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Habe ich Anspruch auf einen Wohnberechtigungsschein?

Tabelle Einkommensgrenzen

Einzureichende Unterlagen

Schiedsstelle für strittige Fälle im Mietenbündnis

Sofern Mieter ihre Position im Rahmen des Mietenbündnisses nicht hinreichend berücksichtigt sehen, kann Dr. Stefanie Lejeune auch als Schiedsperson in strittigen Fällen vermitteln. Als externe Ombudsfrau in der Funktion einer Schiedsperson arbeitet Dr. Lejeune ausschließlich auf Grundlage des Bündnisses für soziale Wohnungspolitik und bezahlbare Mieten.

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Unterzeichnung

Unterzeichnung Mietenbündnis
Das "Bündnis für soziale Wohnungspolitik und bezahlbare Mieten" haben Stadtentwicklungs- senator Michael Müller und die Vorstände und Geschäftsführer der sechs städtischen Wohnungsbau- gesellschaften am 4. September 2012 unterzeichnet.

Mietenbündnis

Bündnis für ein preiswertes Berlin

Im September 2012 haben die städtischen Wohnungsunternehmen Berlins zusammen mit dem Senat das "Bündnis für soziale Wohnungspolitik und bezahlbare Mieten" unterschrieben, das im Dezember 2014 fortgeschrieben wurde. Damit gibt es erstmals ein verbindliches Leitet Herunterladen der Datei einDokument für bezahlbaren Wohnraum in Berlin, das sich dem sozialen Gefüge in der Stadt annimmt und gleichzeitig die wirtschaftlichen, sozialen und ökonomischen Herausforderungen der Wohnungsunternehmen berücksichtigt. Was bedeutet das Bündnis konkret?

Was ist das Kernelement des Bündnisses?

Das Bündnis soll Mieter der sechs landeseigenen Wohnungsgesellschaften besser vor Verdrängung vornehmlich aus den begehrten Innenstadtlagen schützen, indem es unter anderem für Haushalte mit niedrigen Einkommen eine Begrenzung der Kaltmiete auf 30 Prozent des Nettohaushaltseinkommens garantiert. Auch bei Neuvertragsmieten werden verlässliche Grenzen für die Mietentwicklung gelten – hier ist insbesondere der Bereich innerhalb des S-Bahn-Rings von Bedeutung. Die GESOBAU und die 5 anderen städtischen Unternehmen beteiligen sich damit aktiv an der Entwicklung und Stabilisierung einer sozial ausgewogenen Stadt.

Welche Vorteile habe ich als Mieter dadurch?

Als Mieter profitieren Sie von gedämpften Mietpreissteigerungen der städtischen Wohnungsunternehmen: Maximal 15 Prozent in vier Jahren statt der 20 Prozent in drei Jahren, die bisher möglich waren – aber von der GESOBAU nicht immer voll ausgeschöpft wurden.

Von den Modernisierungskosten dürfen nur noch 9, nicht mehr 11 Prozent umgelegt werden – auch dies etwas, das die GESOBAU im Sinne ihrer Mieter bereits häufig berücksichtigte. Deswegen ist die Durchschnittsmiete aller Wohnungen bei der GESOBAU auch unterdurchschnittlich. Sie liegt mit 4,81 €/m2 deutlich unter dem Berliner Mietspiegel von 5,21 €/m2.

Der Wohnungstausch wird bei gewünschter Wohnungsverkleinerung mit Umzugsprämien gefördert. Damit wird sichergestellt, dass größere Wohnungen für Familien bereitgestellt und finanzielle Belastungen verringert werden. Die GESOBAU hat für diesen Zweck einen extra Umzugsservice eingerichtet
(Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-MailAnsprechpartner). 

Was gilt, wenn ich jetzt eine Mieterhöhungsankündigung erhalte?

Für alle, die bereits Mieter der landeseigenen Gesellschaften sind, gilt eine Sozialklausel. Bei Mietern mit niedrigen Einkommen, orientiert an den Bundeseinkommensgrenzen für Wohnberechtigungsscheine, werden die Gesellschaften die Mieterhöhungen auf 30 Prozent des Haushaltsnetto- einkommens begrenzen, sofern der Wohnraum "angemessen" ist. In besonderen Härtefallen sollen individuelle Lösungen möglich sein. Für Empfänger von ALGII steigt die Miete höchstens bis zu dem Satz, den das Jobcenter übernimmt. Über die Angemessenheit der Wohnungsgröße (abhängig von der Anzahl der Familienmitglieder) sowie das tatsächliche Einkommen aller Haushaltsmitglieder sind dann allerdings gegenüber der GESOBAU Nachweise zu erbringen. Informationen über die gültigen Einkommensgrenzen und angemessenen Wohnungsgrößen erhalten Sie mit der Mieterhöhung sowie auf unserer Internetseite.

Wie erhalte ich eine Bündniswohnung?

Von den Wohnungsangeboten der GESOBAU wird innerhalb des S-Bahnrings statistisch jede zweite Wohnung und außerhalb des S-Bahnrings jede dritte Wohnung zur ortsüblichen Vergleichsmiete an Haushalte mit Anspruch auf einen Wohnberechtigungsschein (WBS) vergeben. Daher können wir Wohnungs- interessenten, die über einen gültigen Wohnberechtigungsschein verfügen und diesen vorlegen, sofort entsprechende Angebote unterbreiten. Informationen zum WBS finden sie auf der Internetseite der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt unter folgendem Link:
Öffnet externen Link in neuem Fensterhttp://www.stadtentwicklung.berlin.de/wohnen/mieterfibel/de/mf_wbs.shtml

Verfügen Sie nicht über einen Wohnberechtigungsschein und wollen prüfen lassen, ob Sie die personenbezogenen Voraussetzungen erfüllen, sind folgende Schritte nötig:

  1. Füllen Sie alle erforderlichen Formulare wahrheitsgemäß und vollständig aus und stellen Sie zusätzlich alle notwendigen Unterlagen zusammen, die geeignet sind, Ihre Angaben zu überprüfen. Die auszufüllenden Formulare finden Sie ebenfalls auf der Internetseite der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt unter folgendem Link:
    Öffnet externen Link in neuem Fensterhttp://www.stadtentwicklung.berlin.de/service/formulare/de/wohnen.shtml.
    Als Hilfestellung finden Sie Leitet Herunterladen der Datei einhier eine (nicht abschließende) Aufstellung, welche Unterlagen zum Nachweis geeignet sein können. Falls Sie Schwierigkeiten haben, die Formulare zu vervollständigen, helfen wir Ihnen gerne.
  2. Die ausgefüllten Formulare und Belege können Sie entweder bei der GESOBAU abgegeben oder der GESOBAU zusenden.
  3. Die GESOBAU wird Sie darüber informieren, ob Sie die personenbezogenen Voraussetzungen erfüllen und Ihnen entsprechende Wohnungsangebote unterbreiten.

Achtung: Die GESOBAU stellt keine Wohnberechtigungsscheine aus, sondern prüft lediglich, ob Sie die personenbezogenen Voraussetzungen erfüllen! Um einen WBS zu bekommen, wenden Sie sich bitte an ihr zuständiges bezirkliches Wohnungsamt.

Wenn Sie zuvor selber einen ersten Blick auf die Einkommensgrenzen werfen möchten, dann klicken Sie Leitet Herunterladen der Datei einhier.

Welche Regelungen gelten beim Wohnungswechsel?

Für Mieter, die von einer größeren in eine kleinere Wohnung ziehen wollen, soll es die Möglichkeit zum Tausch innerhalb aller landeseigenen Wohnungsbau- gesellschaften geben: Die neue Wohnung soll dann günstiger sein als die bisherige. Auf diese Weise soll dem entgegen gewirkt werden, dass Mieter eine große Wohnung belegen, weil sich ein Umzug finanziell nicht lohnt, die dann aber für eine Familie fehlt.

Welche inhaltlichen Eckpunkte hält das Mietenbündnis neben den Mietpreisen außerdem fest?

Neben den mietpreisdämpfenden Regelungen ist auch die Erhöhung des städtischen Wohnungsbestandes von 275.000 auf 300.000 ein vorrangiges Ziel der Berliner Mieten- und Wohnungspolitik. Dafür will das Land Wohnungen zukaufen und landeseigene Grundstücke an die landeseigenen Wohnungs- unternehmen zum Verkehrswert oder als "Sachwerteinlage" abgeben, damit diese dort neu bauen können. Die Neubauprojekte müssen bestimmte Kriterien erfüllen: etwa einen hohen Anteil der stark nachgefragten 1- und 2-Zimmer-Wohnungen, günstige Mieten oder Barrierefreiheit. Gehörte dem Land 1991 noch ein Drittel aller Mietwohnungen, so sind es heute nur noch rund 14 Prozent. Diesen Anteil will der aktuelle Berliner Senat wieder erhöhen.

Schiedsstelle für strittige Fälle im Mietenbündnis

Sofern Mieter ihre Position im Rahmen des Öffnet internen Link im aktuellen FensterMietenbündnisses nicht hinreichend berücksichtigt sehen, kann Dr. Stefanie Lejeune auch als Schiedsperson in strittigen Fällen vermitteln. Als Öffnet internen Link im aktuellen Fensterexterne Ombudsfrau in der Funktion einer Schiedsperson arbeitet Dr. Lejeune ausschließlich auf Grundlage des Bündnisses für soziale Wohnungspolitik und bezahlbare Mieten.