Mit einem Pressegespräch zum ersten dezentralen Berliner Wohnprojekt für Romafamilien und einer Ausstellungseröffnung in der VIERTEL BOX wurden heute die ersten Thementage im Rahmen der neuen GESOBAU-Veranstaltungsreihe „Herkommen. Ankommen. Willkommen. Unsere neuen Nachbarn“ im Märkischen Viertel begangen.

Der Migrationstrend innerhalb Europas hält an, so auch die Zuwanderung von Roma aus Osteuropa. Die Suche nach Ideen und Konzepten sowie nach nachhaltigen Lösungen drängt mehr denn je, auch in Berlin. In den Diskussionen um die Zuwanderung wird niemandem mit so vielen negativen Vorurteilen begegnet wie den Roma. Vorurteile und diskriminierendes Verhalten stehen oft in engem Zusammenhang.

Die GESOBAU möchte gemeinsam mit starken Partnern und der neuen Veranstaltungsreihe „Herkommen. Ankommen. Willkommen. Unsere neuen Nachbarn“ dem entgegensteuern und die vermeintlich so verschiedenen Lebenswelten von Roma und Deutschen miteinander in Bezug setzen. Den Auftakt bilden die Thementage „Roma in Berlin“.

Eröffnet wurde die Veranstaltungsreihe von Barbara Loth, Staatssekretärin für Integration und Frauen in der Senatsverwaltung für Arbeit, Integration und Frauen und Jörg Franzen, Vorstandsvorsitzender der GESOBAU AG. Im Mittelpunkt des Pressegesprächs stand das erste dezentrale Wohnprojekt Berlins „Wohnen und Leben im Märkischen Viertel – ein integratives Wohnkonzept für Romafamilien“.
Das Wohnprojekt wird seit 2015 im Reinickendorfer Stadtteil Märkisches Viertel umgesetzt. In einem Partnerschaftsvertrag haben sich die Senatsverwaltung für Arbeit, Integration und Frauen, das Bezirksamt Reinickendorf, die GESOBAU AG und die Träger Phinove e.V. und Aufwind e.V. zur Umsetzung des Wohnprojekts verpflichtet. Bis Ende 2016 werden zehn Romafamilien, die aus Südosteuropa zugewandert sind, mit angemessenem, bezahlbarem Wohnraum versorgt und bei der Integration unterstützt.

Die dezentrale Wohnraumversorgung im Märkischen Viertel ist eine Besonderheit unter den bislang umgesetzten Wohnprojekten für Roma in Berlin. Die Vermietung erfolgt in der Großsiedlung Märkisches Viertel, unter Berücksichtigung notwendiger Voraussetzungen für die Aufnahme der Romafamilien im Alltag: Schulen, Kitas, Nahverkehr, Versorgung, Ansprechpartner.

Barbara Loth, Staatssekretärin für Integration und Frauen in der Senatsverwaltung für Arbeit, Integration und Frauen: „Menschen mit Offenheit zu begegnen, setzt voraus, etwas über sie zu wissen. Hier setzen wir gemeinsam mit der GESOBAU und anderen starken Partner an. Wir möchten einladen, einander zu begegnen, sich kennen und auch verstehen zu lernen. Das dezentrale Wohnprojekt der GESOBAU und das ergänzende Rahmenprogramm der Thementage über Roma in Berlin sind ein wichtiger wie auch integrativer Ansatz, den es zu fördern und zu stärken gilt.“

Jörg Franzen, Vorstandsvorsitzender der GESOBAU AG: „Als städtisches Wohnungsunternehmen sind wir für die Wohnraumversorgung breiter Schichten der Bevölkerung verantwortlich, insbesondere auch für die Versorgung derer, die auf dem freien Markt kaum Chancen haben. Minderheiten wie die Roma werden aufgrund von Vorurteilen stigmatisiert. Wohnen ist eine wichtige Säule bei einem gelingenden Integrationsprozess, die wir gerne bereitstellen.“

Zum Auftakt der zweiwöchigen Thementage „Roma in Berlin“ sprach Uwe Brockhausen, Bezirksstadtrat für Wirtschaft, Gesundheit und Bürgerdienste in Berlin-Reinickendorf auf der Ausstellungeröffnung von „Roma in Europa – Enfances Tsiganes“ in der VIERTEL BOX. Die Ausstellung der französischen Fotografin Jeannette Gregori ist eine der insgesamt neun Thementageveranstaltungen im Mai.

Uwe Brockhausen, Bezirksstadtrat für Wirtschaft, Gesundheit und Bürgerdienste in Berlin-Reinickendorf: „Die Ausstellung zeigt uns sehr eindrücklich den Lebensalltag der Roma in Europa, der oft widrig ist. Sie zeigt uns aber auch Menschen, für die ihre Familie, Kultur, Traditionen und das Leben in der Gemeinschaft von großer Bedeutung sind. Mit der Ausstellung und den Thementagen lernen wir die Welt der Roma besser kennen.“

Thementage „Roma in Berlin“
Gemeinsam mit der Senatsverwaltung für Arbeit, Integration und Frauen, dem Bezirksamt Reinickendorf, den Trägern Horizonte gGmbH, Aufwind e.V., Phinove e.V. und unterstützt durch den KLAK Verlag widmet sich die GESOBAU vom 3. bis 18. Mai 2016 Europas größter Minderheit und lädt Interessierte ein. Das vielfältige Programm richtet sich an Nachbarn in und um Reinickendorf, Stadtteilakteure, Schulen, Kindergärten und Vertreter aus Wohnungswirtschaft und Politik sowie Interessengemeinschaften in Berlin. Informationen zu allen Veranstaltungen der Thementage „Roma in Berlin“ vom 3. bis 18. Mai im Märkischen Viertel finden Sie auf www.mein-maerkisches-viertel.de/neue-nachbarn. Das Programm liegt in den GESOBAU-Geschäftsstellen Märkisches Viertel und Pankow, bei allen Partnern und in der VIERTEL BOX im Märkischen Viertel aus. Die Teilnahme an allen Thementagenveranstaltungen ist kostenfrei.

Zur Ausstellung „Roma in Europa – Enfances Tsiganes“: Die französische Fotografin Jeannette Gregori beschäftigt sich seit vielen Jahren, beginnend mit Porträts der Sinti-Manouche ihrer Heimatstadt Strasbourg, mit der Minderheit. Neben Fotos der Manouche aus Strasbourg zeigt die Ausstellung „Roma in Europa – Enfances Tsiganes“ auch Roma in Paris, Polen und anderen Orten Europas.
Ausstellungslaufzeit: 2. – 18. Mai 2016; Öffnungszeiten: Samstag bis Montag 13:00 bis 18:00 Uhr, Dienstag, Mittwoch und Freitag 13:00 bis 16:00 Uhr, Donnerstag geschlossen
Pfingsten geöffnet. Eintritt frei.

Die VIERTEL BOX am Wilhelmsruher Damm, gegenüber dem Märkischen Zentrum in Berlin-Reinickendorf ist seit Frühjahr 2014 der Treffpunkt, Veranstaltungsort und Ausstellungsraum für alle Märker und Gäste aus ganz Berlin, so vielfältig wie das Märkische Viertel selbst. VIERTEL BOX ist eine Initiative der GESOBAU AG.

Pressemitteilung

„Herkommen. Ankommen. Willkommen. Unsere neuen Nachbarn“ – Thementage „Roma in Berlin“ im Märkischen Viertel feierlich eröffnet

Mit einem Pressegespräch zum ersten dezentralen Berliner Wohnprojekt für Romafamilien und einer Ausstellungseröffnung in der VIERTEL BOX wurden heute die ersten Thementage im Rahmen der neuen GESOBAU-Veranstaltungsreihe „Herkommen. Ankommen. Willkommen. Unsere neuen Nachbarn“ im Märkischen Viertel begangen.

Mit einem Pressegespräch zum ersten dezentralen Berliner Wohnprojekt für Romafamilien und einer Ausstellungseröffnung in der VIERTEL BOX wurden heute die ersten Thementage im Rahmen der neuen GESOBAU-Veranstaltungsreihe „Herkommen. Ankommen. Willkommen. Unsere neuen Nachbarn“ im Märkischen Viertel begangen.

Der Migrationstrend innerhalb Europas hält an, so auch die Zuwanderung von Roma aus Osteuropa. Die Suche nach Ideen und Konzepten sowie nach nachhaltigen Lösungen drängt mehr denn je, auch in Berlin. In den Diskussionen um die Zuwanderung wird niemandem mit so vielen negativen Vorurteilen begegnet wie den Roma. Vorurteile und diskriminierendes Verhalten stehen oft in engem Zusammenhang.

Die GESOBAU möchte gemeinsam mit starken Partnern und der neuen Veranstaltungsreihe „Herkommen. Ankommen. Willkommen. Unsere neuen Nachbarn“ dem entgegensteuern und die vermeintlich so verschiedenen Lebenswelten von Roma und Deutschen miteinander in Bezug setzen. Den Auftakt bilden die Thementage „Roma in Berlin“.

Eröffnet wurde die Veranstaltungsreihe von Barbara Loth, Staatssekretärin für Integration und Frauen in der Senatsverwaltung für Arbeit, Integration und Frauen und Jörg Franzen, Vorstandsvorsitzender der GESOBAU AG. Im Mittelpunkt des Pressegesprächs stand das erste dezentrale Wohnprojekt Berlins „Wohnen und Leben im Märkischen Viertel – ein integratives Wohnkonzept für Romafamilien“.
Das Wohnprojekt wird seit 2015 im Reinickendorfer Stadtteil Märkisches Viertel umgesetzt. In einem Partnerschaftsvertrag haben sich die Senatsverwaltung für Arbeit, Integration und Frauen, das Bezirksamt Reinickendorf, die GESOBAU AG und die Träger Phinove e.V. und Aufwind e.V. zur Umsetzung des Wohnprojekts verpflichtet. Bis Ende 2016 werden zehn Romafamilien, die aus Südosteuropa zugewandert sind, mit angemessenem, bezahlbarem Wohnraum versorgt und bei der Integration unterstützt.

Die dezentrale Wohnraumversorgung im Märkischen Viertel ist eine Besonderheit unter den bislang umgesetzten Wohnprojekten für Roma in Berlin. Die Vermietung erfolgt in der Großsiedlung Märkisches Viertel, unter Berücksichtigung notwendiger Voraussetzungen für die Aufnahme der Romafamilien im Alltag: Schulen, Kitas, Nahverkehr, Versorgung, Ansprechpartner.

Barbara Loth, Staatssekretärin für Integration und Frauen in der Senatsverwaltung für Arbeit, Integration und Frauen: „Menschen mit Offenheit zu begegnen, setzt voraus, etwas über sie zu wissen. Hier setzen wir gemeinsam mit der GESOBAU und anderen starken Partner an. Wir möchten einladen, einander zu begegnen, sich kennen und auch verstehen zu lernen. Das dezentrale Wohnprojekt der GESOBAU und das ergänzende Rahmenprogramm der Thementage über Roma in Berlin sind ein wichtiger wie auch integrativer Ansatz, den es zu fördern und zu stärken gilt.“

Jörg Franzen, Vorstandsvorsitzender der GESOBAU AG: „Als städtisches Wohnungsunternehmen sind wir für die Wohnraumversorgung breiter Schichten der Bevölkerung verantwortlich, insbesondere auch für die Versorgung derer, die auf dem freien Markt kaum Chancen haben. Minderheiten wie die Roma werden aufgrund von Vorurteilen stigmatisiert. Wohnen ist eine wichtige Säule bei einem gelingenden Integrationsprozess, die wir gerne bereitstellen.“

Zum Auftakt der zweiwöchigen Thementage „Roma in Berlin“ sprach Uwe Brockhausen, Bezirksstadtrat für Wirtschaft, Gesundheit und Bürgerdienste in Berlin-Reinickendorf auf der Ausstellungeröffnung von „Roma in Europa – Enfances Tsiganes“ in der VIERTEL BOX. Die Ausstellung der französischen Fotografin Jeannette Gregori ist eine der insgesamt neun Thementageveranstaltungen im Mai.

Uwe Brockhausen, Bezirksstadtrat für Wirtschaft, Gesundheit und Bürgerdienste in Berlin-Reinickendorf: „Die Ausstellung zeigt uns sehr eindrücklich den Lebensalltag der Roma in Europa, der oft widrig ist. Sie zeigt uns aber auch Menschen, für die ihre Familie, Kultur, Traditionen und das Leben in der Gemeinschaft von großer Bedeutung sind. Mit der Ausstellung und den Thementagen lernen wir die Welt der Roma besser kennen.“

Thementage „Roma in Berlin“
Gemeinsam mit der Senatsverwaltung für Arbeit, Integration und Frauen, dem Bezirksamt Reinickendorf, den Trägern Horizonte gGmbH, Aufwind e.V., Phinove e.V. und unterstützt durch den KLAK Verlag widmet sich die GESOBAU vom 3. bis 18. Mai 2016 Europas größter Minderheit und lädt Interessierte ein. Das vielfältige Programm richtet sich an Nachbarn in und um Reinickendorf, Stadtteilakteure, Schulen, Kindergärten und Vertreter aus Wohnungswirtschaft und Politik sowie Interessengemeinschaften in Berlin. Informationen zu allen Veranstaltungen der Thementage „Roma in Berlin“ vom 3. bis 18. Mai im Märkischen Viertel finden Sie auf www.mein-maerkisches-viertel.de/neue-nachbarn. Das Programm liegt in den GESOBAU-Geschäftsstellen Märkisches Viertel und Pankow, bei allen Partnern und in der VIERTEL BOX im Märkischen Viertel aus. Die Teilnahme an allen Thementagenveranstaltungen ist kostenfrei.

Zur Ausstellung „Roma in Europa – Enfances Tsiganes“: Die französische Fotografin Jeannette Gregori beschäftigt sich seit vielen Jahren, beginnend mit Porträts der Sinti-Manouche ihrer Heimatstadt Strasbourg, mit der Minderheit. Neben Fotos der Manouche aus Strasbourg zeigt die Ausstellung „Roma in Europa – Enfances Tsiganes“ auch Roma in Paris, Polen und anderen Orten Europas.
Ausstellungslaufzeit: 2. – 18. Mai 2016; Öffnungszeiten: Samstag bis Montag 13:00 bis 18:00 Uhr, Dienstag, Mittwoch und Freitag 13:00 bis 16:00 Uhr, Donnerstag geschlossen
Pfingsten geöffnet. Eintritt frei.

Die VIERTEL BOX am Wilhelmsruher Damm, gegenüber dem Märkischen Zentrum in Berlin-Reinickendorf ist seit Frühjahr 2014 der Treffpunkt, Veranstaltungsort und Ausstellungsraum für alle Märker und Gäste aus ganz Berlin, so vielfältig wie das Märkische Viertel selbst. VIERTEL BOX ist eine Initiative der GESOBAU AG.

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© GESOBAU AG Der Berliner Senat, der Bezirk Reinickendorf und die GESOBAU AG stärken gemeinsam das erste dezentrale Wohnprojekt Berlins „Wohnen und Leben im Märkischen Viertel – ein integratives Wohnkonzept für Romafamilien“: Uwe Brockhausen, Bezirksstadtrat für Wirtschaft, Gesundheit und Bürgerdienste in Berlin-Reinickendorf; Barbara Loth, Staatssekretärin für Integration und Frauen in der Senatsverwaltung für Arbeit, Integration und Frauen; Helene Böhm, Soziale Quartiersentwicklung der GESOBAU AG und Jörg Franzen, Vorstandsvorsitzender der GESOBAU AG (v. l. n. r.).

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© GESOBAU AG Die verantwortlichen Projektpartner und engagierte Stadtteilakteure von „Wohnen und Leben im Märkischen Viertel – ein integratives Wohnkonzept für Romafamilien“ und den Thementagen feierten die Eröffnung der Thementage „Roma in Berlin“ in der VIERTEL BOX im Märkischen Viertel.

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