Rund 170 neue Wohnungen für Pankow

Kavalierstraße: Rund 170 neue Wohnungen für Pankow

Berlin braucht Wohnungen: Die GESOBAU prüft derzeit sämtliche Bestandsflächen auf Entwicklungspotenziale für Neubau, Nachverdichtung und Erweiterungen, um die Vorgaben des Berliner Senats aus der Kooperationsvereinbarung „Leistbare Mieten, Wohnungsneubau und soziale Wohnraumversorgung“ zu erfüllen. Dazu wird die GESOBAU als kommunale Wohnungsbaugesellschaft selbstverständlich ihren Beitrag leisten. Der Bezirk Pankow benötigt dringend bezahlbaren Wohnraum, insbesondere die sehr großzügigen, aber häufig wenig genutzten Freiflächen der 50er Jahre-Siedlungen bieten sich für Nachverdichtung an.

Im Bereich der Innenhöfe zwischen Ossietzkystraße/ Am Schloßpark und der Kavalierstraße plant die GESOBAU daher eine Innenhofbebauung, um im Bezirk Pankow dringend benötigten, bezahlbaren Wohnraum zur Verfügung stellen zu können.

50% der neu geschaffenen Wohnungen im Bereich Kavalierstraße werden zu Mieten von 6,50 €/m² an Haushalte mit WBS vermietet werden. Die anderen 50% der Wohnungen werden zu Mieten von durchschnittlich unter 10,00 €/m² vermietet. Die GESOBAU wirkt somit mit jeder geschaffenen Wohnung preisdämpfend.

Anwohnerdialogveranstaltung – 28. März 2019

Für das geplante Bauvorhaben hat die GESOBAU am 28. März 2019 zu einer Anwohnerdialogveranstaltung im Innenhof zwischen Ossietzkystraße/ Am Schloßpark und der Kavalierstraße die unmittelbar von der zukünftigen Bebauung betroffenen Anwohner*innen mit einer Postwurfsendung eingeladen. Es gibt zwei Bereiche, den nördlichen und südlichen Innenhof. Für beide Innenhöfe gibt es je drei Bebauungsvarianten. Diese Varianten wurden den direkt betroffenen Anwohner*innen vorgestellt und die Vor- und Nachteile diskutiert. An der Veranstaltung haben auch die zuständigen Planer*innen und Vertreter*innen des Bezirksamtes teilgenommen. Die Erfahrung vergangener Partizipationsveranstaltungen hat gezeigt, dass erst mit entsprechender Präsentation und fachgerechter Erklärung der Entwürfe eine vollständige Bewertung möglich ist.

Download der Bebauungsentwürfe

Ursprünglich sollten bei der Anwohnerdialogveranstaltung eine Variantenabstimmung sowie eine Diskussion in kleinen Gruppen an verschiedenen Themenwänden stattfinden. Aufgrund der Vielzahl an Teilnehmenden und der Fülle an Fragen und Hinweisen der Besucher*innen wurde der geplante Veranstaltungsablauf kurzfristig geändert. Die vorgesehene Abstimmung wurde nicht durchgeführt und sollte bei der nächsten Veranstaltung stattfinden.

Anwohnerdialogveranstaltung – 07. Mai 2019

Für einen Folgetermin am 07.05.2019 wurden die direkten Anwohner*innen erneut zu einer Dialogveranstaltung eingeladen. Dem Einladungsschreiben beigefügt waren die Entwurfsvarianten. Die Anwohnenden sollten die Möglichkeit erhalten, sich detailliert über die Vor- und Nachteile der einzelnen Varianten zu informieren und zwischen den drei Varianten für eine zu entscheiden, mit welcher die GESOBAU im Nachgang mit der Planung beginnt. Die Abstimmung über die Varianten war bis 10.05.2019 möglich.

Diese Bebauungsentwürfe standen bis zum 10. Mai 2019 zur Abstimmung:

Ergebnis der Anwohnerbeteiligung

Nach Auswertung der Abstimmungsergebnisse über die Bebauungsvarianten ist folgende Auswahl unter öffentlicher Beteiligung getroffen worden:

Für den nördlichen Innenhof wurde der zweite Entwurf (Variante Nord 02), für den südlichen der erste Entwurf (Variante Süd 01) mit der höchsten Anzahl an Stimmen gewählt. Die gewählten Bebauungsvarianten sind mit dem Stadtplanungsamt vorabgestimmt, rechtmäßig und nach §34 BauGB genehmigungsfähig.

Anregungen und Hinweise, die die GESOBAU im direkten Dialog erhalten hat, werden nach Möglichkeit im Planungsprozess berücksichtigt; so werden beispielsweise die Bereitstellung von Stellplätzen für Carsharing-Unternehmen und neuen Standorten für Müllplatzflächen oder die Realisierung von Staffelgeschossen anstelle von Vollgeschossen in den obersten Etagen geprüft.

 

Wie geht es weiter im Partizipationsverfahren?

Die direkten Anwohner*innen wurden über die Ergebnisse der Entwurfsplanung informiert und zu einem detaillierten Austausch über die Freianlagen eingeladen.

Die GESOBAU bedankt sich herzlich bei allen Teilnehmenden des bisherigen Partizipationsprozesses und bedauert ausdrücklich, dass das Angebot zum Austausch in einem geringeren Umfang angenommen worden ist, als es sich die landeseigene Wohnungsbaugesellschaft gewünscht hat. Anwohner*innen, die sich bisher an dem Partizipationsverfahren nicht beteiligt sind aufgefordert, das erneute Angebot zur Mitgestaltung zu nutzen.

Die GESOBAU erhofft sich weiterhin einen konstruktiven Dialog mit den direkten Anwohner*innen.

 

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