Pressemitteilung

GESOBAU und Fernheizwerk MV vereinbaren umweltfreundliche Wärme

Meilenstein in der Energieversorgung des Märkischen Viertels

04.09.2009 – Die GESOBAU AG und die Fernheizwerk Märkisches Viertel GmbH (FMV) haben heute eine Grundsatzvereinbarung unterzeichnet, die die Versorgung des Märkischen Viertels mit Wärme aus regenerativen Energien langfristig sicherstellen wird. Die FMV wird bis zum Jahr 2011 das Fernheizwerk, das bisher mit Erdgas betrieben wird, zu einem Heizkraftwerk umbauen, das durch den Einsatz von Biomasse in einer Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlage (KWK) und somit regenerativer Energie große Teile der Wärme fürs Märkische Viertel liefern wird. Die unterzeichnete Grundsatzvereinbarung regelt die zu liefernde Wärmemenge für das MV und stellt für beide Partner Planungs- und Kostensicherheit her.

„Mit der Wärme-Versorgung durch das neue Biomasse-Heizkraftwerk gelingt uns gemeinsam mit der FMV ein entscheidender Schritt  beim Umbau des Märkischen Viertels hin zur größten Niedrigenergiesiedlung Deutschlands“, sagt GESOBAU-Vorstand Jörg Franzen. „Durch die derzeit laufende energetische Modernisierung unserer Wohnhäuser im Märkischen Viertel, die 2015 abgeschlossen sein wird, erreichen wir mit eigenen Mitteln eine Reduzierung des Wärmebedarfs und somit des CO2-Ausstoßes um mehr als die Hälfte von 40.000 Tonnen auf dann nur noch zirka 17.000 Tonnen jährlich. Die Wärmeversorgung auf Basis regenerativer Energien bewirkt, dass das MV nach Beendigung aller Maßnahmen eine CO2-neutrale Energiebilanz ausweisen wird.“  

„Das Fernheizwerk Märkisches Viertel unterstützt die klimapolitischen Ziele der GESOBAU“, sagt Michael Adam, Geschäftsführer der Fernheizwerk Märkisches Viertel GmbH. „Durch die neue Erzeugerstruktur auf Biomassebasis werden direkt beim Energieerzeuger jährlich rund 30.000 Tonnen des klimaschädlichen Treibhausgases Kohlendioxid eingespart. Darüber hinaus entlastet der Einsatz von regionalen nachwachsenden Brennstoffen die Umwelt und schafft zusätzlich Arbeitsplätze im nahen Umkreis. Wir freuen uns, unseren Kunden hier im Berliner Norden eine besonders effiziente und umweltfreundliche Energieversorgung bereitstellen zu können.“

Die neue Anlage wird in das bestehende denkmalgeschützte Gebäude des Fernheizwerks in der Wallenroder Straße 2 integriert werden. Als Brennstoff sollen Hackschnitzel aus Waldrestholz und Natur belassenes Holz anderer Herkunft eingesetzt werden. Mit dem Umbau zur Kraft-Wärme-Kopplungsanlage wird die Wärmeleistung von 182 auf 119 Megawatt reduziert.

Die verringerte Wärmeleistung wird künftig ausreichen, um das Märkische Viertel und weitere 10.000 Wohnungen und Gewerbe mit Wärme zu versorgen. Denn die GESOBAU modernisiert bis 2015 13.000 Wohnungen nach strengen energetischen Anforderungen, wobei der Neubaustandard nach Energieeinsparverordnung (EnEV2007) um mindestens 30%, in manchen Objekten sogar um 50% unterschritten wird. Erreicht wird dies durch den Einbau Wärme dämmender Fenster und die Dämmung der Fassaden. Außerdem wird das veraltete Einrohrheizsystem durch ein modernes Zweirohrheizsystem ersetzt und die Fernwärmeübergabestationen in den Wohnhäusern energieeffizient erneuert.

Die GESOBAU AG
Das städtische Berliner Wohnungsunternehmen betreut im Kerngeschäft Mieterinnen und Mieter in rund 37.000 eigenen Wohnungen in West und Ost und ist der größte Anbieter von Wohnungen im Norden der Hauptstadt. Die 60er-Jahre-Großsiedlung „Märkisches Viertel“ in Reinickendorf ist die markanteste Einzelbestandsmarke des Wohnungsunternehmens. Zu den Beständen gehören Gründerzeithäuser im begehrten Pankow, Plattenbauten in Weißensee sowie Altbauten im ehemaligen Arbeiterbezirk Wedding. Die GESOBAU ist ein solides und wettbewerbsfähiges Unternehmen und engagiert sich nachhaltig für gute Nachbarschaften in ihren Quartieren.

Fernheizwerk Märkisches Viertel GmbH
Seit über 40 Jahren ist die FMV der Fernwärmedienstleister im Norden Berlins. Die FMV ist ein Tochterunternehmen der Vattenfall Europe Wärme AG und versorgt ihre Kunden über ein eigenes Fernwärmeleitungsnetz mit Wärme, die effizient und umweltschonend erzeugt wird. Kundenorientierung und Qualität stehen für die FMV im Mittelpunkt. Langjährige gute Verbindungen zu Unternehmen und Organisationen in der Region zeugen von guten lokalen Partnerschaften.

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