Zur Navigation springen Zur Suche springen Zum Inhalt springen Zum Fußbereich springen

Unsere vier Handlungsfelder nachhaltiger Entwicklung

Um unser Leitbild mit Leben zu füllen, setzen wir auf ein systematisches Nachhaltigkeits­management: Unsere Nachhaltigkeits­aktivitäten richten wir konsequent an den von uns festgelegten vier Handlungsfeldern nachhaltiger Entwicklung aus und verfolgen ein umfangreiches Nachhaltigkeits­programm mit überprüfbaren Zielen und konkreten Maßnahmen.

Als kommunales Wohnungsunternehmen ist die GESOBAU dem verantwortungsvollen Wirtschaften und der nachhaltigen Zukunftsgestaltung verpflichtet. Dabei haben wir die Auswirkungen unseres unternehmerischen Handelns im Blick und wollen so wirtschaften, dass es allen gut geht – dem Unternehmen und seinen Mitarbeiter*innen ebenso wie der Umwelt, der Gesellschaft und heutigen wie zukünftigen Generationen – vor Ort und weltweit.

Unsere Mitarbeiter*innen sind für unseren Unternehmenserfolg von großer Bedeutung. Unsere Wertschätzung zeigen wir ihnen im täglichen Handeln ebenso wie durch strategische Maßnahmen durch ein umfassendes Gesundheitsmanagement, Fort- und Weiterbildungsangebote, Transparenz und Mitbestimmung sowie einen modernen Arbeitsplatz. Die Arbeitswelt wird immer mobiler, kommunikativer und digitaler. Hierauf suchen wir fortlaufend nach Antworten – mit Mut, Maß, Kreativität und Innovationen.

Die GESOBAU plant ihren Wohnungsbestand bis 2026 von derzeit rund 44.000 auf 52.000 Wohnungen zu erhöhen. Dadurch leisten wir einen aktiven Beitrag, die steigende Nachfrage nach bezahlbarem Wohnraum in Berlin langfristig und für unterschiedliche Wohnbedürfnisse der Bevölkerung zu bedienen. Dabei werden Wohnungsangebote für besondere Bedarfsgruppen in die Wohnraumentwicklung integriert und umgesetzt.

Gleichzeitig nehmen wir den Klimaschutz aktiv in den Fokus. Bis 2020 haben wir die Klimaschutzvereinbarung mit dem Land Berlin erfolgreich umgesetzt, indem wir die durchschnittlichen CO2-Emissionen von jährlich 2,69 Tonnen pro Wohnung im Jahr 2010 auf jährlich unter 1,38 Tonnen pro Wohnung im Jahr 2020 gesenkt haben. Energieeffizientes Bauen und energetische Modernisierungen waren dabei die zielführenden Maßnahmen. Sie wurden unter Berücksichtigung von Sozialverträglichkeit und Wirtschaftlichkeit umgesetzt.

Um den Klimaschutz auch nach 2020 weiter grundlegend im Kerngeschäft voranzutreiben, entwickeln wir aktuell eine Klimaschutzstrategie für einen klimaneutralen Gebäudebestand bis 2050.

Die nachhaltige Quartiersentwicklung in den eigenen Beständen zählt zu den Kernelementen der Nachhaltigkeitsbestrebungen der GESOBAU. Denn: In den Quartieren findet das alltägliche Leben unserer Mieter*innen statt, hier sind sie zuhause. Wir engagieren uns daher bereits seit Jahren für Bildung, Begegnungen und ein Miteinander der Generationen und Kulturen in den Quartieren ebenso wie für nachhaltige Mobilität und Energieversorgung. Diesen Einsatz wollen wir kontinuierlich stärken und in unseren Quartieren ein gutes Leben im Einklang mit der Umwelt, Mitwelt und Nachwelt fördern. Die Gesamtentwicklung der Stadt Berlin beziehen wir stets in unsere Überlegungen ein. Urbanes Wachstum und Nachverdichtung fordern mehr denn je den Blick auf Biodiversität, Klimawandelanpassung und Lebensqualität. Diese Situation stellt die Entwicklung lebenswerter Quartiere damit vor besondere Herausforderungen.

Die Ziele für eine nachhaltige Entwicklung erreichen wir nur im gemeinsamen Wirken – in Kooperationen und im aktiven Dialog mit den Stakeholder*innen. Dialoge sind daher ein integraler Bestandteil unserer Unternehmensphilosophie. Vielfältige Perspektiven bereichern Prozesse und Entwicklungen, indem unterschiedliches Wissen und Erfahrungen zusammengetragen werden. So kann Bestehendes reflektiert werden und Neues daraus entstehen. In Kooperationen können Kräfte gebündelt und gemeinsam an einem Strang gezogen werden.

Mit der Entwicklung der Leitlinien für Partizipation im Wohnungsbau und der Leitlinien für Mieter*innenbeiräte sind zwei verbindliche Vereinbarungen als Richtschnur für Partizipation entstanden. Mit Überzeugung machen wir uns für mehr Beteiligung in Bau- und Entwicklungsprozessen stark und streben an, Beteiligungsprozesse auch in den kommenden Jahren konsequent durchzuführen.