Pressemitteilung

GESOBAU startet Modellprojekt "Zuhause – gewohnt sicher" im Märkischen Viertel

Nachbarschaftshilfe, Versorgungssicherheit, Gemeinschaft und Pflege ohne Betreuungspauschale sind die Schwer-punkte des Projekts, das die GESOBAU pünktlich zum "Fest der Nachbarn" ab 27. Mai in einem Teilgebiet des Märkischen Viertels umsetzen wird. Das Konzept "Zuhause – gewohnt sicher" ist als Modellprojekt mit rund 1.500 Wohnungen vor allem für ältere und hilfebedürftige Menschen angelegt.

"Zuhause – gewohnt sicher" umfasst das Gebiet zwischen dem Wilhelms-ruher Damm und dem Senftenberger Ring, in dessen Mitte sich ein Seniorenwohnhaus und die GESOBAU-Nachbarschaftsetage befinden. Es bietet unter anderem ein Nachbarschaftscafé als Bewohnertreff, ein Service- und Beratungsbüro, barrierereduzierte Pflegewohnungen, eine Pflegewohngemeinschaft und 24-Stunden-Versorgungssicherheit. Die Kombination aus freiwilliger Nachbarschaftshilfe und professioneller Unterstützung stellt ein ganzheitliches Pflege- und Betreuungsangebot sicher, das die Versorgungsstruktur im Viertel ergänzt und damit die Lebensqualität hilfebedürftiger Menschen steigert.

"Ältere Menschen wollen und sollen nicht an den Rand der Gesellschaft gestellt werden, sondern am Leben Anderer teilhaben können. Mit unserem Konzept geben wir ihnen Rückzugsmöglichkeiten mit der gleichzeitigen Sicherheit, auf kurzem Wege Beratungen und Hilfestellungen in Anspruch nehmen zu können – ohne einen kostenpflichtigen Pflegevertrag", sagt Ulf Lennermann, Prokurist bei der GESOBAU.

Die GESOBAU stellt dem Projekt die Gemeinschaftsräume zur Verfügung und hilft bei der Anschubfinanzierung des ehrenamtlich betriebenen Nachbarschaftscafés, das sich im Dachgeschoss des Seniorenwohn-hauses am Senftenberger Ring 12 befindet. Der Kooperationspartner, die Gesellschaften des UNIONHILFSWERK, versorgt über den ambulanten Dienst die Pflegewohngemeinschaft, übernimmt Beratungsangebote und die Versorgungssicherheit. Die GESOBAU-Nachbarschaftsetage und das Netzwerk Märkisches Viertel werden ebenfalls in das Konzept "Zuhause – gewohnt sicher" integriert.

Die GESOBAU AG
Das städtische Berliner Wohnungsunternehmen betreut Mieterinnen und Mieter in rund 37.000 eigenen Wohnungen. Sie ist der größte Anbieter von Wohnungen im Norden der Hauptstadt. Die 60er-Jahre-Großsiedlung "Märkisches Viertel" in Reinickendorf ist die markanteste Einzelbestandsmarke des Wohnungsunternehmens. Zu den Beständen gehören Gründerzeithäuser im begehrten Pankow und in Wilmersdorf, Plattenbauten in Weißensee sowie Altbauten im Wedding. Die GESOBAU ist solide und wettbewerbsfähig aufgestellt und engagiert sich nachhaltig für gute Nachbarschaften in ihren Quartieren.

UNIONHILFSWERK
Das UNIONHILFSWERK ist mit mehr als 90 sozialen Einrichtungen, Diensten und Projekten in ganz Berlin mit über 2.000 Mitarbeitern präsent. Im Bezirk Reinickendorf wurde der Träger der Freien Wohlfahrtspflege vor mehr als 65 Jahren gegründet und ist hier inzwischen mit einem breit gefächerten Leistungsangebot vertreten. Neben zwei Kindertagesstätten und einem Selbsthilfe- und Stadtteilzentrum gehören dazu eine Reihe von Betreuungs- und Beratungsangeboten für ältere Menschen: ein Mobilitätshilfedienst, ein Pflegedienst mit spezialisierter ambulanter Palliativversorgung, der ambulante Hospizdienst Reinickendorf sowie der Besuchsdienst und die ambulant betreute Wohngemeinschaft für demenziell erkrankte Menschen.

Mit diesen Kompetenzen wird das UNIONHILFSWERK die erweiterte Kooperation mit der GESOBAU für die Mieterinnen und Mieter im Märkischen Viertel ausgestalten.

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