Pressemitteilung

bausubsTANZ vom Nachhaltigkeitsrat ausgezeichnet

Der Rat für Nachhaltige Entwicklung (RNE) hat das Tanzprojekt bausubsTANZ mit elf weiteren herausragenden Projekten als einen Leuchtturm für eine Kultur der Nachhaltigkeit ausgezeichnet.

Berlin, den 18. November 2008. Die zwölf Projekte wurden aus rund 120 Beiträgen ausgewählt, die sich seit Anfang 2008 auf der Ideenplattform "Mission Sustainability" mit ihren Ideen und Aktionen präsentieren. Auf der Jahreskonferenz des Rates am 17. November im Berliner Congress Center stellten GESOBAU-Vorstand Jörg Franzen und Dr. Christiane Theobald, stellvertretende Intendantin des Staatsballetts Berlins, das Projekt und die Kooperation zwischen Wohnungswirtschaft und Ballett vor.

„Als Vermieter trägt die GESOBAU AG Verantwortung für die sozialen Belange in ihren Nachbarschaften", erklärt Jörg Franzen, wie es zu der auf den ersten Blick ungewöhnlichen Kooperation kam. „Die GESOBAU wirtschaftet zukunftsfähig, in dem sie bei allem Handeln wirtschaftliche, ökologische und soziale Gesichtspunkte berücksichtigt. Deswegen investieren wir auch in die Lebensbedingungen unserer Mieterinnen und Mieter. Das Projekt bausubsTANZ leistet einen nachhaltigen Beitrag nicht nur zur musischen Bildung, sondern auch zur Identifikation der Kinder und ihrer Eltern mit Schule und Wohnumfeld".

bausubsTANZ wurde von GESOBAU und Staatsballett Berlin initiiert und 2008 erstmals durchgeführt. Schülerinnen und Schüler aus vier Berliner Schulen entwickelten unter der tatkräftigen Anleitung dreier Tanzpädagoginnen des Staatsballetts über mehrere Monate hinweg eigene Schrittfolgen zur Musik "Carmen Suite" von Georges Bizet. In einem rauschenden Finale kamen diese dann im Saalbau Neukölln zur Aufführung. Die teilnehmenden Schulen liegen in Pankow, Weißensee, Wedding und im Märkischen Viertel und wurden ausgewählt, weil hier auch die Mieterkinder des Wohnungsunternehmens zur Schule gehen.

Im kommenden Jahr 2009 werden GESOBAU und Staatsballett Berlin bausubsTANZ fortführen und weiterentwickeln. Das Projekt soll nicht nur eine einmalige Angelegenheit sein, sondern die Wertschätzung für die nachwachsende Generation sowie deren spielerischen Umgang mit Musik und Bewegung für einen erweiterten Bildungszugang nutzen und fördern.

Der Rat für Nachhaltigkeit
Die Mitglieder des Rates entwickeln Beiträge für die Nachhaltigkeitsstrategie und -politik der Bundesregierung, benennen konkrete Handlungsfelder und Projekte und setzen sich dafür ein, dass Nachhaltigkeit zu einem wichtigen öffentlichen Anliegen wird. Nachhaltige Entwicklung heißt, Umweltgesichtspunkte gleichberechtigt mit sozialen und wirtschaftlichen Gesichtspunkten zu berücksichtigen.

Mission Sustainability ist ein Forum, das Ideen sammelt und präsentiert, die zeigen und kommunizieren, wie jeder Einzelne seinen Alltag für eine zukunftsfähige Welt umgestalten kann. 2008 wurde das Ideenforum mit Schwerpunkt auf den Bereichen Bildung, Kunst und Kultur durchgeführt. Mission Sustainability ist ein Beitrag zur UN-Dekade "Bildung für nachhaltige Entwicklung". Eine Übersicht über die vom Rat für Nachhaltige Entwicklung präsentierten Leuchtturmprojekte findet sich auf der Webseite www.mission-sustainability.org.

Die GESOBAU AG
Die GESOBAU AG ist eines von sechs städtischen Berliner Wohnungsunternehmen. Sie betreut mehr als 100.000 Mieterinnen und Mieter in über 40.000 Wohnungen in West und Ost und ist der größte Anbieter von Wohnungen im Norden der Hauptstadt. Die 60er-Jahre-Großsiedlung "Märkisches Viertel" in Reinickendorf ist die markanteste Einzelbestandsmarke des Wohnungsunternehmens. Zu den Beständen gehören aber auch Gründerzeithäuser im begehrten Pankow, Plattenbauten in Weißensee und Buch sowie Altbauten im ehemaligen "Arbeiterbezirk" Wedding.
 

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