Pressemitteilung

VIERTEL BOX: Veranstaltungsprogramm zum Finale der Ausstellung „Helga Reidemeister und das Märkische Viertel. Frühe Filme und Fotografien 1966-1979“

Mit einem vielgestaltigen Veranstaltungsprogramm endet die erfolgreiche Publikumsausstellung „Helga Reidemeister und das Märkische Viertel. Frühe Filme und Fotografien 1966-1979“, die noch bis zum 18. Oktober 2015 in der VIERTEL BOX präsentiert wird.

Im Rahmen der offenen Workshop-Reihe „Stadt Platz erforschen“ setzen sich Kinder und Jugendliche aus dem Märkischen Viertel unter der Leitung von Andrea Benze und Anna Ochsenreither von JAS Jugend Architektur Stadt e.V. noch bis zum 14. Oktober 2015 mit dem Stadtplatz im Märkischen Viertel auseinander und entwickeln Ideen für eine zukünftige Gestaltung. Die Entwürfe der jungen Stadtplatzplaner sowie die Ergebnisse ihrer Recherchen werden am Donnerstag, den 15. Oktober 2015 von 15:00 bis 18:00 Uhr in der VIERTEL BOX präsentiert. „Kürbissuppe und Kürbisgesichter“ ist dabei nicht nur der Veranstaltungstitel sondern gleichermaßen auch Programm: Jahreszeitlich passend sind alle interessierten Märkerinnen und Märker sowie Gäste zur öffentlichen Abschlusspräsentation bei selbstgemachter Kürbissuppe eingeladen.

Der WALK & TALK „Politik und Peripherie“ wirft am 18. Oktober 2015 von 15:00 bis 17:00 Uhr – am letzten Öffnungstag der Ausstellung – einen Blick auf die Anfangsjahre im Märkischen Viertel und zeigt den Ursprung einer breiten gesellschaftlichen und politischen Opposition. Die fehlende Infrastruktur und eine als brutal empfundene Architektur in Beton riefen in den 1970er-Jahren Kritik auf den Plan, die in Mieterprotesten und Bürgerinitiativen mündete und von denen eine Aufwertung des Wohnumfeldes ihren Ausgang nahm. Der geführte Stadtspaziergang stellt wichtige zeitgeschichtliche Orte im Märkischen Viertel vor und lädt zur Besichtigung der Wohngebäude ein, die Schauplätze der Filme Helga Reidemeisters waren.
Bei der anschließenden Ausstellungsfinissage von 17:00 bis 18:00 Uhr stellen die Kuratorinnen Antje Materna und Gerlinde Waz, Deutsche Kinemathek – Museum für Film und Fernsehen, noch einmal die Besonderheiten der fotografischen Arbeiten von Helga Reidemeister sowie das Konzept der Ausstellung vor.

Die Ausstellung „Helga Reidemeister und das Märkische Viertel. Frühe Filme und Fotografien 1966–1979“ ist noch bis zum 18. Oktober 2015 von Donnerstag bis Dienstag von 13 bis 18 Uhr geöffnet. Der Ausstellungsbesuch und die Veranstaltungsteilnahme sind kostenfrei.
Termine für Ausstellungsführungen für Schüler- und Studentengruppen außerhalb der Öffnungszeiten können unter info@viertelbox.de vereinbart werden.

Veranstaltungen zum Ausstellungsfinale:
15.10.2015:    
15:00-18:00 Uhr: Stadt Platz erforschen
 Offene Präsentation und Diskussion der Workshop-Ergebnisse von JAS Jugend Architektur Stadt e.V. und Kindern und Jugendlichen aus dem Märkischen Viertel

18.10.2015:    
15:00-17:00 Uhr: WALKS & TALKS: Politik und Peripherie
 Geführter Stadtspaziergang im Märkischen Viertel
17:00-18:00 Uhr: Ausstellungsfinissage mit Kuratorenführung

Veranstalter: VIERTEL BOX / GESOBAU AG
In Zusammenarbeit mit: Deutsche Kinemathek – Museum für Film und Fernsehen
Kooperationspartner: Flotte Lotte e.V., Frauenzentrum Paula Panke e.V.

Was: Veranstaltungsprogramm zum Ausstellungsfinale „Helga Reidemeister und das Märkische Viertel. Frühe Filme und Fotografien 1966-1979“
Wo: VIERTEL BOX, Wilhelmsruher Damm, gegenüber dem Märkischen Zentrum, 13439 Berlin
Wann: Donnerstag, 15. Oktober 2015 von 15:00 bis 18:00 Uhr und Sonntag, 18. Oktober 2015 von 15:00 bis 18:00 Uhr
Kontakt: info@viertelbox.de
Anfahrt: Buslinien 124, M21, X21, X33 ab U- und S-Bahnhof Wittenau
Weitere Informationen: www.mein-maerkisches-viertel.de

Die VIERTEL BOX am Wilhelmsruher Damm ist seit Frühjahr 2014 der Treffpunkt, Veranstaltungsort und Ausstellungsraum für alle Märker und Gäste aus ganz Berlin, so vielfältig wie das Märkische Viertel selbst.
VIERTEL BOX ist eine Initiative der GESOBAU AG und ein Projekt von Gust & Grünhagen und relations*.

Der gemeinnützige Verein JAS - Jugend Architektur Stadt e.V. fördert die baukulturelle Bildung von Kindern und Jugendlichen, die dazu angeregt werden sollen, Stadt, Architektur und Landschaft zu entdecken und eigene Ideen dafür zu entwickeln. Das Ziel ist es, Kindern und Jugendlichen Verantwortung und Kreativität im Umgang mit ihrer gebauten Umwelt zu vermitteln und sie in die Lage zu versetzen, sich heute und in Zukunft aktiv in deren Gestaltung einzubringen. (www.jugend-architektur-stadt.de)

 

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