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Pressemitteilungen
GESOBAU-App erhält Prädikat „Best of 2012“
10.04.2012
„mehrwert Berlin“ startet Ausbildungsportal
04.04.2012
Klimaschutz 2.0
CO2-Deckel für jede Wohnung
Das Land Berlin und die Wohnungswirtschaft setzen mit einer neuen Klimaschutzvereinbarung ihre erfolgreiche Klimaschutzpartnerschaft fort. Ziel der neuen Vereinbarung: ein CO2-Deckel für jede Wohnung.
Die Vereinbarung – am 9. September 2011 unterzeichnet von Umweltschutzsenatorin Katrin Lompscher, Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer und BBU-Vorstandsmitglied Maren Kern – ist ein Rahmenabkommen, auf dessen Grundlage die Mitgliedsunternehmen des Verbands Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen e.V. (BBU), darunter die GESOBAU, eigene Klimaschutzvereinbarungen abschließen können. In diesen Einzelvereinbarungen soll auf Grundlage der von den jeweiligen Wohnungsunternehmen bisher erreichten Klimaschutzerfolge für ihre Wohnungen ein unternehmensspezifischer Höchstwert für jährliche CO2-Emissionen bis 2020 festgeschrieben werden.
Rund acht Millionen Tonnen bis 2020
Der CO2-Deckel je Wohnung ist ein innovatives Konzept, das eine sehr praxisgerechte Verbindung von Flexibilität und Engagement möglich macht. So soll sichergestellt werden, dass die Wohnungsunternehmen den beim Klimaschutz erreichten hohen Standard mindestens halten und damit in den neun Jahren bis 2020 einen kumulierten CO2-Entlastungseffekt von mindestens 7,7 Millionen Tonnen erreichen. Im Vergleich zu 1990 emittieren die Mitgliedsunternehmen heute pro Jahr rund 860.000 Tonnen CO2 weniger. "Die Wohnungsunternehmen, die im BBU zusammengeschlossen sind, zeigen dass beides geht: Energieeffizienz und Klimaschutz und trotzdem bezahlbare Mieten. Die bisherige und die neue Klimaschutzvereinbarung sind beispielhaft für hohe Lebensqualität in der Stadt, ohne dass die Kosten drastisch ansteigen. Wir wollen, dass die Bürgerinnen und Bürger sich Wohnen auch in Zukunft leisten können", sagte Ingeborg Junge-Reyer bei der Unterzeichnung.
Die CO2-Emissionen der BBU-Wohnungen sind zwischen 2006 und 2010 im Durchschnitt von 2,15 Tonnen auf nun nur noch 1,8 Tonnen gesunken. Damit schneiden sie deutlich besser ab als der Bundesdurchschnitt: Nach neuesten Zahlen des GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen e.V. liegt der durchschnittliche CO2-Ausstoß je Wohnung bundesweit bei rund 2,17 Tonnen – rund 400 kg pro Jahr mehr als in Berlin.

