So bleibt's gemütlich

Energetisch modernisierte Häuser mit wärmedämmenden Fenstern und einer zeitgemäßen Heizungsanlage senken den heimischen Energieverbrauch und sparen auch richtig Geld. Mit diesen vier Tipps bleibt Ihr Zuhause schön warm.

Heizen Sie alle Räume ausreichend und möglichst gleichmäßig, selbst unbenutzte Zimmer. Stellen Sie die Heizung während der Heizperiode nie ganz ab, auch nicht, wenn Sie im Urlaub sind. Die Wohnung wird sonst kalt und feucht und lässt sich nur mit gesteigerter Heizenergie wieder durchwärmen. Sind Sie mal länger weg, stellen Sie Ihre Thermostate am besten auf Stufe 2. Ähnliches gilt, wenn Sie tagsüber bei der Arbeit sind: Das extreme Auf und Ab von Auskühlen und Einheizen frisst viel mehr Energie, als die Wohnung mit Augenmaß zu temperieren.

Schließen Sie die Türen zu weniger beheizten Räumen. So vermeiden Sie, dass Wärme verloren geht. Stellen Sie die Thermostate für jeden Raum auf die individuelle Wohlfühlwärme: Im Bad darf es auch mal mollig warm sein (24 °C). In Wohnräumen liegt die ideale Temperatur bei 20 bis 21 °C. In der Küche heizen Herd und Kühlschrank mit, im Schlafzimmer reichen 16 bis 17 °C für einen behaglichen Schlaf.

Verkleidungen, lange Vorhänge oder vor die Heizkörper gestellte Möbel verhindern, dass die Luft zirkuliert. Das führt zu Wärmestau und treibt ihre Heizkosten nach oben.

Überall in Ihrer Wohnung verdunstet Wasser – besonders viel beim Kochen, Duschen, Baden und Waschen. Aber auch Grünpflanzen, Aquarien und nicht zuletzt wir Menschen geben Feuchtigkeit an die Luft ab. Ein Vier-Personen-Haushalt kann so die Raumluft täglich mit rund zwölf Liter Wasser anreichern. Eine Person gibt im Laufe einer Nacht durch Schwitzen und Atmen bis zu einem halben Liter Flüssigkeit an die Raumluft ab. Dieses Wasser muss raus aus der Wohnung. Im Winter sollte die Luftfeuchtigkeit nicht mehr als 50 Prozent betragen, um gegen Schimmel vorzubeugen. Auch die von Allergikern gefürchteten Hausstaubmilben gedeihen erst bei höherer Luftfeuchtigkeit richtig gut. Eine zu geringe Luftfeuchtigkeit ist jedoch nicht zu empfehlen: Sehr trockene Luft reizt die Schleimhäute und Atemwege und kann zu Kopfschmerzen führen.