Pressemitteilung

GESOBAU und Vattenfall sind KlimaSchutzPartner 2010

Auszeichnung für klimaneutrale Energiebilanz des "Langen Jammers", Deutschlands längstem zusammenhängendem Wohngebäude im Märkischen Viertel

Im Rahmen der Berliner Energietage verlieh Umwelt- senatorin Katrin Lompscher den Partnern GESOBAU AG und Vattenfall Europe Wärme AG gestern den KlimaSchutzPartner-Preis 2010 in der Kategorie "Erfolgversprechende innovative Ideen und Planungen" im Ludwig Erhard Haus in Berlin.

Ausgezeichnet wurde die Partnerschaft des städtischen Wohnungsunternehmens mit dem örtlichen Versorger, der Fernheizwerk Märkisches Viertel GmbH (FMV), einem Tochterunternehmen der Vattenfall Europe Wärme AG. GESOBAU und FMV haben in einer Grundsatzvereinbarung die energieeffiziente Wärmeversorgung des "Langen Jammers" ebenso wie des gesamten Märkischen Viertels langfristig sichergestellt. Die energetischen Modernisierungsmaßnahmen von rund 1.000 Wohnungen im "Langen Jammer" nach den Vorgaben des "KfW-Effizienzhaus 70" kombiniert mit der Wärmeversorgung auf Basis erneuerbarer Energien durch die FMV werden dauerhaft für eine klimaneutrale Energiebilanz dieses Wohnblocks sorgen. Der KlimaSchutzPartner-Preis ist eine ideelle Auszeichnung, der Wettbewerb wird von der IHK Berlin koordiniert. Er zeichnet Projekte und Maßnahmen aus, die sich beispielhaft mit dem Thema Energie-einsparung auseinandersetzen.

"Wir freuen uns sehr über diesen Preis. Er bestätigt uns in unserem Ziel, das Märkische Viertel bis 2015 zu Deutschlands größter Niedrigenergiesiedlung umzubauen", sagt Jörg Franzen, Vorstand der GESOBAU. "Einen wichtigen Baustein der klimaneutralen Energiebilanz der Großsiedlung sehen wir in der guten Zusammenarbeit mit unserem langjährigen Partner, der Fernheizwerk Märkisches Viertel GmbH, für die wir uns ausdrücklich bedanken. Durch diese Klimapartnerschaft mit Vattenfall können wir langfristig eine nachhaltig umweltfreundliche und energieeffiziente Wärmeversorgung sicherstellen." 

Die Grundsatzvereinbarung zwischen GESOBAU und FMV sieht vor, die Energie-effizienz und Umweltfreundlichkeit des gesamten Märkischen Viertels zu steigern. Durch die Modernisierungsmaßnahmen der GESOBAU wird der Kohlendioxid-Ausstoß um mehr als die Hälfte von 40.000 Tonnen auf dann nur noch zirka 17.000 Tonnen jährlich sinken. Bis Ende 2011 rüstet das Fernheizwerk zudem einen Teil seiner Anlage zu einem Biomasse-Heizkraftwerk um und beliefert dann das Märkische Viertel mit annähernd klimaneutraler Wärme. Das Projekt "Langer Jammer" steht stellvertretend für die Komplettmodernisierung des gesamten Märkischen Viertels.

Projekt-Steckbrief:

Projekt- bzw. Modernisierungszeitraum: (1965-1968)  2010-2011
Nettonutzfläche: 68.307,52 m²
Wohnfläche: 67.769,12 m²
Gewerbefläche: 538,40 m²
Anzahl Wohnungen: 977
Anzahl Gewerbeeinheiten: 3
Primärenergiebedarf vor Modernisierung: 135,1 kWh/m²a 
Primärenergiebedarf nach Modernisierung: 41,49 kWh/m²a
Endenergiebedarf vor Modernisierung: 177,2 kWh/m²a 
Endenergiebedarf nach Modernisierung: 51,5 kWh/m²a
CO2-Einsparung durch Modernisierung: 2.148 t CO2/a
Effizienzklasse: KfW-Effizienzhaus 70

 

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