Der Senator für Stadtentwicklung und Umwelt, Michael Müller, gab am heutigen Mittwoch bei einem Pressegespräch gemeinsam mit Jörg Franzen, Vorstand der GESOBAU AG, Michael Geißler, Geschäftsführer der Berliner Energieagentur (BEA), sowie  Rolf Göpel, Regionalleiter des Caritasverband Berlin, den Startschuss für das Projekt „Energiespar-Check“ im Märkischen Viertel.

Dabei geht es um kostenlose „Hilfe zur Selbsthilfe“: Die Bewohner sollen durch Beratung und Aufklärung befähigt werden, ihre Energiekosten nachhaltig zu senken. So genannte Energiespar-Scouts zeigen den Bewohnern in ihrer Wohnung, wie sie durch eine Änderung ihres Verbraucherverhaltens sowie den Einsatz von Energiesparartikeln den Energiebedarf und damit auch die Betriebs- sowie Stromkosten reduzieren können. Ein Energiesparcheck wird solchen Haushalten angeboten, deren Betriebskosten nach der energetischen Modernisierung ihrer Wohnungen nicht wie erwartet gesunken sind, obwohl der Gesamtenergiebedarf ihres Wohnhauses durch energetische Maßnahmen um rund die Hälfte reduziert worden ist. Das Beratungsangebot beschränkt sich zunächst auf einkommensschwache Haushalte.

Stadtentwicklungssenator Michael Müller begrüßt die Initiative von GESOBAU und Berliner Energieagentur, die hilft, die Bruttowarmmietenbelastung für die Mieter weiter zu senken: „Es ist wichtig, überflüssigen Energieverbrauch zu vermeiden: im Großen wie im Kleinen. Und manchmal sind es eben auch die kleinen Veränderungen im Denken und Verhalten, die zu wirksamen Einsparungen führen. Die GESOBAU vermittelt ihren Mieterinnen und Mietern mit dem Projekt „Energiespar-Check“ das Wissen dafür. Klimafreundliches Verhalten spart so Ressourcen und auch Betriebskosten und zahlt sich für uns alle aus."

„Das bei der energetischen Modernisierung im Märkischen Viertel erzeugte Potenzial zur Energieeinsparung kann nur dann voll ausgeschöpft werden, wenn die Mieter mitmachen. Wir wollen unsere Mieter mit dem Energiespar-Check dabei unterstützen, diese Potenziale durch kleine Verhaltensänderungen beim Heizen, Lüften, Wasser- und Stromverbrauch zu heben, damit sie wie der Großteil der Bewohner im MV auch von den durch die Modernisierung reduzierten  Energie- und Betriebskosten profitieren“, erläutert GESOBAU-Vorstand Jörg Franzen die Herausforderung.

Michael Geißler, Geschäftsführer der Berliner Energieagentur: „Auch Energiesparen will gelernt sein. Bis zu 200 Euro jährlich können die Haushalte in Folge der Beratung sparen. Zur Unterstützung erhalten sie kostenlos kleine Sparartikel wie Steckerleisten, Energiesparlampen oder Thermometer mit Angaben zur optimalen Raumluftfeuchtigkeit, die die Energiespar-Scouts noch vor Ort montieren."

Als „Energiespar-Scouts“ werden bei dem Projekt Langzeitarbeitslose eingesetzt.  Das fachliche Training und die Betreuung hat der Caritas-verband Berlin übernommen. „Durch den Energiespar-Check im Märkischen Viertel haben aktuell sieben Langzeitarbeitslose eine sinnvolle Qualifizierung und Beschäftigungsperspektive erhalten“, freut sich Rolf Göpel, Regionalleiter Berlin des Caritasverband für das Erzbistum Berlin. „Die meisten unserer Energiespar-Scouts haben durch ihre Ausbildung bzw. frühere berufliche Tätigkeit technisches Vorwissen. Energiesparberatung auf Augenhöhe mit dem Mieter ist genau der richtige Ansatz, um tatsächliche Wirkung zu erzielen.“

Der „Energiespar-Check“ umfasst ein umfangreiches Beratungsprogramm sowie den Einsatz von Energiesparartikeln. Beim ersten, zuvor telefonisch vereinbarten Besuch in der Wohnung des Mieters analysieren die Energiespar-Scouts den Verbrauch und die Nutzungsgewohnheiten der Haushaltsmitglieder und spüren gezielt Einsparpotenziale auf. Bei einem zweiten Termin gibt der Energiespar-Scout dem Mieter neben einem individuellen Beratungsbericht praktische Tipps zum Verhalten und zum Strom-, Heizenergie- und Wassersparen. Die ersten 800 beratenen Haushalte erhalten Soforthilfen in Form von Energiesparartikeln kostenlos vom Energiespar-Scout.

Das Projekt im Märkischen Viertel gliedert sich in das EU-Förderprogramm Intelligent Energy Europe (IEE) ein, ein Projekt für Energiesparberatungen in einkommensschwachen Haushalten unter dem Projekttitel „Energy-Check für Low Income Households (EC-LINC)“.

 

Pressemitteilung

Stadtentwicklungssenator Michael Müller startet „Energiespar-Check“ im Märkischen Viertel

Der Senator für Stadtentwicklung und Umwelt, Michael Müller, gab am heutigen Mittwoch bei einem Pressegespräch gemeinsam mit Jörg Franzen, Vorstand der GESOBAU AG, Michael Geißler, Geschäftsführer der Berliner Energieagentur (BEA), sowie  Rolf Göpel, Regionalleiter des Caritasverband Berlin, den Startschuss für das Projekt „Energiespar-Check“ im Märkischen Viertel.

Dabei geht es um kostenlose „Hilfe zur Selbsthilfe“: Die Bewohner sollen durch Beratung und Aufklärung befähigt werden, ihre Energiekosten nachhaltig zu senken. So genannte Energiespar-Scouts zeigen den Bewohnern in ihrer Wohnung, wie sie durch eine Änderung ihres Verbraucherverhaltens sowie den Einsatz von Energiesparartikeln den Energiebedarf und damit auch die Betriebs- sowie Stromkosten reduzieren können. Ein Energiesparcheck wird solchen Haushalten angeboten, deren Betriebskosten nach der energetischen Modernisierung ihrer Wohnungen nicht wie erwartet gesunken sind, obwohl der Gesamtenergiebedarf ihres Wohnhauses durch energetische Maßnahmen um rund die Hälfte reduziert worden ist. Das Beratungsangebot beschränkt sich zunächst auf einkommensschwache Haushalte.

Stadtentwicklungssenator Michael Müller begrüßt die Initiative von GESOBAU und Berliner Energieagentur, die hilft, die Bruttowarmmietenbelastung für die Mieter weiter zu senken: „Es ist wichtig, überflüssigen Energieverbrauch zu vermeiden: im Großen wie im Kleinen. Und manchmal sind es eben auch die kleinen Veränderungen im Denken und Verhalten, die zu wirksamen Einsparungen führen. Die GESOBAU vermittelt ihren Mieterinnen und Mietern mit dem Projekt „Energiespar-Check“ das Wissen dafür. Klimafreundliches Verhalten spart so Ressourcen und auch Betriebskosten und zahlt sich für uns alle aus."

„Das bei der energetischen Modernisierung im Märkischen Viertel erzeugte Potenzial zur Energieeinsparung kann nur dann voll ausgeschöpft werden, wenn die Mieter mitmachen. Wir wollen unsere Mieter mit dem Energiespar-Check dabei unterstützen, diese Potenziale durch kleine Verhaltensänderungen beim Heizen, Lüften, Wasser- und Stromverbrauch zu heben, damit sie wie der Großteil der Bewohner im MV auch von den durch die Modernisierung reduzierten  Energie- und Betriebskosten profitieren“, erläutert GESOBAU-Vorstand Jörg Franzen die Herausforderung.

Michael Geißler, Geschäftsführer der Berliner Energieagentur: „Auch Energiesparen will gelernt sein. Bis zu 200 Euro jährlich können die Haushalte in Folge der Beratung sparen. Zur Unterstützung erhalten sie kostenlos kleine Sparartikel wie Steckerleisten, Energiesparlampen oder Thermometer mit Angaben zur optimalen Raumluftfeuchtigkeit, die die Energiespar-Scouts noch vor Ort montieren."

Als „Energiespar-Scouts“ werden bei dem Projekt Langzeitarbeitslose eingesetzt.  Das fachliche Training und die Betreuung hat der Caritas-verband Berlin übernommen. „Durch den Energiespar-Check im Märkischen Viertel haben aktuell sieben Langzeitarbeitslose eine sinnvolle Qualifizierung und Beschäftigungsperspektive erhalten“, freut sich Rolf Göpel, Regionalleiter Berlin des Caritasverband für das Erzbistum Berlin. „Die meisten unserer Energiespar-Scouts haben durch ihre Ausbildung bzw. frühere berufliche Tätigkeit technisches Vorwissen. Energiesparberatung auf Augenhöhe mit dem Mieter ist genau der richtige Ansatz, um tatsächliche Wirkung zu erzielen.“

Der „Energiespar-Check“ umfasst ein umfangreiches Beratungsprogramm sowie den Einsatz von Energiesparartikeln. Beim ersten, zuvor telefonisch vereinbarten Besuch in der Wohnung des Mieters analysieren die Energiespar-Scouts den Verbrauch und die Nutzungsgewohnheiten der Haushaltsmitglieder und spüren gezielt Einsparpotenziale auf. Bei einem zweiten Termin gibt der Energiespar-Scout dem Mieter neben einem individuellen Beratungsbericht praktische Tipps zum Verhalten und zum Strom-, Heizenergie- und Wassersparen. Die ersten 800 beratenen Haushalte erhalten Soforthilfen in Form von Energiesparartikeln kostenlos vom Energiespar-Scout.

Das Projekt im Märkischen Viertel gliedert sich in das EU-Förderprogramm Intelligent Energy Europe (IEE) ein, ein Projekt für Energiesparberatungen in einkommensschwachen Haushalten unter dem Projekttitel „Energy-Check für Low Income Households (EC-LINC)“.

 

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© GESOBAU AG Energiespar-Scout Stefan Becker, BEA-Geschäftsführer Michael Geißler, GESOBAU-Vorstand Jörg Franzen, Stadtentwicklungssenator Michael Müller und GESOBAU-Mieterin Evelyn Schechner mit ihrem Energiespar-Paket (v.l.n.r.)

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© GESOBAU AG

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