Mülltrennung und Müllvermeidung bei der GESOBAU

Ab in die Tonnen!

Einen weiteren Ansatzpunkt zum Reduzieren von Nebenkosten bietet Ihr Hausmüll. Zwei Grundsätze greifen hier ineinander: Müll vermeiden und Müll trennen.

Die GESOBAU hat dafür in allen Häusern die dafür nötigen bunten Mülltonnen zur Verfügung gestellt und entsprechende Müllplätze oder Müllräume eingerichtet. In einigen wenigen Häusern gibt es noch Müllschlucker, die eine Mülltrennung erschweren. Im Zuge der Nachhaltigkeitsstrategie der GESOBAU haben wir aber vor Jahren begonnen, Müllschlucker zu schließen. Diesen Weg beschreiten wir weiter. Danach stehen auch den Mietern in diesen Häusern getrennte Tonnen für viele Müllarten zur Verfügung.

Schadstoffe

Es gibt einige Abfälle, die in keine Tonne gehören – und natürlich erst recht nicht in den Ausguss oder ins WC! Der Grund: Sie enthalten Stoffe, die die Umwelt gefährden.

Dazu gehören:

  • Medikamente,
  • Kleber bzw. noch flüssige Reste von Lack und Farbe,
  • Altöl,
  • Energiesparlampen und Leuchtstoffröhren,
  • Batterien und Akkus

Selbst modernste Klärwerke können zum Beispiel viele der in Medikamenten enthaltenen Wirkstoffe nicht entfernen. Sie gelangen so in Flüsse und Seen, ins Grundwasser und am Ende dieses Kreislaufs ins Trinkwasser! Lösungsmittel und Chemikalien dagegen verunreinigen nicht nur unser Wasser. Sie können in der Kanalisation auch explosive Gase bilden.

Schadstoffe richtig zu entsorgen, ist nicht so schwer. Vieles können Sie dort zurückgeben, wo Sie es gekauft haben: In vielen Läden und Elektronikmärkten gibt es zum Beispiel Rücknahmeboxen für Batterien. Jede Apotheke nimmt abgelaufene Medikamente zurück. Energiesparlampen können Sie in allen Kauflandfilialen, in den Filialen einiger Baumarkt- und Drogerieketten, aber auch auf allen Recyclinghöfen der BSR loswerden.

Auf www.lightcycle.de brauchen Sie nur Ihre Postleitzahl einzugeben, um sich alle Entsorgungsstellen in der Nähe anzeigen zu lassen.

Müll vermeiden

Sparen fängt beim Einkauf an – auch beim Müll. Sie können überflüssige Umverpackungen gleich im Geschäft lassen. Sie können Getränken in Mehrwegflaschen den Vorzug geben. Sie können Nachfüllpackungen verwenden, Obst und Gemüse unverpackt kaufen und zum Einkauf einen Stoffbeutel mitnehmen, statt Plastiktaschen zu nutzen. Jeder dieser Schritte hilft, Müll zu vermeiden. Zum Vorteil der Umwelt – und Ihres Geldbeutels.

Müll trennen

Richtig sortieren spart. Ziel ist es, den Anteil, der in die graue Tonne wandert, immer weiter zu reduzieren.

Denn Müll trennen hilft, wertvolle Rohstoffe für eine erneute Nutzung bereitzustellen.

Das kommt Umwelt und Wirtschaft zugute und wird durch geringere Gebühren belohnt. Die Entsorgung der gelben Tonne ist ohnehin kostenlos, denn sie wird über das Duale System finanziert.

Zum richtigen Sortieren gehört auch, dass man den Müll so platzsparend wie möglich unterbringt: Kartons sollten Sie zerlegen, Getränkekartons öffnen und flachdrücken und Papier falten statt zerknüllen. Das gebietet nicht nur die Rücksicht auf Ihre Nachbarn, die ihren Müll auch unterbringen wollen. Es ist auch billiger, weil so die Tonnen seltener geleert werden müssen.