Der 1930 im schlesischen Striegau (heute Strzegom, Polen) geborene Maler, Zeichner und Dichter Roger Loewig wohnte und arbeitete seit 1972 - seit seiner Übersiedlung aus der DDR - im Märkischen Viertel.

Nach dem Abschluss seiner Lehrerausbildung unterrichtete Roger Loewig bis 1963 in Ost-Berlin Deutsch, Russisch und Geschichte. Parallel dazu widmete er sich intensiv dem Malen, Zeichnen und Schreiben. Eine erste Ausstellung in privaten Räumen führte 1963 in der DDR zu seiner Verhaftung durch die Staatssicherheit. Nach der Haftentlassung 1964 durfte er seinem Beruf als Lehrer nicht mehr nachgehen, 1965 zwar im Verband der bildenden Künstler aufgenommen und nunmehr offiziell als freischaffender Künstler zugelassen, hatte er in der DDR keine Ausstel-lungsmöglichkeiten. Nach der Übersiedlung in die Bundesrepublik mit seiner Lebensgefährtin Creszentia Troike wurde für Roger Loewig das Märkische Viertel neuer Wohn- und Arbeitsort, 25 Jahre lang entstand hier ein großer Teil seiner Arbeiten.

Über hundert Ausstellungen im In- und Ausland, darunter die erste Einzelausstellung eines deutschen Künstlers im Staatlichen Museum und Gedenkstätte Auschwitz, sowie zahlreiche Veröffentlichungen machten sein Gesamtwerk einer breiteren Öffentlichkeit bekannt. Im Oktober 1997 erhielt Roger Loewig das Verdienstkreuz erster Klasse der Bundesrepublik Deutschland für sein Lebenswerk. Nur wenig später, am 04. November 1997, verstarb der Künstler in seiner Atelierwohnung im Märkischen Viertel.

Krista Maria Schädlich, Vorstandsvorsitzende Roger Loewig Gesellschaft: „In Erinnerung an die-sen bedeutenden Künstler freut sich die Roger Loewig Gesellschaft besonders, dass sie in sei-nem langjährigen Wohnviertel eine Auswahl seiner Lithografien, die in der DDR und bis in die späten 1970er-Jahre in der Bundesrepublik entstanden, nicht nur ausstellen, sondern auch darauf hinweisen kann, von welch künstlerischer und aktueller Bedeutung die Arbeiten dieses Malers, Zeichners und Dichter damals wie heute sind.“

Helene Böhm, GESOBAU AG: „Mit Roger Loewig hielt die Welt der Kunst und der Poesie Einzug in die Großwohnsiedlung. 25 Jahre lebte er als Künstler und Nachbar hier im Viertel. Das soll die Ausstellung lebendig in Erinnerung bringen.“

Im Jubiläumsjahr der Deutschen Einheit präsentieren die VIERTEL BOX und die GESOBAU AG in Zusammenarbeit mit der Roger Loewig Gesellschaft vom 06. November bis 06. Dezember 2015 eine Lithografienauswahl des Malers, Zeichners und Dichters Roger Loewig, die einen der bedeutendsten Künstler in Erinnerung bringt.

Im Rahmen der Ausstellung findet am Montag, den 23. November 2015 um 19:00 Uhr eine Le-sung mit der Schauspielerin Helene Grass statt, die eine Auswahl der Lyrik und Prosa Roger Loewigs vortragen wird. Musikalisch begleitet wird der Abend von dem Berliner Damentrio muzet Royal. Weitere Informationen unter http://www.mein-maerkisches-viertel.de.

Die VIERTEL BOX am Wilhelmsruher Damm ist seit Frühjahr 2014 der Treffpunkt, Veranstal-tungsort und Ausstellungsraum für alle Märker und Gäste aus ganz Berlin, so vielfältig wie das Märkische Viertel selbst.
VIERTEL BOX ist eine Initiative der GESOBAU AG und ein Projekt von Gust & Grünhagen und relations*.

Roger Loewig Gesellschaft e.V.
Die Roger Loewig Gesellschaft, deren Vorstandsvorsitzende Krista Maria Schädlich ist,  hat ihren Sitz in Berlin und zählt zurzeit circa 115 Mitglieder. Sie verfolgt den Zweck, „das künstlerische Gesamtwerk des Malers, Zeichners und Dichters Roger Loewig zu bewahren, zur Geltung zu bringen und für die Zukunft zu sichern“, sowie „eine angemessene öffentliche Präsentation des künstlerischen Gesamt-werks zu ermöglichen“. Darüber hinaus wirkt sie auf eine wissenschaftliche Aufarbeitung des Werkes hin, auch im Kontext des historischen, künstlerischen wie politischen Umfeldes. Das Roger Loewig Museum in Bad Belzig, eröffnet im Jahre 2009, bietet zudem einen festen Ort für Veranstaltungen wie Lesungen und Vorträge.

Pressemitteilung

VIERTEL BOX: Ausstellung „Schwebender über einer Grenze. Roger Loewig – ein Künstler im Märkischen Viertel“ feierlich eröffnet

Der 1930 im schlesischen Striegau (heute Strzegom, Polen) geborene Maler, Zeichner und Dichter Roger Loewig wohnte und arbeitete seit 1972 - seit seiner Übersiedlung aus der DDR - im Märkischen Viertel.

Nach dem Abschluss seiner Lehrerausbildung unterrichtete Roger Loewig bis 1963 in Ost-Berlin Deutsch, Russisch und Geschichte. Parallel dazu widmete er sich intensiv dem Malen, Zeichnen und Schreiben. Eine erste Ausstellung in privaten Räumen führte 1963 in der DDR zu seiner Verhaftung durch die Staatssicherheit. Nach der Haftentlassung 1964 durfte er seinem Beruf als Lehrer nicht mehr nachgehen, 1965 zwar im Verband der bildenden Künstler aufgenommen und nunmehr offiziell als freischaffender Künstler zugelassen, hatte er in der DDR keine Ausstel-lungsmöglichkeiten. Nach der Übersiedlung in die Bundesrepublik mit seiner Lebensgefährtin Creszentia Troike wurde für Roger Loewig das Märkische Viertel neuer Wohn- und Arbeitsort, 25 Jahre lang entstand hier ein großer Teil seiner Arbeiten.

Über hundert Ausstellungen im In- und Ausland, darunter die erste Einzelausstellung eines deutschen Künstlers im Staatlichen Museum und Gedenkstätte Auschwitz, sowie zahlreiche Veröffentlichungen machten sein Gesamtwerk einer breiteren Öffentlichkeit bekannt. Im Oktober 1997 erhielt Roger Loewig das Verdienstkreuz erster Klasse der Bundesrepublik Deutschland für sein Lebenswerk. Nur wenig später, am 04. November 1997, verstarb der Künstler in seiner Atelierwohnung im Märkischen Viertel.

Krista Maria Schädlich, Vorstandsvorsitzende Roger Loewig Gesellschaft: „In Erinnerung an die-sen bedeutenden Künstler freut sich die Roger Loewig Gesellschaft besonders, dass sie in sei-nem langjährigen Wohnviertel eine Auswahl seiner Lithografien, die in der DDR und bis in die späten 1970er-Jahre in der Bundesrepublik entstanden, nicht nur ausstellen, sondern auch darauf hinweisen kann, von welch künstlerischer und aktueller Bedeutung die Arbeiten dieses Malers, Zeichners und Dichter damals wie heute sind.“

Helene Böhm, GESOBAU AG: „Mit Roger Loewig hielt die Welt der Kunst und der Poesie Einzug in die Großwohnsiedlung. 25 Jahre lebte er als Künstler und Nachbar hier im Viertel. Das soll die Ausstellung lebendig in Erinnerung bringen.“

Im Jubiläumsjahr der Deutschen Einheit präsentieren die VIERTEL BOX und die GESOBAU AG in Zusammenarbeit mit der Roger Loewig Gesellschaft vom 06. November bis 06. Dezember 2015 eine Lithografienauswahl des Malers, Zeichners und Dichters Roger Loewig, die einen der bedeutendsten Künstler in Erinnerung bringt.

Im Rahmen der Ausstellung findet am Montag, den 23. November 2015 um 19:00 Uhr eine Le-sung mit der Schauspielerin Helene Grass statt, die eine Auswahl der Lyrik und Prosa Roger Loewigs vortragen wird. Musikalisch begleitet wird der Abend von dem Berliner Damentrio muzet Royal. Weitere Informationen unter http://www.mein-maerkisches-viertel.de.

Die VIERTEL BOX am Wilhelmsruher Damm ist seit Frühjahr 2014 der Treffpunkt, Veranstal-tungsort und Ausstellungsraum für alle Märker und Gäste aus ganz Berlin, so vielfältig wie das Märkische Viertel selbst.
VIERTEL BOX ist eine Initiative der GESOBAU AG und ein Projekt von Gust & Grünhagen und relations*.

Roger Loewig Gesellschaft e.V.
Die Roger Loewig Gesellschaft, deren Vorstandsvorsitzende Krista Maria Schädlich ist,  hat ihren Sitz in Berlin und zählt zurzeit circa 115 Mitglieder. Sie verfolgt den Zweck, „das künstlerische Gesamtwerk des Malers, Zeichners und Dichters Roger Loewig zu bewahren, zur Geltung zu bringen und für die Zukunft zu sichern“, sowie „eine angemessene öffentliche Präsentation des künstlerischen Gesamt-werks zu ermöglichen“. Darüber hinaus wirkt sie auf eine wissenschaftliche Aufarbeitung des Werkes hin, auch im Kontext des historischen, künstlerischen wie politischen Umfeldes. Das Roger Loewig Museum in Bad Belzig, eröffnet im Jahre 2009, bietet zudem einen festen Ort für Veranstaltungen wie Lesungen und Vorträge.

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© GESOBAU AG Die Initiatoren der Ausstellung „Schwebender über einer Grenze. Roger Loewig – ein Künstler im Märkischen Viertel“ auf der Vernissage: (v.l.n.r.) Kerstin Gust (VIERTEL BOX), Krista Maria Schädlich (Vorstandsvorsitzende Roger Loewig Gesellschaft und Kuratorin), Helene Böhm (Soziales Quartiers-management GESOBAU AG), Jan Hoesch (Ehrenvorsitzender der Roger Loewig Gesellschaft), Jutta Kroening (Vorstand Roger Loewig Gesellschaft und Kuratorin), Katharina Basedow (Unternehmenskommunikation GESOBAU AG

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