben die landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften die...


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GESOBAU veröffentlicht Nachhaltigkeitsbericht 2017

09.01.2018

Im aktuellen Nachhaltigkeitsbericht „Seite an Seite für unsere Stadt“ stellt die GESOBAU ihre...


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Gemeinsam erstklassig: Berlin Flamingos steigen in die 1. Bundesliga auf – GESOBAU bleibt auch 2018 Sponsor

14.12.2017

Die erfolgreiche sportliche und soziale Zusammenarbeit geht in die nächste Runde


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Schule am Stadtrand

"Kerzenrecycling – Da geht Dir ein Licht auf!"

Schule am Stadtrand

Kurzbeschreibung
Zur Weihnachtszeit werden viele Kerzen benutzt, deren Reste dann am Jahresanfang in der Tonne landen. Seit 2012 hat sich die Schülerfirma DIN Acool des vermeintlichen Mülls angenommen. Doch mit einer einzelnen Kerze lässt sich wenig anfangen, erst eine Sammelaktion bringt die Wachsmengen zusammen, die notwendig sind für ein Recycling-Projekt. Durch die Schülerfirma DIN Acool bekommen die Reste, deren Entsorgung keinem „weh tut“ einen neuen Sinn und werden zurück in den Wertschöpfungskreislauf gebracht. Die Schülerfirma ist dabei die Organisationsform, die solch ein Projekt langfristig planen und umsetzen kann.

Was wird konkret gemacht?
Das Projekt zielt vorrangig auf den besseren Umgang mit Ressourcen ab. Durch das "Upcycling" der Kerzenreste entstehen neue, demnächst markttaugliche Produkte. Die Einnahmen sollen in die Schülerfirma investiert werden.

Das Projekt erweitert darüber hinaus den Erfahrungsraum der Schüler, denn es vermittelt Erkenntnisgewinn durch Praxiserfahrung: Schüler sehen, dass sie durch ihr Handeln tatsächlich etwas bewegen. Die Einbeziehung der angrenzenden Nachbarschaft ermöglicht überdies positive Effekte, die sich in einem Imagegewinn der Schule und ihrer Schülerschaft niederschlagen. Schülerinnen und Schüler aus verschiedenen Klassen arbeiten zweimal wöchentlich jeweils vier Unterrichtsstunden in der Schülerfirma zusammen, um dort aus den Kerzenresten neue Produkte herzustellen.

Wer hat den Beitrag initiiert?
Initiiert wurde das Projekt durch Pädagoginnen; am Projekt wirken Schülerinnen und Schüler der 9. und 10. Klassen mit sonderpädagogischem Förderbedarf mit. Die Rohstofflieferanten sind Nachbarn aus dem Umfeld der Schule, die per Handzettel persönlich eingeladen werden, sich am Gelingen der Schülerfirma zu beteiligen, sowie Lehrer, Mitschüler und Eltern.

Wer profitiert von den Ergebnissen?
Das praktische Arbeiten mit konkreten Materialien ist ein unbedingtes Muss im Unterricht der Schülerfirma DIN Acool. Die Kerzenherstellung ist ein ideales Handlungsfeld. Soweit es geht, werden die Schüler in die Planungsschritte eingebunden: Herstellung von Infozetteln, Interaktion im Umfeld der Schule, Produktgestaltung und Herstellung, Vertriebswege. Theorie und Praxis werden durch das Projekt verbunden und die Schülerfirma vermittelt echte Werte und Stolz.

Zeitraum des Beitrags
Seit Januar 2012 wird am Projekt gearbeitet.