Gabriel: Wirtschaft hat Schlüsselrolle bei der Integration. Die GESOBAU AG unterstützt diese Initiative und stellt Praktikumsplätze zur Verfügung. Des Weiteren sind GESOBAU-Ausbildungsplätze für Geflüchtete in Planung. Das Pilotprojekt startet in Kürze mit zwei Geflüchteten.

Am heutigen Mittwoch haben Sigmar Gabriel, Bundesminister für Wirtschaft und Energie, und Eric Schweitzer, Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), den Startschuss für das bundesweite Netzwerk "Unternehmen integrieren Flüchtlinge" gegeben. Ziel ist es, das Engagement der Betriebe insbesondere für Praktikum, Ausbildung und Beschäftigung von Flüchtlingen praxisnah zu unterstützen.

DIHK-Präsident Schweitzer sieht bei den Unternehmen große Bereitschaft, aber auch deutlichen Informationsbedarf: "Viele Unternehmen wollen ihren Beitrag zur Integration von Flüchtlingen leisten oder engagieren sich bereits. Sprachbarrieren und häufig nicht bekannte Qualifikationen sind dabei große Herausforderungen. Mit unserer Initiative wollen wir aufzeigen, wie Unternehmen diese bewältigen können. Wir schaffen eine Plattform, die Unternehmen zusammenbringt, Austausch organisiert und Unternehmen bei ihrem Engagement unterstützt und begleitet."

Bundesminister Gabriel erkennt die große Bereitschaft der Betriebe, Flüchtlingen eine Perspektive zu geben und in zukünftige Fachkräfte zu investieren, aber auch die Schwierigkeiten: "Die Integration von Flüchtlingen ist eine Herausforderung, für die es weder Blaupausen noch Patentrezepte gibt. Eine reguläre Beschäftigung ist aber eine wichtige Grundzutat auf dem Weg zu einer erfolgreichen Integration. Der deutschen Wirtschaft kommt dabei eine Schlüsselrolle zu. Mit dem neuen Unternehmensnetzwerk haben die Unternehmen eine Plattform, auf der sie voneinander lernen können und zu den alltäglichen Fragen wichtige Unterstützung erhalten."

Bei der heutigen Auftaktveranstaltung im Bundeswirtschaftsministerium erläuterten einige Vertreterinnen und Vertreter der fast 340 Gründungsunternehmen des Netzwerks ihre Motive – darunter Bettina Schmauder von der KFZ-Werkstatt Schmauder & Rau GmbH: "Betriebe sind ein wunderbarer Ort, um Integration und gegenseitige Akzeptanz zu fördern", so Schmauder. "Wir möchten unseren Beitrag dazu leisten und Vorbild für andere sein."

Auch Theo Baumstark, Baumstark Theo GmbH & Co. Wärme- und Gesundheitstechnik KG, ist im Netzwerk aktiv: "Asylsuchende benötigen Unterstützung – jetzt, nicht irgendwann", betonte er. "Ihre Ausbildung ist der Grundstein für Weiterkommen und Lebensgestaltung. Einige werden bleiben und uns künftig zur Seite stehen."

Und Rüdiger Grube von der Deutsche Bahn AG verwies auf eine Unternehmenstradition in Sachen Integration: "Die Deutsche Bahn setzt auf Integration durch Ausbildung und Qualifizierung. Schon jetzt arbeiten bei uns in Deutschland Mitarbeiter aus über 100 Nationen. Vielfalt in der Belegschaft steht uns gut zu Gesicht!"

Das Netzwerk bietet Unternehmen, die sich für Flüchtlinge engagieren (wollen), Informationen zu Rechtsfragen, Integrationsinitiativen und ehrenamtlichem Engagement. Zudem liefert es Praxistipps zur Integration von Asylsuchenden in Ausbildung und Beschäftigung und ermöglicht Erfahrungsaustausch und Kooperation zwischen den Unternehmen.

Zu diesem Zweck werden bundesweit Veranstaltungen stattfinden, bei denen die Betriebe ihre Good-Practice-Beispiele und ihr Wissen austauschen können. Außerdem bietet eine Online-Plattform den Mitgliedern die Möglichkeit, Erfahrungen und Erkenntnisse zu teilen.

Weitere Infos finden Sie unter der Adresse www.unternehmen-integrieren-fluechtlinge.de.

Pressemitteilung

Netzwerk "Unternehmen integrieren Flüchtlinge" gestartet

Gabriel: Wirtschaft hat Schlüsselrolle bei der Integration. Die GESOBAU AG unterstützt diese Initiative und stellt Praktikumsplätze zur Verfügung. Des Weiteren sind GESOBAU-Ausbildungsplätze für Geflüchtete in Planung. Das Pilotprojekt startet in Kürze mit zwei Geflüchteten.

Am heutigen Mittwoch haben Sigmar Gabriel, Bundesminister für Wirtschaft und Energie, und Eric Schweitzer, Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), den Startschuss für das bundesweite Netzwerk "Unternehmen integrieren Flüchtlinge" gegeben. Ziel ist es, das Engagement der Betriebe insbesondere für Praktikum, Ausbildung und Beschäftigung von Flüchtlingen praxisnah zu unterstützen.

DIHK-Präsident Schweitzer sieht bei den Unternehmen große Bereitschaft, aber auch deutlichen Informationsbedarf: "Viele Unternehmen wollen ihren Beitrag zur Integration von Flüchtlingen leisten oder engagieren sich bereits. Sprachbarrieren und häufig nicht bekannte Qualifikationen sind dabei große Herausforderungen. Mit unserer Initiative wollen wir aufzeigen, wie Unternehmen diese bewältigen können. Wir schaffen eine Plattform, die Unternehmen zusammenbringt, Austausch organisiert und Unternehmen bei ihrem Engagement unterstützt und begleitet."

Bundesminister Gabriel erkennt die große Bereitschaft der Betriebe, Flüchtlingen eine Perspektive zu geben und in zukünftige Fachkräfte zu investieren, aber auch die Schwierigkeiten: "Die Integration von Flüchtlingen ist eine Herausforderung, für die es weder Blaupausen noch Patentrezepte gibt. Eine reguläre Beschäftigung ist aber eine wichtige Grundzutat auf dem Weg zu einer erfolgreichen Integration. Der deutschen Wirtschaft kommt dabei eine Schlüsselrolle zu. Mit dem neuen Unternehmensnetzwerk haben die Unternehmen eine Plattform, auf der sie voneinander lernen können und zu den alltäglichen Fragen wichtige Unterstützung erhalten."

Bei der heutigen Auftaktveranstaltung im Bundeswirtschaftsministerium erläuterten einige Vertreterinnen und Vertreter der fast 340 Gründungsunternehmen des Netzwerks ihre Motive – darunter Bettina Schmauder von der KFZ-Werkstatt Schmauder & Rau GmbH: "Betriebe sind ein wunderbarer Ort, um Integration und gegenseitige Akzeptanz zu fördern", so Schmauder. "Wir möchten unseren Beitrag dazu leisten und Vorbild für andere sein."

Auch Theo Baumstark, Baumstark Theo GmbH & Co. Wärme- und Gesundheitstechnik KG, ist im Netzwerk aktiv: "Asylsuchende benötigen Unterstützung – jetzt, nicht irgendwann", betonte er. "Ihre Ausbildung ist der Grundstein für Weiterkommen und Lebensgestaltung. Einige werden bleiben und uns künftig zur Seite stehen."

Und Rüdiger Grube von der Deutsche Bahn AG verwies auf eine Unternehmenstradition in Sachen Integration: "Die Deutsche Bahn setzt auf Integration durch Ausbildung und Qualifizierung. Schon jetzt arbeiten bei uns in Deutschland Mitarbeiter aus über 100 Nationen. Vielfalt in der Belegschaft steht uns gut zu Gesicht!"

Das Netzwerk bietet Unternehmen, die sich für Flüchtlinge engagieren (wollen), Informationen zu Rechtsfragen, Integrationsinitiativen und ehrenamtlichem Engagement. Zudem liefert es Praxistipps zur Integration von Asylsuchenden in Ausbildung und Beschäftigung und ermöglicht Erfahrungsaustausch und Kooperation zwischen den Unternehmen.

Zu diesem Zweck werden bundesweit Veranstaltungen stattfinden, bei denen die Betriebe ihre Good-Practice-Beispiele und ihr Wissen austauschen können. Außerdem bietet eine Online-Plattform den Mitgliedern die Möglichkeit, Erfahrungen und Erkenntnisse zu teilen.

Weitere Infos finden Sie unter der Adresse www.unternehmen-integrieren-fluechtlinge.de.

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Foto: Ingo Heine/DIHK Service GmbH DIHK-Präsident Dr. Eric Schweitzer und Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel. Foto: Ingo Heine/DIHK Service GmbH

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Foto: Ingo Heine/DIHK Service GmbH Offizieller Startschuss für das Netzwerk "Unternehmen integrieren Flüchtlinge". Foto: Ingo Heine/DIHK Service GmbH

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