Fragen und Antworten zum Thema Haustierhaltung bei der GESOBAU

Tierisch gut gelaunt

Frauchen, Herrchen, Tier und Nachbar in einträchtigem Miteinander? Dazu braucht es Rücksichtnahme auf der einen, Verständnis auf der anderen Seite. Anstelle von Verschmutzung und Ruhestörung wünschen sich alle ein friedliches, sicheres Zusammenleben. Wo Mensch und Tier so eng beieinander leben, ist das Verantwortungsbewusstsein des Tierhalters besonders gefordert. Die Anschaffung eines Haustiers sollte deshalb gut überlegt sein. Fragen Sie sich deshalb, bevor Sie an ein Tier als neues Familienmitglied denken:

  • Kann ich ihm ein artgerechtes Leben ermöglichen?
  • Habe ich genügend Zeit und kann ich das Geld für Futter und Pflege, für eventuell notwendige Steuern (Hund!), für Impfungen und Tierarztbesuche aufbringen?
  • Wie steht es mit den Nachbarn? Werden sie durch das Tier eventuell belästigt oder gestört?

Auf den Hund gekommen?

Das Wichtigste zuerst: Bevor Sie sich einen Hund nach Hause holen, bedarf es der Zustimmung der GESOBAU. Das ist im Mietvertrag so festgelegt. Bitte wenden Sie sich für die Genehmigung an Ihre/n Kundenbetreuer/in.

Entsorgung des Hundekots

Eigentlich selbstverständlich: Hundekot muss vom Hundehalter beseitigt werden. Das gilt nicht nur in Anlagen und auf Grundstücken der GESOBAU. Nehmen Sie einfach eine Plastiktüte oder ein Dog-Bag mit. Noch einfacher: Die GESOBAU hat in einigen Wohnanlagen speziell gekennzeichnete Hundetoiletten eingerichtet, die regelmäßig gereinigt werden. Versuchen Sie, Ihren Hund daran zu gewöhnen.

Bellen ist normal

Hunde bellen – zur Begrüßung geliebter Personen, zur Verteidigung ihres Reviers oder um auf sich aufmerksam zu machen. Es gibt natürlich auch Hunde, die schlecht erzogen oder vernachlässigt und einsam sind und deshalb den ganzen Tag kläffen. Für Nachbarn bedeutet das mehr als nur eine Geduldsprobe. Nehmen Sie Rücksicht aufeinander – in einem persönlichen Gespräch lässt sich Vieles klären.

Wussten Sie schon?

Hundesteuer

Wenn Sie einen Hund bei sich aufnehmen, müssen Sie ihn innerhalb von vier Wochen beim Finanzamt melden. Dort bekommen Sie eine Steuermarke, die außerhalb der Wohnung immer am Halsband zu tragen ist.

Haftpflichtversicherung

Damit Schäden, die Ihr Hund bei Personen oder Sachen anrichtet, ersetzt werden können, müssen Sie als Halter eine Hunde-Haftpflichtversicherung mit einer Mindestdeckungssumme von einer Million Euro abschließen.
 

Gefährliche Hunde

Hunde, bei denen von einer über das natürliche Maß hinausgehenden Kampfbereitschaft und Angriffslust auszugehen ist, gelten als gefährliche Hunde. Solch ein Hund muss zum Wesenstest. Eine Liste von Sachverständigen, die solche Tests vornehmen, erhalten Sie beim Veterinär- und Lebensmittelaufsichtsamt.

Hundeverbot

Ein generelles Mitnahmeverbot für Hunde gilt an bestimmten Orten wie Spielplätzen, Liegewiesen, Schwimmbädern oder öffentlichen Badestellen.

Chippflicht

Hunde sind mit einem Chip gemäß ISO-Norm fälschungssicher zu kennzeichnen. Außerdem müssen Hunde den Namen und die Anschrift des Halters am Halsband tragen.
 

Leinenpflicht

Ein genereller Leinenzwang im Stadtgebiet besteht nicht. Hunde sind aber in öffentlich gekennzeichneten Grün- und Erholungsanlagen an der Leine zu führen. Darüber hinaus besteht unter anderem in Treppenhäusern und auf den Zuwegen von Wohnhäusern Leinenpflicht.

Maulkorbzwang

Als gefährlich eingestufte Hunde unterliegen dem Maulkorbzwang. Dieser gilt in Berlin ausnahmslos überall außerhalb der Wohnung. In den Häusern und Wohnanlagen der GESOBAU besteht darüber hinaus auch für Hunde ab einer Schulterhöhe von 50 cm Maulkorbzwang.
 

Katzen, Kleintiere und Exoten

Die Haltung von Katzen und Kleintieren wie Meerschweinchen, Goldhamstern, Streifenhörnchen, Hausmäusen, Hauskaninchen, Kanarienvögeln, Schildkröten oder Zierfischen ist für Mieter der GESOBAU ohne Genehmigung erlaubt. Für Hunde, Papageien und Exoten jeder Art bedarf es einer solchen Genehmigung.

Haltung

Die Tiere sind so zu halten, dass weder das Eigentum der GESOBAU beschädigt wird noch Dritte durch Lärm, Geruch und Verschmutzung belästigt werden. Verunreinigungen in der Umgebung müssen von den Besitzern unaufgefordert beseitigt werden.

Wohin mit dem Streu?

Wenn Sie Katzen- oder Kleintierstreu entsorgen – bitte immer in den Hausmüll, grundsätzlich nicht in die Toilette!