Mit ihrem Wohnungsbestand von insgesamt mehr als 300.000 Wohnungen, 3.404 direkt beschäftigten Mitarbeitenden (Vollzeitäquivalente) und Gesamtausgaben von rund 1,7 Milliarden Euro (2016) sind die sechs Landeseigenen ein bedeutender Wirtschaftsfaktor für das Land Berlin und die Region Berlin-Brandenburg.

Untersuchungsgrundlage für den Wertschöpfungsbericht bildeten die Ausgaben der Landeseigenen im Geschäftsjahr 2016. Der größte Teil der Ausgaben floss in Güter und Dienstleistungen einschließlich Investitionen (1.197 Mio. EUR). Darin enthalten sind Investitionen wie Neubau und Bestand (705 Mio. EUR) und sonstige Güter und Dienstleistungen (492 Mio. EUR). Zusätzlich entstand 2016 eine direkte Wertschöpfung durch Abgaben, Zinsen und Steuern in Höhe von rund 490 Mio. EUR, aus der wiederum Nachfrage entstand.

Im Untersuchungsfokus der Studie standen folgende Kernfragen: Welche Leistungen beziehen die Unternehmen aus der Region? Welche Wirtschaftszweige werden hierdurch gestärkt? Welcher Anteil der Ausgaben bleibt in der jeweiligen Region? Welche weitere Wertschöpfung wird ausgelöst? Welche regionalen oder bundesweiten Wertschöpfungs- und Beschäftigungseffekte entstehen durch die Landeseigenen? Wie viel Wertschöpfung wird in den Regionen gehalten und wie viele Arbeitsplätze werden gesichert?

Die sechs Landeseigenen stärken das Land Berlin, da fast 60 Prozent der Ausgaben für Güter und Dienstleistungen einschließlich Investitionen auf Bauleistungen entfallen, die sie zu 75 Prozent von Unternehmen aus Berlin beziehen. Wertschöpfend wirken sich auch die Nettolöhne und -gehälter der 3.404 vollzeitäquivalenten Mitarbeitenden auf die Region Berlin-Brandenburg aus (97 Mio. EUR). Von jedem Euro, den die sechs Landeseigenen ausgeben, bleiben 84 Cent in Berlin-Brandenburg (einschließlich Berlin) bzw. 75 Cent sogar direkt in Berlin.

Das Ausgabevolumen von rund 1,7 Milliarden Euro (2016) löst bundesweit eine Wertschöpfung von 2,1 Milliarden Euro aus, wovon 1,2 Milliarden Euro auf Berlin und 1,4 Milliarden Euro auf die Region Berlin-Brandenburg (einschließlich Berlin) entfallen.
Beachtlich sind die indirekten und induzierten Beschäftigungseffekte der Landeseigenen: Ausgehend von einer direkten Beschäftigung von 3.404 Mitarbeitenden (Vollzeitäquivalente) 2016 werden bundesweit 30.316 Arbeitsplätze ausgelöst, hiervon 17.073 in Berlin und 19.280 in Berlin-Brandenburg (einschließlich Berlin). Bei Betrachtung der regionalen Multiplikationen zieht jeder Beschäftigte bei den sechs landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften vier weitere Arbeitsplätze in Berlin nach sich; bei Betrachtung der regionalen Beschäftigungseffekte sichern die sechs Landeseigenen jeden 83. Arbeitsplatz (bei sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung) in Berlin.

Dr. Matthias Kollatz, Senator für Finanzen in Berlin: „Die landeseigenen Wohnungsbauunternehmen sind auch wirtschaftlich wichtige Partner für das Land Berlin. Die Studie zeigt, dass sie das nicht nur dem Namen nach sind, sondern, dass ihre Ausgaben auch mehrheitlich in der Region verbleiben. Mit ihren Investitionen in Wohnungsbestände, Neubauprojekte und Aufträge an lokale Unternehmen sorgen die landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften für eine lebendige Wirtschaft in Berlin und Brandenburg. Hinzu kommen die Gehälter für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie für Dienstleister, aber auch Steuerzahlungen und Abgaben in die kommunalen Kassen.“

Jörg Franzen, Vorstandsvorsitzender der GESOBAU: „Der Wertschöpfungsbericht 2018 bezeichnet zu Recht die von den sechs landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften ausgelösten Wertschöpfungseffekte als starke Kettenreaktion. 84 Prozent unserer Gesamtausgaben kommen der Region Berlin-Brandenburg (einschließlich Berlin) zugute; 75 Prozent verbleiben direkt in Berlin. Wir bauen also nicht nur bezahlbaren Wohnraum für breite Schichten der Berliner Bevölkerung, sondern schaffen und sichern in großem Umfang Arbeitsplätze sowie Wertschöpfung in Berlin und Brandenburg.“

Dr. Karin Janssen, Bereichsleiterin Regionalwirtschaft des ISP Eduard Pestel Institut für Systemforschung: „Unsere Studie zeigt besonders eindrucksvoll, was regional verwurzelte Wohnungsbauunternehmen für die Wirtschaft vor Ort leisten. Die sechs Landeseigenen sind durch ihre regionale Wertschöpfung ein  wichtiger Impulsgeber für die Regionen.“

Zum Pestel Institut:
Das Pestel Institut forscht seit 1975 in den Bereichen Regionalwirtschaft, Demographie, Wohnungsmärkte und Kommunalentwicklung. Mit einer bewährten Methodik hat das private Institut die von den landeseigenen Berliner Wohnungsbauunternehmen ausgelöste Wertschöpfung und die Arbeitsmarkteffekte für die Region berechnet und so die Wertschöpfungskette transparent gemacht. Untersuchungsgrundlage des Wertschöpfungsberichts waren die Gesamtausgaben 2016 der sechs Unternehmen in Kombination mit Daten des Statistischen Bundesamts in einer Input-Output-Analyse.

Der Wertschöpfungsbericht der sechs landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften kann im Internet auf den Unternehmenswebseiten und unter www.inberlinwohnen.de abgerufen werden.
Bei Rückfragen steht gerne zur Verfügung: Birte Jessen, Pressesprecherin der GESOBAU AG (birte.jessen@gesobau.de; Telefon: (030) 4073-1236).

 

Aktuelles

Starke Berliner: Wertschöpfungsbericht 2018 der sechs landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften veröffentlicht

Die sechs kommunalen Wohnungsbauunternehmen stellten heute auf einer Pressekonferenz den „Wertschöpfungsbericht 2018 der sechs landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften in Berlin“ vor. Das Pestel Institut untersuchte in einer Wertschöpfungsstudie anhand des Geschäftsjahrs 2016 die Bedeutung der Unternehmen für die Wirtschaft der Region Berlin-Bandenburg. Das klare Fazit lautet: Als starker Verbund fördern die sechs landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften die heimische Wirtschaft.

Mit ihrem Wohnungsbestand von insgesamt mehr als 300.000 Wohnungen, 3.404 direkt beschäftigten Mitarbeitenden (Vollzeitäquivalente) und Gesamtausgaben von rund 1,7 Milliarden Euro (2016) sind die sechs Landeseigenen ein bedeutender Wirtschaftsfaktor für das Land Berlin und die Region Berlin-Brandenburg.

Untersuchungsgrundlage für den Wertschöpfungsbericht bildeten die Ausgaben der Landeseigenen im Geschäftsjahr 2016. Der größte Teil der Ausgaben floss in Güter und Dienstleistungen einschließlich Investitionen (1.197 Mio. EUR). Darin enthalten sind Investitionen wie Neubau und Bestand (705 Mio. EUR) und sonstige Güter und Dienstleistungen (492 Mio. EUR). Zusätzlich entstand 2016 eine direkte Wertschöpfung durch Abgaben, Zinsen und Steuern in Höhe von rund 490 Mio. EUR, aus der wiederum Nachfrage entstand.

Im Untersuchungsfokus der Studie standen folgende Kernfragen: Welche Leistungen beziehen die Unternehmen aus der Region? Welche Wirtschaftszweige werden hierdurch gestärkt? Welcher Anteil der Ausgaben bleibt in der jeweiligen Region? Welche weitere Wertschöpfung wird ausgelöst? Welche regionalen oder bundesweiten Wertschöpfungs- und Beschäftigungseffekte entstehen durch die Landeseigenen? Wie viel Wertschöpfung wird in den Regionen gehalten und wie viele Arbeitsplätze werden gesichert?

Die sechs Landeseigenen stärken das Land Berlin, da fast 60 Prozent der Ausgaben für Güter und Dienstleistungen einschließlich Investitionen auf Bauleistungen entfallen, die sie zu 75 Prozent von Unternehmen aus Berlin beziehen. Wertschöpfend wirken sich auch die Nettolöhne und -gehälter der 3.404 vollzeitäquivalenten Mitarbeitenden auf die Region Berlin-Brandenburg aus (97 Mio. EUR). Von jedem Euro, den die sechs Landeseigenen ausgeben, bleiben 84 Cent in Berlin-Brandenburg (einschließlich Berlin) bzw. 75 Cent sogar direkt in Berlin.

Das Ausgabevolumen von rund 1,7 Milliarden Euro (2016) löst bundesweit eine Wertschöpfung von 2,1 Milliarden Euro aus, wovon 1,2 Milliarden Euro auf Berlin und 1,4 Milliarden Euro auf die Region Berlin-Brandenburg (einschließlich Berlin) entfallen.
Beachtlich sind die indirekten und induzierten Beschäftigungseffekte der Landeseigenen: Ausgehend von einer direkten Beschäftigung von 3.404 Mitarbeitenden (Vollzeitäquivalente) 2016 werden bundesweit 30.316 Arbeitsplätze ausgelöst, hiervon 17.073 in Berlin und 19.280 in Berlin-Brandenburg (einschließlich Berlin). Bei Betrachtung der regionalen Multiplikationen zieht jeder Beschäftigte bei den sechs landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften vier weitere Arbeitsplätze in Berlin nach sich; bei Betrachtung der regionalen Beschäftigungseffekte sichern die sechs Landeseigenen jeden 83. Arbeitsplatz (bei sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung) in Berlin.

Dr. Matthias Kollatz, Senator für Finanzen in Berlin: „Die landeseigenen Wohnungsbauunternehmen sind auch wirtschaftlich wichtige Partner für das Land Berlin. Die Studie zeigt, dass sie das nicht nur dem Namen nach sind, sondern, dass ihre Ausgaben auch mehrheitlich in der Region verbleiben. Mit ihren Investitionen in Wohnungsbestände, Neubauprojekte und Aufträge an lokale Unternehmen sorgen die landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften für eine lebendige Wirtschaft in Berlin und Brandenburg. Hinzu kommen die Gehälter für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie für Dienstleister, aber auch Steuerzahlungen und Abgaben in die kommunalen Kassen.“

Jörg Franzen, Vorstandsvorsitzender der GESOBAU: „Der Wertschöpfungsbericht 2018 bezeichnet zu Recht die von den sechs landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften ausgelösten Wertschöpfungseffekte als starke Kettenreaktion. 84 Prozent unserer Gesamtausgaben kommen der Region Berlin-Brandenburg (einschließlich Berlin) zugute; 75 Prozent verbleiben direkt in Berlin. Wir bauen also nicht nur bezahlbaren Wohnraum für breite Schichten der Berliner Bevölkerung, sondern schaffen und sichern in großem Umfang Arbeitsplätze sowie Wertschöpfung in Berlin und Brandenburg.“

Dr. Karin Janssen, Bereichsleiterin Regionalwirtschaft des ISP Eduard Pestel Institut für Systemforschung: „Unsere Studie zeigt besonders eindrucksvoll, was regional verwurzelte Wohnungsbauunternehmen für die Wirtschaft vor Ort leisten. Die sechs Landeseigenen sind durch ihre regionale Wertschöpfung ein  wichtiger Impulsgeber für die Regionen.“

Zum Pestel Institut:
Das Pestel Institut forscht seit 1975 in den Bereichen Regionalwirtschaft, Demographie, Wohnungsmärkte und Kommunalentwicklung. Mit einer bewährten Methodik hat das private Institut die von den landeseigenen Berliner Wohnungsbauunternehmen ausgelöste Wertschöpfung und die Arbeitsmarkteffekte für die Region berechnet und so die Wertschöpfungskette transparent gemacht. Untersuchungsgrundlage des Wertschöpfungsberichts waren die Gesamtausgaben 2016 der sechs Unternehmen in Kombination mit Daten des Statistischen Bundesamts in einer Input-Output-Analyse.

Der Wertschöpfungsbericht der sechs landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften kann im Internet auf den Unternehmenswebseiten und unter www.inberlinwohnen.de abgerufen werden.
Bei Rückfragen steht gerne zur Verfügung: Birte Jessen, Pressesprecherin der GESOBAU AG (birte.jessen@gesobau.de; Telefon: (030) 4073-1236).

 

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© Manfred H. Vogel Starke Berliner: Jörg Franzen, Vorstandsvorsitzender der GESOBAU, Christina Geib, Geschäftsführerin der WBM, Dr. Karin Janssen, ISP Eduard Pestel Institut für Systemforschung, Dr. Matthias Kollatz, Senator für Finanzen, Anne Keilholz, Geschäftsführerin der STADT UND LAND, Stefanie Frensch, Geschäftsführerin der HOWOGE, Snezana Michaelis, Vorstandsmitglied der Gewobag und Sandra Wehrmann, Vorstandsmitglied der degewo (v.l.n.r.).

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