Pressemitteilung

GESOBAU geht die Sanierung des Märkischen Viertels an

Berlin, den 13. Dezember 2007. - Das in den 60er Jahren errichtete Märkische Viertel ist mit mehr als 16.000 Wohnungen eine der eindruckvollsten Großwohnsiedlungen Deutschlands. Wohnungen und Haustechnik sind in die Jahre gekommen und entsprechen nicht mehr überall den Bedürfnissen der Bewohner. Die GESOBAU AG, in deren Eigentum sich der größte Teil der Gebäude befindet, befasst sich daher seit 2006 mit Planungen zur Sanierung ihrer Bestände. Um Benchmarks zu erhalten, wurde 2007 mit der Komplettsanierung des ersten Ensembles mit rund 400 Wohnungen im Eichhorster Weg begonnen.
In seiner heutigen Sitzung hat der Aufsichtsrat der GESOBAU AG den Beschluss gefasst, auch den Rest der Wohnungen anzugehen. In einem Zeitraum von zirka 8 Jahren sollen rund 13.000 Wohnungen komplett saniert werden. Ziel ist die Schaffung eines zeitgemäßen Wohnungsangebotes für unterschiedliche Zielgruppen breiter Schichten der Bevölkerung. Hierbei wird insbesondere auch die Ausweitung des Angebots für das Wohnen im Alter berücksichtigt, um ein selbstbestimmtes Leben bis ins hohe Alter zu ermöglichen.

Schwerpunkt energetische Sanierung

Ein wesentlicher Schwerpunkt der Maßnahmen liegt in der energetischen Sanierung. Alle Sanierungsmaßnahmen haben zum Ziel, den Neubaustandard nach der Energie-Einsparverordnung zu erreichen oder sogar um 30 bzw. 50 Prozent zu unterschreiten. "Wir erzielen damit eine deutliche Klimaschutzwirkung und die Mieterinnen und Mieter sparen Betriebskosten von monatlich mehr als 1 Euro /m²" so Jörg Franzen, Vorstand der GESOBAU AG. "Im Ergebnis wird die Bruttomiete für die sanierten Wohnungen nach Komplettsanierung durchschnittlich nur geringfügig über der Bruttomiete vor Sanierung liegen".

Die Modernisierung wird umfassend sein: Heizungsanlagen, Haustechnik und Elektrik werden auf den neuesten Stand gebracht, Bäder und Küchen modernisiert, die Häuser erhalten neue Fenster und rundum gedämmte Gebäudehüllen. Zur Einsparung von Energiekosten wird regenerative Energie erzeugt (Solarthermie). Darüber hinaus werden Eingangsbereiche heller und freundlicher gestaltet, Barrieren abgebaut und Flächen entsiegelt.

Im nächsten Jahr wird die Sanierung in weiteren rund 3.200 Wohnungen beginnen. Für die zeitliche Planung der Maßnahmen spielen u.a. die aktuellen Ausgangssituationen der Bestände eine Rolle. Die Mieterinnen und Mieter werden rechtzeitig vor Beginn über die Planungen informiert.

Um die Sanierungsmaßnahmen zu finanzieren wird die GESOBAU AG Teile ihrer Jahresüberschüsse der kommenden Jahre investieren, sowie zinsvergünstigte Darlehen aus dem KfW CO2-Gebäudesanierungsprogramm in Anspruch nehmen.

Die GESOBAU AG
Die GESOBAU AG ist eines von sechs städtischen Berliner Wohnungsunternehmen. Sie betreut heute mehr als 100.000 Mieterinnen und Mieter in über 40.000 Wohnungen in West und Ost und ist der größte Anbieter von Wohnungen im Norden der Hauptstadt. Die 60er-Jahre-Großsiedlung "Märkisches Viertel" in Reinickendorf ist die markanteste Einzelbestandsmarke des Wohnungsunternehmens. Zu den Beständen gehören aber auch Gründerzeithäuser im begehrten Pankow, Plattenbauten in Weißensee und Buch sowie Altbauten im Arbeiterbezirk Wedding.
 

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