Pressemitteilung

Nachbarschaft.Konkret – von Nachbarn für Nachbarn

Nachbarschaft.Konkret ist ein neues Projekt im Märkischen Viertel, das konkrete Alltagshilfe leistet. Menschen, die auf Hilfe angewiesen sind, sollen Unterstützung von Menschen erhalten, die bereit sind zu helfen. Die Idee dazu entstand in einer gemeinsamen Runde, die die GESOBAU, das Netzwerk MV und das Evangelische Familienzentrum [face] nach dem Auslaufen der Förderung eines bisher bestehenden Projekts im Viertel Ende letzten Jahres an einen gemeinsamen Tisch geführt hat.

Ein Kerngedanke des Projektes liegt in der Begegnung von Nachbarn. Wie das konkret funktionieren soll, erklärt Matthias Gibhardt, Projektleiter beim Evangelischen Familienzentrum [face]: "Wir wollen das Potenzial ehrenamtlicher Helfer auf unkomplizierte Weise ins Märkische Viertel tragen. Das heißt, bei uns können sich Hilfesuchende, aber auch Helfer melden. Wir kümmern uns um die Vermittlung des Kontakts und unterstützen und begleiten die ehrenamtlichen Helfer." Wer helfen möchte, kann sich in einer Datenbank eintragen lassen. Registriert werden das zeitliche Potenzial jedes Einzelnen und Hinweise zu Einsatzmöglichkeiten. Wer also Hilfe beim Gardinenabnehmen benötigt, eine Begleitung für den Arztbesuch sucht oder den Roller vom Nachwuchs nicht selbst reparieren kann, wendet sich an die Mitarbeiter des Projekts. Von dort wird der "Hilferuf" umgehend weitergeleitet. Die ehrenamtlichen Helfer von Nachbarschaft.Konkret melden sich kurzfristig beim "Auftraggeber" zurück und klären die Details. [face] kümmert sich um die Vermittlung des Kontakts, unterstützt und begleitet die ehrenamtlichen Helfer.

Mit Hilfe der GESOBAU-Stiftung wurden im Vorfeld Postkarten mit allen wichtigen Angaben zum Projekt gedruckt, die bei der GESOBAU, den Partnern im Netzwerk MV und den Kirchengemeinden erhältlich sind und gezielt an hilfebedürftige Bewohner verteilt werden. Durch die Spende der Stiftung konnten die Helfer darüber hinaus mit T-Shirts und Ausweisen ausgestattet werden.

Bis Anfang des Jahres hat der Verein Stadttreff e.V. wichtige Nachbarschaftshilfe im Märkischen Viertel geleistet. Nach Vertragsauslauf soll mit dem ehrenamtlichenProjekt Nachbarschaft.Konkret diese Lücke geschlossen und besonders Senioren, aber auch Alleinerziehenden oder Pflegebedürftigen Hilfe bereitgestellt werden – als sinnvolle Ergänzung zu bereits bestehenden Dienstleistungen. Ilona Luxem, Sozialmanagerin der GESOBAU, bringt es auf den Punkt: "Manchmal fehlt es im Leben an den kleinen Dingen. Nachbarschaft.Konkret fördert und fordert die Gemeinschaft, soll dort helfen, wo Netzwerke fehlen und für alle erreichbar sein. Für die, die Hilfe brauchen und die, die helfen wollen. Unbürokratisch, schnell und unkompliziert."

Die GESOBAU AG
Das städtische Berliner Wohnungsunternehmen betreut Mieterinnen und Mieter in rund 37.000 eigenen Wohnungen in West und Ost. Sie ist der größte Anbieter von Wohnungen im Norden der Hauptstadt. Die 60er-Jahre-Großsiedlung "Märkisches Viertel" in Reinickendorf ist die markanteste Einzelbestandsmarke des Wohnungsunternehmens. Zu den Beständen gehören Gründerzeithäuser im begehrten Pankow und in Wilmersdorf, Plattenbauten in Weißensee sowie Altbauten im ehemaligen Arbeiterbezirk Wedding. Die GESOBAU ist solide und wettbewerbsfähig aufgestellt und engagiert sich nachhaltig für gute Nachbarschaften in ihren Quartieren.

Die GESOBAU-Stiftung
Um schnell und unbürokratisch helfen zu können, wurde 1997 die GESOBAU-Stiftung ins Leben gerufen. Ihr Ziel ist es, die Jugend-, Familien- und Seniorenarbeit in den Beständen der GESOBAU zu fördern sowie eine schnelle Hilfe auch im Einzelfall zu ermöglichen. Die Palette der konkreten Leistungen ist vielseitig. Schulen, Kindergärten, Senioreneinrichtungen, Sportvereinen oder Jugendeinrichtungen werden unterstützt und vorwiegend älteren Menschen oder Familien wird bei individuellen Notlagen geholfen.

[face] – das evangelische Familienzentrum
Das Familienzentrum ist eine Initiative der evangelischen Kirchengemeinden Apostel-Johannes und Apostel-Petrus im Märkischen Viertel. [face] macht die Arbeit der Gemeinden in den Nachbarschaften bekannt, denn etwa 300 engagierte ehrenamtliche Mitarbeiter kümmern sich um tolle Angebote. Als Nachbarschaftszentrum unterstützt [face] das Miteinander im Märkischen Viertel: Das Streetteam ist regelmäßig in den Höfen anzutreffen, im Cafe [face] gibt es die Möglichkeit neue Kontakte zu knüpfen und Nachbarschaft.Konkret bringt Nachbarn zusammen.

 

Pressebilder

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