Mit der Würdigung von Ruth Berghaus früherer Wohnstätte in Berlin-Pankow wird an das Leben und Werk der Regisseurin erinnert.

Eine Berliner Gedenktafel wurde gestern im feierlichen Rahmen für Ruth Berghaus an ihrem früheren Wohnhaus in der Breite Straße 7 in Berlin-Pankow enthüllt. Die Opernregisseurin und Intendantin lebte dort am Anfang ihrer Laufbahn, von 1951 – 1954, zur möblierten Untermiete im Vorderhaus, Erdgeschoss rechts. Die gebürtige Dresdnerin (1927-1996) begann ihre Karriere an der Berliner Staatsoper Unter den Linden, feierte den ersten Durchbruch am Berliner Ensemble und wirkte auch international über die Grenzen Ost-Berlins hinaus. Berghaus wurde für ihre Auseinandersetzung mit dem Werk Bertolt Brechts und für ihre Wagner- und Strauss- Operninszenierungen von der ost- und westdeutschen Kulturszene geschätzt.

An der öffentlichen Gedenkveranstaltung nahmen auch Staatssekretär für Kultur Dr. Torsten Wöhlert, Senatsverwaltung für Kultur und Europa, Vera Gäde-Butzlaff, Vorstandsvorsitzende der GASAG, Lars Holborn, Geschäftsbereichsleiter der GESOBAU AG für den Bestand in Pankow, Weißensee und Hellersdorf, Dr. Christine Fischer-Defoy, Vorstand Aktives Museum Faschismus und Widerstand e.V., Publizist Dr. Friedrich Dieckmann sowie Regisseur Maxim Dessau, Sohn von Ruth Berghaus, teil.

Dr. Torsten Wöhlert, Staatssekretär für Kultur, Senatsverwaltung für Kultur und Europa: „Es waren politisch spannende und auch brisante Zeiten, die sie hier in diesem Haus miterlebte. Sie lernte Paul Dessau kennen und gehörte zum Umkreis von Bertolt Brecht und dem Berliner Ensemble, das den Theaterbetrieb radikal erneuerte.“

Lars Holborn, Geschäftsbereichsleiter der GESOBAU AG für den Bestand in Pankow, Weißensee und Hellersdorf: „Die Breite Straße 7 ist ein Ort der erlebbaren Geschichte. Wir unterstützen die Erinnerungskultur in Ost und West und freuen uns über die Berliner Gedenktafel als Zeichen der Würdigung für Ruth Berghaus.“

 

Pressemitteilung

Ruth Berghaus mit Berliner Gedenktafel geehrt

Mit der Würdigung von Ruth Berghaus früherer Wohnstätte in Berlin-Pankow wird an das Leben und Werk der Regisseurin erinnert.

 

Mit der Würdigung von Ruth Berghaus früherer Wohnstätte in Berlin-Pankow wird an das Leben und Werk der Regisseurin erinnert.

Eine Berliner Gedenktafel wurde gestern im feierlichen Rahmen für Ruth Berghaus an ihrem früheren Wohnhaus in der Breite Straße 7 in Berlin-Pankow enthüllt. Die Opernregisseurin und Intendantin lebte dort am Anfang ihrer Laufbahn, von 1951 – 1954, zur möblierten Untermiete im Vorderhaus, Erdgeschoss rechts. Die gebürtige Dresdnerin (1927-1996) begann ihre Karriere an der Berliner Staatsoper Unter den Linden, feierte den ersten Durchbruch am Berliner Ensemble und wirkte auch international über die Grenzen Ost-Berlins hinaus. Berghaus wurde für ihre Auseinandersetzung mit dem Werk Bertolt Brechts und für ihre Wagner- und Strauss- Operninszenierungen von der ost- und westdeutschen Kulturszene geschätzt.

An der öffentlichen Gedenkveranstaltung nahmen auch Staatssekretär für Kultur Dr. Torsten Wöhlert, Senatsverwaltung für Kultur und Europa, Vera Gäde-Butzlaff, Vorstandsvorsitzende der GASAG, Lars Holborn, Geschäftsbereichsleiter der GESOBAU AG für den Bestand in Pankow, Weißensee und Hellersdorf, Dr. Christine Fischer-Defoy, Vorstand Aktives Museum Faschismus und Widerstand e.V., Publizist Dr. Friedrich Dieckmann sowie Regisseur Maxim Dessau, Sohn von Ruth Berghaus, teil.

Dr. Torsten Wöhlert, Staatssekretär für Kultur, Senatsverwaltung für Kultur und Europa: „Es waren politisch spannende und auch brisante Zeiten, die sie hier in diesem Haus miterlebte. Sie lernte Paul Dessau kennen und gehörte zum Umkreis von Bertolt Brecht und dem Berliner Ensemble, das den Theaterbetrieb radikal erneuerte.“

Lars Holborn, Geschäftsbereichsleiter der GESOBAU AG für den Bestand in Pankow, Weißensee und Hellersdorf: „Die Breite Straße 7 ist ein Ort der erlebbaren Geschichte. Wir unterstützen die Erinnerungskultur in Ost und West und freuen uns über die Berliner Gedenktafel als Zeichen der Würdigung für Ruth Berghaus.“

 

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