Pressemitteilung

GESOBAU veräußert 3.126 Wohnungen in Berlin-Buch an die HOWOGE

Richtungsweisende Lösung zur Aufwertung des Standortes angestrebt

Berlin, den 28. April 2009. – Das städtische Wohnungsunternehmen GESOBAU beabsichtigt, 3.126 Wohnungen im Nordosten der Stadt an das ebenfalls städtische Wohnungsunternehmen HOWOGE zu veräußern. Es handelt sich überwiegend um unsanierte Plattenbauten sowie einige Altbauten. Die HOWOGE beabsichtigt die Modernisierung der Wohnungen im Zeitraum 2010 bis 2014. Der Verkauf entspricht den Regelungen der Koalitionsvereinbarung zwischen SPD und Linkspartei zur Entwicklung der städtischen Wohnungsgesellschaften.

„Wir sehen in dem Verkauf der Wohnungen eine Möglichkeit für eine nachhaltige Aufwertung des Standortes Berlin-Buch“, so Jörg Franzen, Vorstand der GESOBAU, „und freuen uns über die klare Modernisierungsaussage der HOWOGE. Die HOWOGE wird einen marktgerechten Preis für die Bestände zahlen.“

Die GESOBAU verwaltet neben den Beständen in Berlin-Buch Wohnungen in Reinickendorf, Wedding, Wilmersdorf und Pankow. Während die GESOBAU in diesen Stadtteilen zurzeit umfassend modernisiert, hat die HOWOGE die Modernisierung ihrer Wohnungen, die überwiegend in den Bezirken Lichtenberg und Hohenschönhausen liegen, bereits weitestgehend abgeschlossen. Sie verfügt über vielfältige Erfahrungen in der Modernisierung auch von industriell gefertigten Wohnungsbeständen in Plattenbauweise.

„Es ist sinnvoll, dass die Bestände in kommunalem Eigentum bleiben. Die HOWOGE hat bereits beachtliche Erfolge bei der Sanierung ihrer Plattenbaubestände und Altbauten in Lichtenberg erzielt und ist erfahren bei der Entwicklung von Stadtteilen. Wir sehen den Ankauf als neue Herausforderung und planen, die Häuser in einem Zeitraum von 2010 bis 2014 zu modernisieren. Das wird ein Beitrag zur städtebaulichen Entwicklung in Berlin-Buch sein.“ so Geschäftsführer der HOWOGE Bernd Kirschner.

Natürlich wird sich die HOWOGE in Berlin-Buch – wie seit Jahren in den Lichtenberger Kiezen auch - aktiv in die Gestaltung der sozialen, kulturellen und sportlichen Infrastruktur einbringen, sich bei der Entwicklung bzw. Förderung von Angeboten für verschiedene Generationen engagieren und damit die bewährte Politik der GESOBAU eines aktiven Engagements in ihren Nachbarschaften fortsetzen.

Der Eigentümerwechsel hat für die Mieterinnen und Mieter keine negativen Konsequenzen. Die HOWOGE führt als städtisches Unternehmen keine Luxussanierungen durch. Auch ist z.B. ein unbefristeter Schutz vor Eigenbedarfskündigungen gegeben.

Die GESOBAU AG
Die GESOBAU AG ist eines von sechs städtischen Berliner Wohnungsunternehmen. Sie betreut mehr als 100.000 Mieterinnen und Mieter in über 40.000 Wohnungen in West und Ost und ist der größte Anbieter von Wohnungen im Norden der Hauptstadt. Die 60er-Jahre-Großsiedlung „Märkisches Viertel“ in Reinickendorf ist die markanteste Einzelbestandsmarke des Wohnungs-unternehmens. Zu den Beständen gehören aber auch Gründerzeithäuser im begehrten Pankow, Plattenbauten in Weißensee sowie Altbauten im ehemaligen „Arbeiterbezirk“ Wedding.

Die HOWOGE Wohnungsbaugesellschaft mbH
Die HOWOGE gehört zu den großen landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften und bewirt-schaftet insgesamt ca. 57.000 Einheiten, davon rund 48 Tausend eigene Wohnungen. Seit 1990 hat das Unternehmen ca. 1,2 Milliarden Euro in die komplexe Sanierung von Wohnungen und Häusern und die Gestaltung eines ansprechenden Wohnumfeldes investiert. Der Sanierungs-grad betrug Ende 2008 97 Prozent, das entspricht 47.843 eigene Wohnungen. Die Leerstands-quote liegt unter dem Berliner Durchschnitt bei 2,2 Prozent, die Mietrückstandsquote bei 0,5 Prozent.

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