Unternehmenskommunikation und Marketing

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GESOBAU mit dem 3. Platz beim BBU ZukunftsAward 2017 geehrt

Der Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen e.V. zeichnete die GESOBAU für ihr Integrationsprojekt "Zwischen Himmel und Erde" aus.

Die Kooperationspartner des Projekts nahmen den ZukunftsAward entgegen.

Berlin, 15. März 2017. Der diesjährige BBU ZukunftsAward des Verbands Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen e.V. (BBU) stand unter dem Motto "Erfolgreich kooperieren". Beworben hatte sich die GESOBAU mit dem Integrationsprojekt "Zwischen Himmel und Erde", das in Kooperation mit diversen Partnern im Märkischen Viertel umgesetzt wurde. Im Rahmen des ausgezeichneten Projektes haben 20 Geflüchtete unter professioneller Anleitung lokaler Firmen einen aufwändig gestalteten Kletterseilgarten auf dem Gelände der Apostel Petrus Gemeinde im Märkischen Viertel errichtet. Der BBU würdigte insbesondere die aktive Einbindung von Geflüchteten in die konkreten Wohnumfeldgestaltung sowie die gleichzeitige Vermittlung neuer Kontakte und die Initiierung weiterführender Arbeitsmöglichkeiten. Die Verleihung erfolgte im Rahmen der Wohnungswirtschaftlichen Tage in Bad Saarow.

Den ZukunftsAward nahm der GESOBAU Vorstandsvorsitzende Jörg Franzen gemeinsam mit den Initiatoren des Kooperationsprojektes entgegen. "Unsere Kooperation verbindet ein gesellschaftlich relevantes Thema mit einem ganz pragmatischen Ansatz: Menschen mit Fluchthintergrund werden zu handelnden Akteuren und bauen gemeinsam einen Spielplatz für die Kinder im Märkischen Viertel, um Danke zu sagen. Die Geflüchteten haben damit ein großes Erfolgserlebnis für sich selbst und einen nachhaltigen gesellschaftlichen Mehrwert erzielt. Ohne Kooperationen im Bezirk wäre so ein Projekt gar nicht möglich gewesen."

Auch für Oliver Rabitsch, Integrationsbeauftragter des Bezirks Reinickendorf und Mitinitiator des Projekts, ist die Auszeichnung eine große Anerkennung für das gemeinsame Engagement im Bezirk: "Integration beginnt mit dem Kennenlernen. Unser gemeinsames Projekt hat aus Fremden Nachbarn und Arbeitskollegen gemacht. Dafür auch ein großes Dankeschön an die GESOBAU AG. Dieses Projekt war ein Anfang mit starker Signalwirkung." 

Ute Strelow, Vorstand der APOSTEL-Petrus-Gemeinde und Initiatorin: "Wir haben uns zwei Ziele mit dem Projekt gesetzt: Wir wollten einen Impuls gegen Fremdenhass setzen und den Geflüchteten eine Chance auf Anerkennung in unserer Gesellschaft geben. Der große Erfolg unserer Zusammenarbeit motiviert uns sehr, die nächsten Projekte sind bereits geplant."

Auch nach dem Ende der Bauarbeiten treffen sich Helfer und Flüchtlinge regelmäßig, kochen und reden zusammen. Getragen und koordiniert werden die Aktivitäten vom ehrenamtlichen Flüchtlingsnetzwerk "WIR – Willkommen in Reinickendorf". Das Preisgeld in Höhe von 300 Euro hat die GESOBAU dem Netzwerk "Willkommen in Reinickendorf" gespendet und dessen Arbeit  mit einer Zusage von weiteren 2.200 Euro gewürdigt.

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