Pressemitteilung

GESOBAU kennzeichnet die ersten Notinseln für Kinder im Märkischen Viertel

Gemeinsam mit Prof. Dr. Michael Tsokos und den Kinderschutzbeauftragten der GESOBAU wurde am Mittwoch die erste Notinsel® in der Unternehmenszentrale am Wilhelmsruher Damm 142 im Märkischen Viertel geschaffen. Kinder in Notsituationen, die Schutz und Hilfe brauchen, können sich ab sofort an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der GESOBAU wenden. Das Kinderschutzkonzept der GESOBAU, das seit diesem Jahr umgesetzt wird, sieht auch die Einrichtungen von Notinsel® für Kinder und Jugendliche vor. Insgesamt werden zwei Geschäftsstellen, ein Servicepunkt und zwei Mietertreffpunkte mit dem Aufkleber „Notinsel – Wo wir sind, bist Du sicher“® versehen und stehen als Schutzräume und Zufluchtsorte für Kinder in Notsituationen zur Verfügung.

Prof. Dr. Michael Tsokos, Kooperationspartner und Schirmherr der GESOBAU Kinderschutzinitiative: „Kinder sind die schutzbedürftigsten Mitglieder unserer Gesellschaft. Es sollte selbstverständlich sein, dass sie ohne Angst vor Gewalt, Vernachlässigung und Diskriminierung aufwachsen. Das ist leider nicht so. Deshalb setzt die GESOBAU mit ihrer Initiative ein weiteres wichtiges Zeichen für den Kinderschutz und für mehr Kinderfreundlichkeit.“

Ilona Luxem, Sozialmanagerin der GESOBAU: „Mit einem Wohnungsbestand von 41.000 Wohnungen in Berlin haben wir nicht selten mit Kindern in Notsituationen, überforderten Eltern und Nachbarn zu tun. Wir arbeiten eng mit den Jugendämtern der Bezirke und Prof. Michael Tsokos zusammen. Kein Kind wird weggeschickt, wenn es unsere Hilfe braucht. Mit der Einrichtung der Notinseln® in unseren Geschäftsstellen signalisieren wir ab sofort ganz deutlich, dass wir Kindern in Notsituationen schnell helfen.“

Die Kinderschutzinitiative der GESOBAU AG wirkt im gesamten Wohnungsbestand der GESOBAU. Die tragende Säule des Konzepts ist das freiwillige Engagement der GESOBAU-Mitarbeiter, die sich zu Kinderschutzbeauftragten schulen lassen.

 
„Notinsel – Wo wir sind, bist Du sicher“®
Eine Initiative der Stiftung Hänsel + Gretel.
Mit dem Projekt Notinsel hat die Stiftung Hänsel+Gretel die Initiative ergriffen und eine Möglichkeit geschaffen, Kindern in Notsituationen Fluchtpunkte aufzuzeigen, in denen sie Hilfe bekommen. Notinseln können Einzelhandelsgeschäfte, Bäcker, Metzger, Friseure, kleinere Supermärkte, Apotheken, Banken uvm. werden, sofern sie geeignet sind und sich bereit erklären, Kindern zu helfen, wenn diese Hilfe benötigen. Jedes Notinsel-Partnergeschäft unterschreibt eine Selbstverpflichtung und erhält dann einen Aufkleber, der gut sichtbar für Kinder angebracht wird. Eine Handlungsanweisung im Laden weist die regionalen Notrufnummern aus und erläutert den Mitarbeitern, was im Notfall zu tun ist. Auf diese Weise können Kinder in Not in die gekennzeichneten Geschäfte flüchten und sicher sein, dass sie dort kompetente (auch alltägliche) Hilfe finden. Das Netzwerk an Notinseln kann nicht lückenlos sein, muss es auch nicht. Das Signet ist ein wichtiges Zeichen für Kinder, gegen Täter und für ein großes bürgerschaftliches Engagement der Partnergeschäfte. http://www.notinsel.de

 

 

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