Pressemitteilung

„Parade und Potpourri“

In Kooperation mit der GESOBAU luden das Staatsballett Berlin und der Verein „Tanz ist KLASSE!“ vergangenen Freitag zu einer einmaligen Aufführung des integrativen Tanzprojekts mit zwei Berliner Schulen ins Fontane-Haus. An der zweistündigen Inszenierung beteiligten sich rund 60 Fünft- und Sechstklässler der Chamisso-Grundschule und der Märkischen Grundschule, das Akkordeon-Orchester der Leo-Borchard-Musikschule sowie ein ehemaliger Profitänzer der Pariser Oper.

Seit Januar hatte das ungewöhnliche Ensemble anlässlich des 50. Jubiläums der deutsch-französischen Freundschaft unter der Leitung der Choreographin und Tanzpädagogin Kathlyn Pope und ihres Assistenten Stefan Witzel an der Aufführung gearbeitet. Gemeinsam mit den Tanzpädagogen und Tänzern des Staatsballetts näherten sich die Schüler non-verbal dem Thema Barrieren im Kopf gegenüber Anderen und Andersdenkenden an. Ihre gemeinsame Stimme war der Tanz, ihre Werkzeuge waren Körper und Mimik. Auch der reibungslose Ablauf im Umgang mit Rhythmus, Takt und Koordination erforderte ein auf den Punkt genaues, hohes Maß an Konzentration und Disziplin. Eine Herausforderung, die die jungen Tänzer der beiteiligten Grundschulen mit Bravour meisterten. Mit der Ausdrucksform Tanz erkundeten sie die klassische und moderne Musik, erarbeiteten eigene Kostüme und machten neue, überwältigende Erfahrungen mit Kunst und Kultur.

Das Stück „Parade und Potpourri“ bestand aus zwei Teilen. Im ersten Teil griffen die Schüler die ursprüngliche Bedeutung des Wortes „Parade“ in speziellen Tanzelementen auf: Als Schaustellertruppe zeigten sie auf der Bühne des Fontane-Hauses Proben ihres Könnens, um so die Zuschauer in ihren Bann zu ziehen. Der erste Teil der Aufführung ist auch eine Hommage an die Uraufführung des Tanzstücks „Parade“ von 1917 in Paris, zu der Léonide Massine, Erik Satie und Pablo Picasso Choreographie, Musik, Kostüm und Bühnenbild beisteuerten.

Der zweite Teil des Abends widmete sich unter dem Titel „Potpourri“ dem ersten Kinderbuch der GESOBAU AG, „Oh, wie schön du wohnst!“, und erweckte die beiden Hauptfiguren Georg und Sonja tänzerisch zum Leben. Die zwei Zeichenfiguren entdeckten gemeinsam Georgs Wohnumfeld – das Märkische Viertel, das als Heimat vieler der beteiligten Schüler die passende Kulisse für diese tänzerische Umsetzung war.

Das Tanzstück „Parade und Potpourri“ ist bereits das dritte erfolgreich aufgeführte Tanzprojekt in der seit 2008 bestehenden Kooperation zwischen der GESOBAU, dem Staatsballett Berlin und dem Verein „Tanz ist KLASSE!“. Im Anschluss an die Vorführung gab es noch die Gelegenheit, mit den kleinen und großen Künstlern ins Gespräch zu kommen.

 

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