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Kleine Kurse an der Berufsakademie

Erfahrungsbericht von Dana Madeleine Kopczak, BA-Studentin im 3. Studienjahr

Guten Tag, mein Name ist Dana Madeleine Kopczak und ich habe im Oktober 2018 das duale Studium bei der GESOBAU AG in Berlin begonnen.

Nach der feierlichen Immatrikulation im Gewandhaus Leipzig am 28. September 2018 schloss sich für mich sofort die erste Theoriephase in Leipzig an. Der eine oder andere fragt sich vielleicht, was gibt es für Unterschiede zwischen der Berufsakademie und einer Universität? Das lässt sich klar definieren: Während man in der Uni in großen Hörsälen sitzt und kaum die Chance hat, Fragen zu stellen, arbeitet man in der Berufsakademie in kleinerer Kursstärke. So hat man als Student nicht nur die Möglichkeit den Unterricht zu verfolgen, sondern auch aktiv mitzuarbeiten und die Thematik noch viel besser zu verstehen.

Der Standort der Berufsakademie befindet sich am Stadtrand von Leipzig, ruhige Lernatmosphäre garantiert. Die meisten der BA-Studenten haben sich im naheliegenden Grünau einquartiert. Hier gibt es ein Studentenwohnheim, eine Schwimmhalle, ein Kino, gute Verbindungen mit der Tram ins Zentrum (ca. 30 min.) und viele Einkaufsmöglichkeiten. Auch ein See ist nicht weit entfernt. Ich habe mich für eine kleine, gemütliche Wohnung entschieden. Die Berufsakademie ist für uns fußläufig innerhalb von knapp 20 Minuten zu erreichen.

Momentan befinde ich mich im 3. Semester. Mein Uni-Alltag gestaltet sich meistens sehr ähnlich. Um 8 Uhr morgens beginnt die erste Vorlesung. Oft sitzen wir dann bis abends in der Berufsakademie. Es ist nicht unüblich, dass die letzte Vorlesung erst um 19 Uhr endet. Dennoch bleibt auch Zeit, um Sport zu machen, sich mit Freunden zum Essen zu verabreden und sich auf den nächsten Tag vorzubereiten. Alle drei Monate steht eine Prüfungsphase an. Das Positive an den eng getakteten Phasen ist, dass meist nur 3 bis 4 Prüfungen geschrieben werden. Diese müssen wir dann zwar innerhalb einer Woche absolvieren, aber danach kann man erst einmal wieder aufatmen.
Ich muss gestehen, ich hätte mir das Studium entspannter vorgestellt. Betrachtet man allerdings den Fakt, dass wir beim dualen Studium den theoretischen Input in 3 Monaten vermittelt bekommen, wofür Direktstudenten 6 Monate Zeit haben, wird einem schnell klar, dass das nicht einfach sein kann. Aber: Die restliche Zeit sind wir ganz nah an der Praxis. Der größte Vorteil am dualen Studium ist die Praxiserfahrung! In der GESOBAU AG war ich bereits in einigen Abteilungen eingesetzt, u.a. im Kundencenter, bei der Bereichsassistenz oder auch im Rechnungswesen. Und es erwarten mich noch viele spannende Bereiche, wie das Portfoliomanagement, das Finanzcontrolling, die Finanzierung oder auch die Technik. Gerade im praktischen Teil des Studiums sammelt man nicht nur nützliche Erfahrungen fürs spätere Berufsleben, man verarbeitet die Theorie auch viel besser.

Ein großer Stressfaktor – die finanzielle Unsicherheit – fällt für uns duale Studenten weg. Denn man bekommt ein festes monatliches Gehalt. Ein Werbespruch der BA bringt es auf den Punkt: „Wenn andere Mutti noch auf der Tasche liegen, lädst du sie schon zum Brunch ein.“ Zudem stellt die GESOBAU sicher, dass man sich nie hilflos
fühlt. Mir wurden schon vor Studienbeginn eine Patin – eine Studentin aus einem höheren Semester – und ein Mentor, eine GESOBAU-Führungskraft – an die Seite gestellt. So hat man für jeder Frage den passenden Ansprechpartner.

Bald habe ich die Hälfte meines Studiums absolviert und trotz der Herausforderungen und Schwierigkeiten stecke ich noch voller Energie, Tatendrang und Freude auf das restliche Studium. Niemand hat gesagt, dass das duale Studium bei der GESOBAU AG leicht wird, aber ich sage mit voller Überzeugung es macht Spaß und lohnt sich!

Herbst 2019