Hinweise für Mieterinnen und Mieter zum Thema Trickbetrug

Vorsicht vor krummen Geschäften

Ist Ihnen das auch schon einmal passiert? Eine fremde Firma klingelt unangemeldet an Ihrer Wohnungstür und möchte hinein, um einen angeblichen Schaden zu beheben, von dem Sie jedoch gar nichts wissen? Oder jemand gibt sich als Mobilfunkvertreter im Auftrag der GESOBAU aus und braucht persönliche Daten von Ihnen für einen neuen Telefonvertrag? Auch Vertreter, die vermeintlich teure Gegenstände zum einmaligen Sonderpreis zum Verkauf anbieten, versuchen häufig Mieterinnen und Mieter zu täuschen.

Wie kann man erkennen, ob der fremde Besucher ein Betrüger ist? Wie kann man sich schützen?

Grundsätzlich gilt: Wir informieren unsere Mieterinnen und Mieter immer vorher über anstehende Arbeiten in Wohnungen oder andere Besuche, so dass bei unangekündigten Fremden an der Haustür Vorsicht geboten ist.

Steht doch mal ein Fremder unangekündigt vor Ihrer Tür, sollten Sie unbedingt folgende Hinweise beachten.

Das sollten Sie beachten

  • Schauen Sie sich Besucher vor dem Öffnen der Tür durch den Türspion oder durchs Fenster genau an.
  • Öffnen Sie die Tür nur bei vorgelegtem Sperrriegel.
  • Lassen Sie keine Fremden in Ihre Wohnung. Bestellen Sie Unbekannte zu einem späteren Zeitpunkt wieder, wenn eine Vertrauensperson anwesend ist.
  • Wehren Sie sich energisch gegen zudringliche Besucher, sprechen Sie sie laut an oder rufen Sie um Hilfe.
  • Verlangen Sie von Amtspersonen grundsätzlich den Dienstausweis und prüfen Sie ihn sorgfältig auf Druck, Foto und Stempel.
  • Rufen Sie im Zweifel vor dem Einlass die entsprechende Behörde oder Firma an. Suchen Sie deren Telefonnummer selbst heraus.
  • Lassen Sie nur Handwerker in Ihre Wohnung, die Sie selbst bestellt haben oder die von der GESOBAU angekündigt worden sind.
  • Unterschreiben Sie nichts unter Zeitdruck und lassen Sie sich weder beeindrucken noch verwirren.
  • Lesen Sie Vertragsbedingungen gründlich durch und lassen Sie sie sich bei Bedarf erklären.
  • Leisten Sie keine Unterschriften für angebliche Geschenke oder Besuchsbestätigungen.
  • Nehmen Sie für Nachbarn nichts ohne deren ausdrückliche Ankündigung entgegen, zum Beispiel Nachnahmesendungen oder Lieferungen gegen Zahlung.
  • Treffen Sie mit Nachbarn, die tagsüber zu Hause sind, die Vereinbarung, sich bei unbekannten Besuchern an der Wohnungstür gegenseitig Beistand zu leisten.

Sprechen Sie uns an, falls Sie Gefahrenquellen am oder im Haus entdecken! Erster Ansprechpartner dafür ist Ihr Objektbetreuer, der vor Ort für Sauberkeit, Ordnung und Sicherheit verantwortlich ist.

Informieren Sie die Polizei, sobald Sie eine Gefahr für sich oder Ihre Mitbewohner vermuten! Wenden Sie sich dazu an Ihren Präventionsbetreuer der Berliner Polizei! Er ist in Ihrem Kiez Ihr Ansprechpartner für alle Fragen rund um die öffentliche Sicherheit.

Name und Telefonnummer Ihres Präventionsbetreuers erfahren Sie bei Ihrer Polizeidienststelle, beim Bürgertelefon der Berliner Polizei unter 030.46 64 46 64 und auf der Internetseite der Berliner Polizei www.berlin.de/polizei.