Pressemitteilung

TÜV-Zertifizierung für „Wohnkomfort 50+“ im Märkischen Viertel

Der TÜV Rheinland zertifiziert im Märkischen Viertel erstmals einen „Quartiersansatz“ für das Produkt „Wohnkomfort 50+“, in dem neben der barrierereduzierten Anpassung der Wohnung, des Wohnhauses und des Wohnumfeldes auch die Erreichbarkeit von zielgruppenadäquaten Serviceangeboten sowie eine vielfältige Nahversorgung und Infrastruktur im Umfeld bewertet werden. Die GESOBAU, die derzeit 13.000 Wohnungen im Märkischen Viertel nicht nur energetisch modernisiert, sondern diese auch durch Grundriss- und Produktänderungen an einen sich wandelnden Bedarf anpasst, hat hier-zu ein umfassendes Konzept für das barrierereduzierte Komfort-Wohnen im Märkischen Viertel entwickelt.

Mit dem Angebot „Wohnkomfort 50+“ wird die GESOBAU erneut eine Vorreiterrolle in Berlin einnehmen, weil sie bei der Bestandentwicklung des Märkischen Viertels die demographische Entwicklung sehr stark berücksichtigt. Rund 22 Prozent der Bewohner im Märkischen Viertel sind bereits jetzt älter als 65 Jahre. Mehr als die Hälfte der über 65-jährigen Bewohner streben ein selbstbestimmtes Leben in den eigenen vier Wänden an. Dafür schafft die GESOBAU Angebote.

„Umfassende Angebote für seniorengerechtes Wohnen zu schaffen wird die Aufgabe der Wohnungsgesellschaften sein, da eine deutliche Nachfragezunahme absehbar ist. Wir begrüßen den nachhaltigen und integrierten Quartiersansatz der GESOBAU AG im Märkischen Viertel und freuen uns über die erste TÜV-Zertifizierung in diesem Segment, die den Qualitätsanspruch und die räumliche Dimension auszeichnet. Durch ein an-spruchsvolles Mehrgenerationenangebot wird die Identifikation mit dem Märkischen Viertel weiter gesteigert und eine soziale Stabilisierung gewährleistet“, sagt Staatssekre-tärin Hella Dunger-Löper im Rahmen der Übergabe der ersten TÜV-Wohnung im Märki-schen Viertel.

Um das TÜV-Zertifikat „Wohnkomfort 50+“zu erreichen, müssen verschiedene Kriterien erfüllt sein: Die Wohnungen verfügen über einen barrierereduzierten Wohnungs- und Badeingang, bodengleiche Dusche, eine Badtürbreite von mindestens 80 Zentimetern und einen barrierearmen Balkon. Die Zuwege im Hauseingang sind barrierefrei, die Wohnung ist stufenlos erreichbar, und die Flure sind für Rollstuhlfahrer und Kranken-transporte geeignet. Darüber hinaus verfügt das Umfeld in einem Radius von 300 bis maximal 500 Metern über Einkaufsmöglichkeiten, Dienstleistungs- und medizinische Einrichtungen.

Weitere Wohnformen für die Generation 50+ im Märkischen Viertel bietet die GESO-BAU  neben der TÜV-zertifizierten Einzelwohnung mit den so genannten Etagen für Senioren-Wohngemeinschaften und zwei Seniorenwohnhäusern. Die GESOBAU ist ein starker Partner im Netzwerk Märkisches Viertel dessen Mitglieder – Beratungsstellen, Pflegedienste, Verbände – das Service-Angebot für die älter werdende Bevölkerung mit umfassenden Dienstleistungen abrunden und sicherstellen.

„Wir sehen in der demographischen Veränderung eine Chance für nachhaltige Entwicklungsprozesse zur Wertsteigerung unserer Bestände im Sinne unseres Anteilseigners. Das Märkische Viertel verfügt über eine exzellente Nahversorgung und ein nahezu barrierefreies Umfeld. Zu einer nachhaltigen und zukunftsorientierten Investition in die Be-stände gehört auch die Entwicklung neuer Produkte. Mit dem ‚Quartiersansatz’ schaffen wir Angebote, die sich an alle Altersgruppen richten und im gesamten Märkischen Vier-tel zu finden sein werden. Je diversifizierter unser Angebot ist, umso länger können wir unsere Mieter über Generationen an das Märkische Viertel binden, und das ist unser Ziel“, sagt Jörg Franzen, Vorstand der GESOBAU AG.

Insgesamt plant die GESOBAU derzeit den Umbau von rund 1.000 Wohnungen in die-sem Segment. Darüber hinaus tritt das Wohnungsunternehmen aktiv mit den Mietern in einen Dialog, die sich einen barrierereduzierten Umbau ihrer Wohnung wünschen, und entwickelt maßgeschneiderte Angebote für deren Bedürfnisse.

Finanziert wird die umfassende energetische und integrierte Modernisierung im Märkischen Viertel von insgesamt 13.000 Wohnungen aus Rücklagen der GESOBAU sowie aus der Inanspruchnahme von Finanzierungen aus dem Wohnraum-Modernisierungs- und CO2-Gebäudesanierungsprogramm der KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau).

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