Pressemitteilung

GESOBAU veräußert 3.127 Wohnungen in Berlin-Buch an die HOWOGE

Richtungsweisende Lösung zur Aufwertung des Standortes angestrebt

Berlin, den 26. Mai 2009. – Die städtischen Wohnungsunternehmen GESOBAU und HOWOGE haben heute den Verkauf von 3.127 Wohnungen im Nordosten der Stadt beurkundet. Der Verkauf entspricht den Regelungen der Koalitionsvereinbarung zwischen SPD und Linkspartei zur Entwicklung der städtischen Wohnungsgesellschaften.

Der Besitzübergang von Nutzen und Lasten wurde für den 01.07.2009 vereinbart. Die HOWOGE zahlt einen marktgerechten Preis für die Bestände und beabsichtigt die Sanierung zwischen 2010 und 2014.

Mit dem heute vereinbarten Vertragswerk wurde nach einem überschaubaren Zeitraum von weniger als 6 Monaten für eine große Anzahl von Fragestellungen praktikable und den Mieterinteressen gerecht werdende Regelungen gefunden. Immerhin ist der Verkauf formal einer der größten Transaktionen der letzten Jahre auf dem Berliner Wohnungsmarkt. Der Eigentümerwechsel hat für die Mieterinnen und Mieter keine negativen Konsequenzen. Die HOWOGE führt als städtisches Unternehmen keine Luxussanierungen durch. Auch ist z.B. ein unbefristeter Schutz vor Eigenbedarfskündigungen gegeben.

Die GESOBAU AG
Die GESOBAU AG ist eines von sechs städtischen Berliner Wohnungsunternehmen. Sie betreut mehr als 100.000 Mieterinnen und Mieter in über 40.000 Wohnungen in West und Ost und ist der größte Anbieter von Wohnungen im Norden der Hauptstadt. Die 60er-Jahre-Großsiedlung „Märkisches Viertel“ in Reinickendorf ist die markanteste Einzelbestandsmarke des Wohnungsunternehmens. Zu den Beständen gehören aber auch Gründerzeithäuser im begehrten Pankow, Plattenbauten in Weißensee sowie Altbauten im ehemaligen „Arbeiterbezirk“ Wedding.

Die HOWOGE Wohnungsbaugesellschaft mbH
Die HOWOGE gehört zu den großen landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften und bewirtschaftet insgesamt ca. 57.000 Einheiten, davon rund 48 Tausend eigene Wohnungen. Seit 1990 hat das Unternehmen ca. 1,2 Milliarden Euro in die komplexe Sanierung von Wohnungen und Häusern und die Gestaltung eines ansprechenden Wohnumfeldes investiert. Der Sanierungsgrad betrug Ende 2008 99,2 Prozent, das entspricht 47.450 eigene Wohnungen. Die Leerstandsquote liegt unter dem Berliner Durchschnitt bei 2,2 Prozent, die Mietrückstandsquote bei 0,5 Prozent.

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