Der Sonderpreis Digitalisierung im Rahmen des 12. Deutschen Nachhaltigkeitspreises richtet sich an Unternehmen und Projekte, die die zwei großen weltweiten Trends Nachhaltigkeit und Digitalisierung verbinden. Die Auszeichnung wird dieses Jahr zum ersten Mal verliehen und prämiert Unternehmen und Start-ups, die mit digitalen Produkten, Prozessen oder Dienstleitungen erfolgreich den Nachhaltigkeitsherausforderungen begegnen. Die landeseigene GESOBAU wurde nominiert, da sie Digitalisierung für ein selbstständiges und selbstbestimmtes Leben einsetzt, indem die Lebenssituation Älterer und Pflegebedürftiger zusammen mit den Möglichkeiten der digitalen Transformation hinsichtlich Wohnungslösungen gedacht werden. Moderne Technik und digitale Anwendungen, lautet es in der Kurzbegründung zur Nominierung, sollen dazu beitragen, Mobilität und kognitive Fähigkeiten der Bewohner*innen bzw. GESOBAU-Mieter*innen zu erhalten, damit diese auch bei steigendem Pflegebedarf in der eigenen Wohnung leben können.
Beworben hat sich die GESOBAU mit dem vielfach prämierten Pilotprojekt „Pflege@Quartier“ für neue Wohn- und Versorgungskonzepte im Märkischen Viertel. Alleinstellungsmerkmal des „Pflege@Quartier“-Konzepts ist die Verknüpfung von AAL-Technik („Active Assisted Living“ oder auch „Ambient Assisted Living“) mit der Vernetzung in das bestehende Wohnquartier und der Nutzung der dort vorhandenen Dienstleistungen. Das vom GKV-Spitzenverband geförderte Konzept wurde gemeinsam mit Bewohnern des Märkischen Viertels erarbeitet; ihre Nutzerperspektive sowie die entsprechende individuelle Lösungsanpassung stehen im Fokus des Konzepts.

Christian Wilkens, Vorstandsmitglied der GESOBAU AG: „Wir freuen uns sehr über die Nominierung für den Sonderpreis Digitalisierung. Dass wir in die Endauswahl der insgesamt fünf Nominierten gekommen sind, bestätigt unseren Ansatz, Mieter*innen mithilfe unseres Wohn- und Versorgungskonzeptes `Pflege@Quartier´ auch im Alter beim selbstbestimmten und selbstständigen Wohnen zu unterstützen. Seit 2015 arbeiten wir erfolgreich an unserem Pilotprojekt `Pflege@Quartier´ im Märkischen Viertel, das von den Nutzer*innen mit- und weiterentwickelt wird. Ergänzend zu den individuell und bedarfsgerecht verbauten AAL-Produkten in den Pilotwohnungen, sind auch das Wohnumfeld, die Nachbarschaft, Treffpunkte und Anlaufstellen genauso relevant für die Lebensqualität im Alter. Das Pilotprojekt vereint erstmalig neben den Perspektiven der Wohnungswirtschaft und Telematikbranche auch Quartiersansätze sowie soziale und pflegerische Aspekte.“

Eine unabhängige Expertenjury unter dem Vorsitz von Prof. Dr. Günther Bachmann, Generalsekretär des Rates für Nachhaltige Entwicklung, entscheidet am 10. September über die Finalisten und Sieger. Die GESOBAU wurde bereits 2010 in der Kategorie „Deutschlands nachhaltigste Zukunftsstrategie (KMU)“ für den Umbau des Märkischen Viertels zur größten Niedrigenergiesiedlung Deutschlands mit dem Deutschen Nachhaltigkeitspreis ausgezeichnet.
 

Zu „Pflege@Quartier“:
Knapp vier Jahre nach Start des Modellvorhabens und der intensiven Zusammenarbeit der Praxispartner aus der Gesundheits-, Pflegewirtschaft und der Pflegewissenschaften sowie Fachspezialisten aus der Telematik Branche unter der Leitung eines Projektteams der GESOBAU ist die Projektidee in bislang 30 Wohnungen von GESOBAU-Mietern 65plus (und Pflegegrad) umgesetzt worden. Bei den Einbauten wurden bewusst technische Lösungen gewählt, die für Nutzer leicht bedienbar sind und niedrigschwellig umgesetzt werden können. Älteren Bewohnern wird so der Zugang zu technischen Alltagshilfen erleichtert und Gefahrenpotenzialen (Stürze, Vergesslichkeit, Einsamkeit) präventiv entgegengewirkt. Die analogen Alltagshilfen und digital-vernetzten Produkte werden von den Probanden begeistert genutzt. Regelmäßige Feedbackrunden sowie die konsequente Einbeziehung der Mieter und ihrer individuellen Problemstellungen sorgen für eine hohe Identifikation mit dem gelebten Wohnkonzept und machen die Probanden zu Botschaftern von „Pflege@Quartier“. „Pflege@Quartier“ entstand in Zusammenarbeit mit der AOK Nordost, escos automation und mit Fördergeldern des GKV-Spitzenverbands. www.gesobau.de/mieterservice/wohnkonzepte/pflegequartier
 

Zu Deutscher Nachhaltigkeitspreis:
Der Deutsche Nachhaltigkeitspreis ist die nationale Auszeichnung für Spitzenleistungen der Nachhaltigkeit in Wirtschaft, Kommunen und Forschung. Mit fünf Wettbewerben (darunter der Next Economy Award für „grüne Gründer“), über 800 Bewerbern und 2.000 Gästen zu den Veranstaltungen ist der Preis der größte seiner Art in Europa. Die Auszeichnung wird vergeben von der Stiftung Deutscher Nachhaltigkeitspreis e.V. in Zusammenarbeit mit der Bundesregierung, kommunalen Spitzenverbänden, Wirtschaftsvereinigungen, zivilgesellschaftlichen Organisationen und Forschungseinrichtungen. Rahmen für die Verleihung ist der Deutsche Nachhaltigkeitstag in Düsseldorf, die meistbesuchte jährliche Kommunikationsplattform zu den Themen nachhaltiger Entwicklung.

Pressemitteilung

GESOBAU nominiert für den 12. Deutschen Nachhaltigkeitspreis

Die landeseigene Wohnungsbaugesellschaft ist beim diesjährigen Deutschen Nachhaltigkeitspreis mit dem Wohn- und Versorgungskonzept für ältere und pflegebedürftige Menschen „Pflege@Quartier“ für den Sonderpreis Digitalisierung nominiert. Eine unabhängige Jury entscheidet am 10. September über die Finalisten und Sieger.

Der Sonderpreis Digitalisierung im Rahmen des 12. Deutschen Nachhaltigkeitspreises richtet sich an Unternehmen und Projekte, die die zwei großen weltweiten Trends Nachhaltigkeit und Digitalisierung verbinden. Die Auszeichnung wird dieses Jahr zum ersten Mal verliehen und prämiert Unternehmen und Start-ups, die mit digitalen Produkten, Prozessen oder Dienstleitungen erfolgreich den Nachhaltigkeitsherausforderungen begegnen. Die landeseigene GESOBAU wurde nominiert, da sie Digitalisierung für ein selbstständiges und selbstbestimmtes Leben einsetzt, indem die Lebenssituation Älterer und Pflegebedürftiger zusammen mit den Möglichkeiten der digitalen Transformation hinsichtlich Wohnungslösungen gedacht werden. Moderne Technik und digitale Anwendungen, lautet es in der Kurzbegründung zur Nominierung, sollen dazu beitragen, Mobilität und kognitive Fähigkeiten der Bewohner*innen bzw. GESOBAU-Mieter*innen zu erhalten, damit diese auch bei steigendem Pflegebedarf in der eigenen Wohnung leben können.
Beworben hat sich die GESOBAU mit dem vielfach prämierten Pilotprojekt „Pflege@Quartier“ für neue Wohn- und Versorgungskonzepte im Märkischen Viertel. Alleinstellungsmerkmal des „Pflege@Quartier“-Konzepts ist die Verknüpfung von AAL-Technik („Active Assisted Living“ oder auch „Ambient Assisted Living“) mit der Vernetzung in das bestehende Wohnquartier und der Nutzung der dort vorhandenen Dienstleistungen. Das vom GKV-Spitzenverband geförderte Konzept wurde gemeinsam mit Bewohnern des Märkischen Viertels erarbeitet; ihre Nutzerperspektive sowie die entsprechende individuelle Lösungsanpassung stehen im Fokus des Konzepts.

Christian Wilkens, Vorstandsmitglied der GESOBAU AG: „Wir freuen uns sehr über die Nominierung für den Sonderpreis Digitalisierung. Dass wir in die Endauswahl der insgesamt fünf Nominierten gekommen sind, bestätigt unseren Ansatz, Mieter*innen mithilfe unseres Wohn- und Versorgungskonzeptes `Pflege@Quartier´ auch im Alter beim selbstbestimmten und selbstständigen Wohnen zu unterstützen. Seit 2015 arbeiten wir erfolgreich an unserem Pilotprojekt `Pflege@Quartier´ im Märkischen Viertel, das von den Nutzer*innen mit- und weiterentwickelt wird. Ergänzend zu den individuell und bedarfsgerecht verbauten AAL-Produkten in den Pilotwohnungen, sind auch das Wohnumfeld, die Nachbarschaft, Treffpunkte und Anlaufstellen genauso relevant für die Lebensqualität im Alter. Das Pilotprojekt vereint erstmalig neben den Perspektiven der Wohnungswirtschaft und Telematikbranche auch Quartiersansätze sowie soziale und pflegerische Aspekte.“

Eine unabhängige Expertenjury unter dem Vorsitz von Prof. Dr. Günther Bachmann, Generalsekretär des Rates für Nachhaltige Entwicklung, entscheidet am 10. September über die Finalisten und Sieger. Die GESOBAU wurde bereits 2010 in der Kategorie „Deutschlands nachhaltigste Zukunftsstrategie (KMU)“ für den Umbau des Märkischen Viertels zur größten Niedrigenergiesiedlung Deutschlands mit dem Deutschen Nachhaltigkeitspreis ausgezeichnet.
 

Zu „Pflege@Quartier“:
Knapp vier Jahre nach Start des Modellvorhabens und der intensiven Zusammenarbeit der Praxispartner aus der Gesundheits-, Pflegewirtschaft und der Pflegewissenschaften sowie Fachspezialisten aus der Telematik Branche unter der Leitung eines Projektteams der GESOBAU ist die Projektidee in bislang 30 Wohnungen von GESOBAU-Mietern 65plus (und Pflegegrad) umgesetzt worden. Bei den Einbauten wurden bewusst technische Lösungen gewählt, die für Nutzer leicht bedienbar sind und niedrigschwellig umgesetzt werden können. Älteren Bewohnern wird so der Zugang zu technischen Alltagshilfen erleichtert und Gefahrenpotenzialen (Stürze, Vergesslichkeit, Einsamkeit) präventiv entgegengewirkt. Die analogen Alltagshilfen und digital-vernetzten Produkte werden von den Probanden begeistert genutzt. Regelmäßige Feedbackrunden sowie die konsequente Einbeziehung der Mieter und ihrer individuellen Problemstellungen sorgen für eine hohe Identifikation mit dem gelebten Wohnkonzept und machen die Probanden zu Botschaftern von „Pflege@Quartier“. „Pflege@Quartier“ entstand in Zusammenarbeit mit der AOK Nordost, escos automation und mit Fördergeldern des GKV-Spitzenverbands. www.gesobau.de/mieterservice/wohnkonzepte/pflegequartier
 

Zu Deutscher Nachhaltigkeitspreis:
Der Deutsche Nachhaltigkeitspreis ist die nationale Auszeichnung für Spitzenleistungen der Nachhaltigkeit in Wirtschaft, Kommunen und Forschung. Mit fünf Wettbewerben (darunter der Next Economy Award für „grüne Gründer“), über 800 Bewerbern und 2.000 Gästen zu den Veranstaltungen ist der Preis der größte seiner Art in Europa. Die Auszeichnung wird vergeben von der Stiftung Deutscher Nachhaltigkeitspreis e.V. in Zusammenarbeit mit der Bundesregierung, kommunalen Spitzenverbänden, Wirtschaftsvereinigungen, zivilgesellschaftlichen Organisationen und Forschungseinrichtungen. Rahmen für die Verleihung ist der Deutsche Nachhaltigkeitstag in Düsseldorf, die meistbesuchte jährliche Kommunikationsplattform zu den Themen nachhaltiger Entwicklung.

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© Frank Fendler Am 21. November 2019 findet die Preisverleihung des 12. Deutschen Nachhaltigkeitspreises statt: Die GESOBAU hat durch ihre Nominierung Chancen auf einen Award.

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