Pressemitteilung

Die Expo Shanghai in Berlin

GESOBAU reiste mit Vertretern aus Politik und Wirtschaft virtuell zur Weltausstellung; Podiumsdiskussion zu Urbaniserungsprozessen

"Better City, Better Life" lautet das Motto der Weltausstellung 2010 in Shanghai. Das Märkische Viertel, Deutschlands größtes städtebauliches Modernisierungsprojekt, ist auf der Expo Shanghai in zwei Pavillons vertreten: als internationales Best-Practice-Beispiel im Deutschen Pavillon wie auch im zentralen chinesischen Themenpavillon "Urban Planet".

Die GESOBAU hat diese Präsenz Berlins in Shanghai am 15. September zum Anlass genommen, in den Räumen der derzeitigen Ausstellung "Berliner Einsichten – 20 Jahre Wohnen in der wiedervereinigten Hauptstadt" über Shanghai in Berlin zu berichten und gemeinsam über Urbanisierungsprozesse und die damit verbundenen Herausforderungen zu diskutieren. Der Einladung folgten rund 70 Gäste: Multiplikatoren aus Politik und Wirtschaft, Projektpartner, Dienstleister der GESOBAU und Mieter.

Berlins Umweltsenatorin Katrin Lompscher gehörte nach eröffnenden Worten durch GESOBAU-Vorstand Jörg Franzen der erste Redebeitrag der Veranstaltung. Sie lobte die GESOBAU für das vorbildliche Modernisierungsprojekt im Märkischen Viertel, von dem sie sich auf der Pressekonferenz zur Klimapartnerschaft mit Vattenfall am 14. Juli bereits selbst ein Bild machen konnte. "Was die GESOBAU im Märkischen Viertel macht, das ist klasse!", sagte Lompscher.

Bei der anschließenden Podiumsdiskussion mit Lutz Freitag (Präsident des GdW), Miranda Schreurs (Professorin für Umweltpolitik an der FU Berlin), Lutz Engelke (Triad Berlin) und Jörg Franzen thematisierten die Experten zukünftige städtebauliche Entwicklungen – auch außerhalb Deutschlands – die Weltausstellung in Shanghai, Umweltschutz und Nachhaltigkeit sowie das Modernisierungsprojekt im Märkischen Viertel.

Weil die Auseinandersetzung mit Themen wie Nachhaltigkeit und Umweltschutz aber kein Privileg von Experten sein darf, hat die GESOBAU 2009 mit der Greenwich-Oberschule aus dem Märkischen Viertel das Projekt "Einfälle, statt Abfälle!" gestartet. Seit diesem Jahr werden nun Jugendliche zu "Wertstoff-Scouts" ausbildet. Erste Ergebnisse des Projekts stellten fünf Schüler der 8. Klassen am Abend vor. Unter den strengen Augen der Scouts konnte sich jeder Gast an diesem Abend einmal selbst im Mülltrennen probieren – was sich mehrfach als äußerst knifflig herausstellte. Die Wertstoffscouts sollen durch das Projekt in Zukunft weitere Kinder und Jugendliche im nachhaltigen Umgang mit dem anfallenden Müll anleiten.

Dem Anlass der Veranstaltung folgend, wurde die virtuelle Reise nach Shanghai durch ein chinesisches Buffet abgerundet. So konnten sich alle Gäste an den Köstlichkeiten aus dem "Reich der Mitte" bedienen und den Abend gesellig ausklingen lassen.

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